Autor Thema: [Film] Suicide Squad  (Gelesen 7983 mal)

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #25 am: 17.08.2016 | 19:06 »
Katana war wirklich überflüßig. Ich meine ist ja irgendwie gut, dass eine echte Heldin im Team ist, aber sie hatte eh keine Screentime, bis auf die beiden nutzlosesten Rückblenden im ganzen Film.
Zumindest in den Comics find ich, dass der Squad am besten ohne irgendwelche Helden funktioniert. Und das die Mitglieder alle irgendeine Macke haben sollten.

Katana geht zwar (zumindestens in einigen Versionen) in Richtung Antihero aber sie ist immer noch zu normal für den Squad.
Merke: Neue Regeln zu erfinden ist nicht schwer, unnötige Regeln zu erkennen und über Bord zu werfen erfordert bedeutend mehr Mut und Sachverstand.

Butt-Kicker 100%, Tactician 83%, Power Gamer 75%, Storyteller 75%, Specialist 58%, Casual Gamer 42%, Method Actor 17%

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #26 am: 17.08.2016 | 23:49 »
Hab mich auch noch gar nicht gespoilert ausser dem Trailer.
Ich werde mit diesem Hip Hop gedöns beim Joker einfach nicht warm.


Das gehört aber zu einem aktuellen Bad Guy der Crime Boss ist.

Ich mag Tattoos eigentlich aber an der Figur stört mich das sehr und die grillz, dieses auf hip und cool getrimme hat die Figur nicht nötig.

Man kann sie anders darstellen ja absolut.
Aber es gibt diesem Joker eine Identität die kein Abziehbild der anderen Joker ist.
Jack Nicolson und Heath Ledger sind halt schwer zu toppen.

Ein wenig lustiger hätte er diesmal sein dürfen. Gut, ging eigentlich gar nicht um Joker. Der gehört einfach zur Geschichte von Harley Quinn.

Harley ebenso, der hätte ein schwarz/rotes Bustier auch gut getan statt diesem dämlichen Shirt.

Nein, wieso?
Diese SM und Bondage Geschichte mag ja hier und da interessant sein.
Aber hier sollte die Nähe zu Joker gezeichnet werden.
Ein zu "altes" Outfit passt dann nicht zu Joker.
Da er ein "Gangsta" spielt, spielt Harley seine "Bitch".

Das ist zwar eine rein optische Sache, aber sowas stört mich immer extrem und schmälert mir tatsächlich immer den Filmgenuss. :(

Du musst die beiden Figuren schon im Zusammenhang sehen.
Zeichnet man Harley anders dann müsste man auch Joker anders zeichnen.
Solange sie hier eine Verbindung haben muss das, auf die eine oder andere Weise, passen.

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Jeder aus dem Suicide Squad könnte als Bad Guy oder Held in einem eigenständigen Titel zur Geltung kommen. Oder in den Serien.
Dann kann man sie besser einordnen.
« Letzte Änderung: 18.08.2016 | 00:06 von Kowalski »
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #27 am: 18.08.2016 | 23:56 »
So, gestern drin gewesen im Preview.

Was für ein Sch... eiß.

Hatte ich Bock auf den Film, aber diese Will Smith-Harley Quinn-Zweimannshow ist Grütze.

Jeder weiß, dass ich Will Smith gefressen habe, aber was er sich hier leistet. Jeder der Sucide Squad ist ein ziemlich lebensunwertes Arschloch und der geläuterte Diablo noch der harmloseste - und der hat seine Familie verbrannt.

Und dann ist da noch Deadshot, der zwar irgendwie Leute für Geld tötet, aber nur weil die es verdient haben und er braucht Geld für seine Tochter. Die hält ihren Daddy auch ab auf Batman zu schießen. Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so" und irgendeinen Scheiß klaut. Deadshoot steht zwei Fenster weiter gefühlt minutenlang vor einem Jäckchen für sein Töchterchen. WIR HABEN ES KAPIERT ... Und dann hat er noch ein, zwei Szenen, um ein echt fieses Arschloch zu sein und auch die vergeigt er anstandslos.

Dann ist da noch Harley Quinn und mit dem von Joel Kinnaman gespielten Führungsoffizier Rick Flagg, der kein Superheld sonder Militär ist und das Grüppchen führt. Ich bin seit GSI Göteburg riesiger Joel Kinnaman-Fan, da hat mir jede Sekunde Spaß gemacht, kann mit aber vorstellen, dass manch einer Suicide Squad sehen wollte und nicht mich in GSI Göteburg-Nostalgie schwelgen sehen wollte.

Harley Quinn wirkte etwas überdreht, aber völlig OKay - auch deswegen überdreht, weil der Rest des Ensembles höchstens als Stichwortgeber fungieren darf.

Kurz die positiven Punkte des Films:
- Joel Kinnaman
- der neue Joker {ganz anders als Heath Ledger}
- Überraschungsauftritt
- Verknüpfende Elemente zum Cinematic Universe
- der Trailer war auch gut, weil es dadurch eine Annahme gibt, die im Film getwistet wird.
- Musik

Insgesamt nur 2 von fünf rosa Einhörnern.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #28 am: 19.08.2016 | 01:00 »
So, gestern drin gewesen im Preview.

Was für ein Sch... eiß.

Hatte ich Bock auf den Film, aber diese Will Smith-Harley Quinn-Zweimannshow ist Grütze.

Jeder weiß, dass ich Will Smith gefressen habe, aber was er sich hier leistet. Jeder der Sucide Squad ist ein ziemlich lebensunwertes Arschloch und der geläuterte Diablo noch der harmloseste - und der hat seine Familie verbrannt.

Und dann ist da noch Deadshot, der zwar irgendwie Leute für Geld tötet, aber nur weil die es verdient haben und er braucht Geld für seine Tochter.

Umm. Nein. Nirgends sagt Deadshot das es nur böse Leute sind die er umbringt.
Das Geld braucht er auch nicht nur für seine Tochter.
Dafür frönt er einem zu exquisitem Lebensstil.
Sieht man z.B. an den eleganten Klamotten die er so im Film trägt.

Wo es stimmt, aber da darf ein Bad Guy auch mal schwach sein, ist das seine Tochter tatsächlich seine Schwäche ist.


Die hält ihren Daddy auch ab auf Batman zu schießen.
 

Also hier denke ich das dir Tochter von Deadshot in Batman einen guten sieht und sie für ihre Handlung mehrere Beweggründe hat.
Zum einen hat sie ggf. Angst das ihr Papa nicht trifft und sich dann Batman rächt.
Zum anderen kann es durchaus sein das sie in Batman eine der Figuren in ihrer Stadt sieht die Gotham ein wenig weniger schrecklich machen.

Das ist kein "Papa schießt nie auf die guten.", sondern ein "Papa, ich möchte dich nicht verlieren". So interpretiere ich das.

Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so" und irgendeinen Scheiß klaut. Deadshoot steht zwei Fenster weiter gefühlt minutenlang vor einem Jäckchen für sein Töchterchen. WIR HABEN ES KAPIERT ....
   

Nein HAST DU NICHT.
Das Outfit im Schaufenster ist nämlich das das er schon vorher seiner Tochter gekauft hat. Er hat NULL Grund da was zu stehlen (und er fühlt sich sicher nicht als Dieb. Er ist Servicedienstleister. Qualitativ hochwertige Dienste die sonst keiner machen kann. Er macht sich doch nicht so gemein und stiehlt etwas! Er kann sich fast alles kaufen mit seinem selbst erarbeiteten Geld.

Und dann hat er noch ein, zwei Szenen, um ein echt fieses Arschloch zu sein und auch die vergeigt er anstandslos.
   

Hmm? Er ist hart im Austeilen und Einstecken. Aber er wählt sich seine Feinde nicht wahllos aus. Die Leute um das Suicide Squad herum sieht er nicht als Zielscheiben, sondern als Komplizen oder Helfer.
Das er die Größere Bedrohung durch die Enchantress versteht und sich nicht mit ihr gemein macht macht ihn zu keinem Waschlappen.
Im Gegenteil es zeigt das er schlau ist.

Und, außer zu seiner Tochter kein bisschen Nett. Das er Harley hilft liegt daran das er das Omerta-Device loswerden will.

Dann ist da noch Harley Quinn und mit dem von Joel Kinnaman gespielten Führungsoffizier Rick Flagg, der kein Superheld sonder Militär ist und das Grüppchen führt. Ich bin seit GSI Göteburg riesiger Joel Kinnaman-Fan, da hat mir jede Sekunde Spaß gemacht, kann mit aber vorstellen, dass manch einer Suicide Squad sehen wollte und nicht mich in GSI Göteburg-Nostalgie schwelgen sehen wollte.
   

Ich fand Kinnaman sehr gut. GSI Göteburg kenne ich nicht. Aber in dem Squad war er richtig. Vor allem wenn man sich einen seiner letzten Sätze vor die Ohren führt.
Der einizige Unterschied ist das er der Bad Guy im Auftrag der Regierung ist. Und ein Normalmensch soweit man das beurteilen kann.

Harley Quinn wirkte etwas überdreht, aber völlig OKay - auch deswegen überdreht, weil der Rest des Ensembles höchstens als Stichwortgeber fungieren darf.

Kurz die positiven Punkte des Films:
- Joel Kinnaman
- der neue Joker {ganz anders als Heath Ledger}
- Überraschungsauftritt
- Verknüpfende Elemente zum Cinematic Universe
- der Trailer war auch gut, weil es dadurch eine Annahme gibt, die im Film getwistet wird.
- Musik

Insgesamt nur 2 von fünf rosa Einhörnern.

Also ich gebe ihm 3,5 von 5 rosa Einhörnern. Aber ich kann nachvollziehen das man in dem Film Schwächen sieht die einem den Genuß vermiesen.
Das die Handlung doch sehr linear/railroady daherkommt ist einer der Kritikpunkte.

Slipknot war zu kurz da, da hat mich das dann nicht schockiert.
Captain Boomerang hatte zu wenig Screentime den hätte man auch durch Gimmicks ersetzen können.
Mit Katana konnte ich auch nicht warm werden.

Killer Croc, Joker, Enchantress, Deadshot, Harley, Diablo, alle gut, auf die eine oder andere Weise.
Ganz besonders Frau Waller war super eingesetzt.
« Letzte Änderung: 19.08.2016 | 01:02 von Kowalski »
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #29 am: 19.08.2016 | 09:18 »
Umm. Nein. Nirgends sagt Deadshot das es nur böse Leute sind die er umbringt.
Das Geld braucht er auch nicht nur für seine Tochter.
Dafür frönt er einem zu exquisitem Lebensstil.
Sieht man z.B. an den eleganten Klamotten die er so im Film trägt.

Wo es stimmt, aber da darf ein Bad Guy auch mal schwach sein, ist das seine Tochter tatsächlich seine Schwäche ist.
Ja, nein, sagt er nicht, aber das ist der Eindruck, den man gewinnen kann.

Weil er eben den harten Jungen markiert und coole Sprüche bringt, nur um sich von den ÄWärtern verprügeln zu lassen. Taffer Bursche eben.

Dass er ein dandyhafter Geldverschwender ist, kommt für mich nicht rüber, der einzige Hinweis darauf ist doch sein Anzug, als er ... dem Überraschungsgast gegenübersteht. Und da kann man es auch für schlechten Geschmack halten ...

@da was zu stehlen: Nein, stehlen braucht er nix. Ich hätte gern mal was gesehen, dass er ein fieser Hund ist, der zum Rest dr Bande passt.

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #30 am: 19.08.2016 | 10:03 »
 :btt:
Das die Handlung doch sehr linear/railroady daherkommt ist einer der Kritikpunkte.

Blöde Frage, aber wie kann ein Film was anderes als railyroady sein?

Linear fand ich besonders den Beginn gar nicht. Das war eher ein ganzes verheddertes Wollknäuel, das man zu Beginn zum entwirren bekommen hat. Leider spielt das zur Halbzeit des Filmes schon gar keine Rolle mehr, weil alle plötzlich gute Freunde sind.
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #31 am: 19.08.2016 | 10:03 »
Ja, nein, sagt er nicht, aber das ist der Eindruck, den man gewinnen kann.

Naja, wenn man meint das er auf die Story hier auf die Tränendrüse drückt, ja.
Deadshot ist aber nicht eindimensional und somit durchaus interessant.
Ob jetzt Will Smith die Idealbesetzung ist sei dahingestellt, aber ich finde er hat die Sache gut gemacht.

Im Vergleich zu früher kann er ernste Rollen durchaus.

Weil er eben den harten Jungen markiert und coole Sprüche bringt, nur um sich von den ÄWärtern verprügeln zu lassen. Taffer Bursche eben.

Naja, das sollte eher zeigen das die Wärter nicht gerade nette Jungs sind, die Provokationen von Deadshot könnte man ja auch ignorieren.
Deadshot mag "Taff" sein, aber auch ein wenig dümmlich, weil das nun mal wenig Aussicht auf Erfolg hatte.

Dass er ein dandyhafter Geldverschwender ist, kommt für mich nicht rüber, der einzige Hinweis darauf ist doch sein Anzug, als er ... dem Überraschungsgast gegenübersteht. Und da kann man es auch für schlechten Geschmack halten ...

Auch leicht schlechter Geschmack, und da werden die US-Amerikaner afrikanischer Herkunft ggf. geteilter Meinung sein, kann furchtbar teuer sein. Es war zumindest keine Kluft von Woolworth's für 19,95$.
Die labelfreien Geschenktüten warern ggf. ein Hinweis auf besonders teure Boutiquen, der Punkt ist er spart sichs nicht vom Munde ab und gibt es für sich und die seinen gerne aus.

Seine Ex-Frau lebt von ihm getrennt hat aber wohl andere Probleme (Drogen, Depressionen, Alkohol, das wird nur angedeutet). Deadshot hat zumindest die Vorstellung das seine Ex für die Tochter sorgen(kochen) soll und nicht umgekehrt.

Tochter ist bei Papa ein Soft Spot, ja, das macht ihn an den anderen nicht weicher.

@da was zu stehlen: Nein, stehlen braucht er nix. Ich hätte gern mal was gesehen, dass er ein fieser Hund ist, der zum Rest dr Bande passt.

Er ist ein kaltblütiger Killer der, wenn er will, jeden umpusten kann.
Er hat seine "Berufsprinzipien", "Keine Frauen, keine Kinder", "Erst wird er bezahlt und dann liefert er den Service totsicher".
Jeder andere ist ein wanderndes Dollarbündel. Im Gegensatz zu Captain Boomerang hat er keine "Spaß" beim töten, es ist ein Job, und den macht er verdammt gut.

Wo er rausfällt, und das ist korrekt, ist das er keinen an der Waffel hat.
Deswegen hält sich Rick ja an ihn weil er meint bei ihm kann er rationale Argumente anbringen.

Einen an der Waffel:
Captain Boomerang
El Diablo
Killer Croc
Enchantress
Katana
Batman

Mehrere an der Waffel:
Harley
Joker

Keinen an der Waffel:
Deadshot
Rick Flagg
Amanda Waller

Unbekannte Waffelstärke:
Slipknot
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #32 am: 19.08.2016 | 10:21 »
:btt:
Blöde Frage, aber wie kann ein Film was anderes als railyroady sein?

Linear fand ich besonders den Beginn gar nicht. Das war eher ein ganzes verheddertes Wollknäuel, das man zu Beginn zum entwirren bekommen hat. Leider spielt das zur Halbzeit des Filmes schon gar keine Rolle mehr, weil alle plötzlich gute Freunde sind.

Ok, die Backstories sind es nicht, korrekt.

Ansonsten ist es wie bei einem Abenteuer:

Gruppe wird erstellt
  • Bösewicht/Auftrag taucht auf
  • Auftraggeber bringt einen dazu den Auftrag anzunehmen
  • Gruppe macht sich auf den Weg
  • Einige Goons des Bösewichts stellen sich einem in den Weg
  • Es gibt Komplikationen die eine Planänderung bedeuten.
  • Die Planänderung wird umgesetzt.
  • Bösewicht wird besiegt.

Es gibt kaum Plot-Twists wo z.B. ein Mitglied die Gruppe verläßt um später wieder zu kommen.
Es gibt keinen Moment wo die Gruppe oder der Zuschauer meint "Auftrag erfüllt" um dann eines besseren belehrt zu werden.

Man hätte ohne viel mehr Szenen den Zuschauer darüber im dunkeln lassen können das es Enchantress ist, die die Situation herbeiführt.
Bis kurz vor dem Showdown. So wie der Suicide Squad ja auch im Unwissen gehalten wurde.

Ich vermute mal man hat bei der Story selbst auf einen zu komplizierte Erzählung verzichtet weil die Erkläranteile zu den Mitgliedern des Squads schon einen Teil der Spannung aufgebraucht haben.

Die Omerta-Devices sind ein guter Kniff sind Kontrolle und Spannung zu halten.
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #33 am: 19.08.2016 | 10:21 »
Ja, ich gab ja schon im Eingangsbeitrag zu Will Smith gefressen zu haben, spätestens seit After Earth.

Ich warte einfach mal ab, wie der Rest das so empfindet, vielleicht verrenne ich mich da.

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #34 am: 19.08.2016 | 11:22 »
Ja, ich gab ja schon im Eingangsbeitrag zu Will Smith gefressen zu haben, spätestens seit After Earth.

Was heißt denn das?? Bezeugt das Sympathie oder Antipathie?

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #35 am: 19.08.2016 | 11:27 »
Es gibt kaum Plot-Twists wo z.B. ein Mitglied die Gruppe verläßt um später wieder zu kommen.
Es gibt keinen Moment wo die Gruppe oder der Zuschauer meint "Auftrag erfüllt" um dann eines besseren belehrt zu werden.

Man hätte ohne viel mehr Szenen den Zuschauer darüber im dunkeln lassen können das es Enchantress ist, die die Situation herbeiführt.
Bis kurz vor dem Showdown. So wie der Suicide Squad ja auch im Unwissen gehalten wurde.

Ja, dieser Amanda-Waller-knallt-alle-ab-Moment sollte wohl ein Plot Twist sein, war aber nur dumm. Ich nehme mal an, dass die Bar Szene der Übergang zum dritten Akt darstellt, aber falls es da einen Twist gab, habe ich den komplett vergessen. Ist es, dass Harley zurück ist? Das wurde ja gar nicht reflektiert, oder?

Finaler Kampf war sowieso total für den Kübel, meiner Meinung nach. (Hat sich für mich bei Guardians of the Galaxy aber genauso angefühlt. Da war es zumindest ein wenig absurd.)
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #36 am: 19.08.2016 | 13:14 »
Was heißt denn das?? Bezeugt das Sympathie oder Antipathie?
Antipathie bzgl. seiner bisherigen Rollen. Ich hoffte auf eine Rolle, wo er mal was unsymphatisches spielt, ich das ganze aber gut finde ... Klingt kompliziert ;)
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #37 am: 19.08.2016 | 13:51 »
Antipathie bzgl. seiner bisherigen Rollen. Ich hoffte auf eine Rolle, wo er mal was unsymphatisches spielt, ich das ganze aber gut finde ... Klingt kompliziert ;)

Hmm. Omalu in Concussion?
Ich fand Deadshot auch nicht sympathisch.
Und wer weiss welche Szenen man rausgeschnitten hat?

Deadshot sehe ich wie Deadpool, nur absolut unlustig.
Umm. Und "No Women and No Children" wird ihm in "Suicide Squad" in den Mund gelegt.
Er widerspricht nicht und bestätigt das auch nicht.

Persönlich war mir "Suicide Squad" zu weichgespült und weichgewaschen.
Nicht schlecht aber ich hätte mir weniger Wahnsinn und mehr Gemeinheit.
Weniger Witze und mehr Zynismus gewünscht.

Ich hoffe mal auf einen Directors Cut...
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #38 am: 19.08.2016 | 14:18 »
Tja, diese Ansammlung von Familien-Tränendrücker-Stories wirkte schon ein wenig bemüht.

Zumindest Harley hatte ein wenig Spass am böse sein. 

Smith hat auf mich nie eine Reiz ausgeübt. Gestört hat er mich in der Form aber auch nicht. Habe nie seine Lead-Qualitäten gespürt. Aber inzwischen hat er ja ein respektables Alter. Das ist ja mal ein Start.  ;D

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #39 am: 19.08.2016 | 14:44 »
Zitat
Das gehört aber zu einem aktuellen Bad Guy der Crime Boss ist.
Dann bin ich ja mal auf Fifty Two Face und Penguin Daddy gespannt, die sind ja auch Syndikat Bosse in Gotham.  :D

Zitat
Diese SM und Bondage Geschichte mag ja hier und da interessant sein.
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Ein zu "altes" Outfit passt dann nicht zu Joker.
Da er ein "Gangsta" spielt, spielt Harley seine "Bitch".

Bustier war hier nur gewählt weil die Outfits aus späteren Comics bzw. Videospielen etwas besser rüberkommen als, der süße Strampler aus "Batman the animated series".

Naja, am Sonntag seh ich ihn mir auch an, bin mal gespannt.
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #40 am: 20.08.2016 | 08:37 »


Und dann ist da noch Deadshot, der zwar irgendwie Leute für Geld tötet, aber nur weil die es verdient haben und er braucht Geld für seine Tochter.
Äh, wie bitte?
Vielleicht möchte er, das seine Tochter das glaubt oder sie will es glauben....

Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so"

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #41 am: 20.08.2016 | 08:58 »
Äh, wie bitte?
Vielleicht möchte er, das seine Tochter das glaubt oder sie will es glauben....

Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so"

Hat eher was von , ich bin total durchgeknallt

Ist sie ja auch in dieser Interpretation, dem Joker sei dank.
Ein extremer Fall vom Stockholm Syndrome.

Ein Crime Duo wie Bonnie und Clyde, nur deutlich durchgeknallter.
« Letzte Änderung: 20.08.2016 | 09:04 von Kowalski »
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #42 am: 20.08.2016 | 09:09 »
Ich meinte eher, das die Szene Madame Harlequins Wahnsinn herausstellt nicht ihre Bösigkeit
Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #43 am: 20.08.2016 | 10:08 »
Ja, hast recht.
Außer zu den Wachen sind die ja nicht "böse".

Vorher, dagegen jeweils schon.
Also z.B. die Szene im Nachtclub wo Harley genau weiß das Joker eifersüchtig wird.
Ist ja nicht so das sie das im mindesten zu verhindern sucht.
Sie genießt das Spielchen vorher sogar wohl bewusst was danach kommt.
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #44 am: 20.08.2016 | 10:36 »
Ich wollte im übrigen auch nicht kritisieren, dass Harley Quinn da was mit lockerem Spruch was klaut, das fand ich gut. Mit ging dann die Tränendrüsenaktion anschließend auf die Nüsse.
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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #45 am: 20.08.2016 | 11:39 »
Gestern im Kino angesehen, durchaus netter Film, kein extremer Reinfall, aber auch kein Knaller. Hätte für mich pers. mehr in eine Richtung - entweder deutlich dunkler (und ohne den dauernden Versuch, irgendwelche Massenmörder auf Teufel komm raus zu Sympathieträgern machen zu wollen) oder deutlich weniger ernst (in Richtung Deadpool) - tendieren dürfen, so bleibt der Film halt Mittelmaß.
Hinweis: Wenn ich schreibe "X ist toll" oder "Y ist Mist", dann ist das meine persönliche Meinung und beinhaltet keinerlei Aufforderung, X zu kaufen oder Y zu boykottieren. Im Zweifelsfall denkt euch einfach vor jeden Satz "Meiner Meinung nach..." dazu. Und nur weil ihr X für schlecht und Y für toll findet, bedeutet das nicht, dass wir uns nun hassen müssen. Jedem das seine. Ansonsten stehe ich für Duell-Forderungen (oder auch "drüber reden") jederzeit per PM zur Verfügung.

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #46 am: 20.08.2016 | 13:08 »
Wir waren ihn gestern auch im Kino schauen und fanden ihn toll!

Für meinen persönlichen Teil hätte es mehr Joker/Quinn sein dürfen, El Diablo hatte meines Erachtens mehr Potential verdient gehabt, dafür bin ich mit Captain Boomerang nicht richtig warm geworden.

Mal gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird und ob sich dort die Charaktere weiter entwickeln,

Im Hinblick darauf das sich nicht jeder im DC Universum auskennt, bin ich der Meinung das die Charaktere gut rüberkamen.


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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #47 am: 20.08.2016 | 22:37 »
Ich komme gerade zurück, nicht übel aber vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu brav.
"Haben Sie Bücher zu Pawlows Hunden und Schrödingers Katze?"
"Da klingelt was bei mir, aber ich kann nicht sagen ob sie da sind oder nicht"

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #48 am: 20.08.2016 | 23:28 »
dafür bin ich mit Captain Boomerang nicht richtig warm geworden.
Der ist auch in den Comics ziemlich unsymphatischer Character ohne irgendwelche positiven Charaktereigenschaften.
Merke: Neue Regeln zu erfinden ist nicht schwer, unnötige Regeln zu erkennen und über Bord zu werfen erfordert bedeutend mehr Mut und Sachverstand.

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Re: [Film] Suicide Squad
« Antwort #49 am: 21.08.2016 | 00:56 »
Der ist auch in den Comics ziemlich unsymphatischer Character ohne irgendwelche positiven Charaktereigenschaften.

Naja, ausser das er immer sein Dosenbier schlürft und den Boomerang wirft oder ihn als Kurzschwerter verwendet war da ja nicht viel Boomerang an Aktionen.
Naja, es wäre ein noch mehr Verteilen des Limelights gewesen. Also verständlich.

Bin gespannt was so an Szenen weggeschnitten wurde und ob er dann mehr vorkommt?
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