Autor Thema: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen  (Gelesen 4423 mal)

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Offline Rumpel

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #25 am: 2.03.2016 | 15:48 »
In die Richtung denke ich tatsächlich - wer das oben erwähnte "Dark Space" kennt, weiß was ich meine.

Da lässt natürlich auch meine gute alte Lieblings-Sf-Serie Farscape mit dem lebenden Raumschiff als Inspirationsquelle grüßen. Damals hieß es: Bei Star Trek erkennt man die Aliens an den unterschiedlichen Stirnformen, bei Babylon 5 an den unterschiedlichen Frisuren und bei Farscape an der unterschiedlichen Farbe ihrer Kotze!
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eldaen

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #26 am: 2.03.2016 | 15:51 »
Oder an LEXX...

Offline Rumpel

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #27 am: 2.03.2016 | 16:11 »
Lebende Raumschiffe als symbiotische Spezies ist jedenfalls immer ein schöner Ansatz für verrücktes Zeug! die können dann auch krank werden, auf dumme Ideen kommen, Paarungszeit haben ...
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eldaen

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #28 am: 2.03.2016 | 16:24 »
...und kleine Shuttles produzieren... ;)

Offline Rumpel

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #29 am: 2.03.2016 | 17:08 »
Ich werf dir mal drei Navigationsmethoden zum Fraß vor (weil in Science-fantasy-Setting immer alles auf alle möglichen Arten machbar sein muss):

Lebendes Raumschiff + Eingestimmter Navigator: Die Ata'baar vom Planeten Luur sind für ihre hervorragenden Raumschiffzuchten bekannt. Die von ihnen erzeugten Schiffe verfügen natürlich über keinerlei Ich-Bewusstsein (wer anderes behauptet ist - zumindest auf Luur und innerhalb des Einflussbereichs der Ata'Baar - ein subversives Subjekt), sondern sind auf ihren Navigatoren eingestimmte, abgerichtete Tiere. Sie haben von Natur aus die Fähigkeit, den Hyperraum zu durchqueren.
Gerüchte über Lebende Schiffe mit Ich-Bewusstsein, die ihre eigenen Navigationsentscheidungen treffen können, sind nur das. Gerüchte. Schenken Sie ihnen keinen Glauben.

Runennavigation: Anhand der über Jahrtausende geführten Hyperraum-Tableaus und Kataloge der ihrer Gilde ermitteln die Runennavigatoren für jeden Sprung genau, welche Runen wo an der Außenseite des Raumschiffs anzubringen sind. Sind alle richtig angebracht, werden sie magisch aufgeladen, und schon springt man ans Ziel - oder vielleicht auch anderswohin, wenn hier ein Strich oder da ein Punkt gefehlt hat. Runenmeister können auf diese Art praktisch alle Objekte durchs All bewegen; ein speziell konstruiertes Runenschiff erleichtert den Vorgang, z.B. auch dadurch, dass man die Runen hier innen auf Metallplatten anbringen und sie vor dem Sprung durch einen Mechanismus an die richtigen Stellen auf die Außenhaut verlagern kann.

Zenigatoren: Allein durch Meditation stimmen sich die Navigatoren auf den Hyperraum ein, wofür sie allerdings (magisch vor dem Vakuum geschützt) nackt auf der Außenhülle ihres Raumschiffs im All hocken müssen. Ein mit einem Bewusstseinsstromadapter ausgestatteter Schiffsantrieb nimmt ihre Gehirnwellen auf und erzeugt einen Sprungkanal durch den Hyperraum. Der Zenigator muss während der gesamten Sprungzeit auf der Außenhaut bleiben und sich damit den Gefahren des Hyperraums aussetzen.
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Offline vanadium

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #30 am: 2.03.2016 | 17:20 »
Ich werf dir mal drei Navigationsmethoden zum Fraß vor (weil in Science-fantasy-Setting immer alles auf alle möglichen Arten machbar sein muss)

Geiler Scheiß!  :d

Steht das irgendwo? Wenn, nein: was muss man einwerfen um auf sowas zu kommen!?!?
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Offline Rumpel

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #31 am: 2.03.2016 | 17:21 »
Geiler Scheiß!  :d

Steht das irgendwo? Wenn, nein: was muss man einwerfen um auf sowas zu kommen!?!?

Solche Ideen habe ich leider immer nur, wenn ich keine Zeit zum Nachdenken vor'm Schreiben habe, deshalb schreibe ich sie  dann immer schnell irgendwohin ...
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alexandro

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #32 am: 2.03.2016 | 18:30 »
Um die Technologie zu verfremden, kann man auch mit diversen Fantasy-Tropen anfangen und versuchen eine (Pseudo-)wissenschaftliche Erklärung für diese zu finden.

z.B.
Soothsayers: Supercomputer, deren Prozessoren quantengekoppelt sind und sich daher regelmäßig - in Nullzeit - mit anderen Servern, irgendwo im Universum, kurzschließen. Haben daher Antworten auf fast jedes Problem und können (scheinbar, da sie schneller operieren als interstellare Reisen) in die Zukunft schauen.
Reinkarnation: Verstand-Uploads und geklonte Körper sind schön und gut, was aber wenn man abseits des Schiffes auf einem Hinterwäldler-Planeten festsitzt und das daher keine Option ist? Kein Problem, ein lokaler Nanitenschwarm schreibt die wichtigsten neuralen Routinen auf eine geeignete Lebensform im Umkreis, so dass die Crew ihn später finden und in einen geeigneteren Körper hochladen kann.
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Offline Weltengeist

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #33 am: 2.03.2016 | 21:34 »
    So, dann will ich mal ein bisschen Ordnung da reinbringen.

    Bei den Comics bin ich sicher in Versuchung; visuelle Inspiration ist immer gut.
    • Anomaly hab ich mir zumindest mal gemerkt. Es nervt mich etwas, dass es im normalen Buchhandel nicht (mehr) zu kriegen ist, sondern beim Verlag bestellt werden muss. Aber vielleicht werde ich ja trotzdem schwach.
    • Guardians of the Galaxy - der Film war mit das beste, was ich in den letzten Jahren im Kino gesehen habe, aber auf die Comics wär ich jetzt nicht gekommen. Ich hab 'nen Kumpel, der hat ganz viel solcher Sachen, vielleicht kann ich bei dem mal einen Blick reinwerfen.
    • Saga kannte ich nicht, aber der Zeichenstil spricht mich jetzt zumindest vom "Blick ins Buch" bei Amazon nicht wirklich an.
    • Valerian und Veronique hab ich neulich auch schon davorgestanden, vielleicht schlag ich da wirklich mal zu.

    Bei den Rollenspielen sind natürlich nette Ideen dabei, aber ob ich mein Leben wirklich noch komplizierter machen will?
    • Strange Stars hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, klingt aber tatsächlich ganz lustig. Aber 31 Seiten für ein ganzes Sci-Fi-Setting? Klingt etwas karg, oder?
    • Slipstream hatte ich irgendwann vor Jahren schon mal drüber nachgedacht, hat mich damals aber nicht angesprochen. Warum ist das gut?
    • Cosmic Patrol klang jetzt nicht wirklich nach meinem Wunschzettel. 40er-Jahre-SciFi? Och nö.
    • Into the Night spricht mich überhaupt nicht an.

    Für Fernsehserien fehlt mir leider die Zeit und für Computerspiele zudem noch jedweder Nerv...

    Jetzt hab ich erstmal 65 Euronen (aua, aua, aua...) für "Baroque Space Opera" ausgegeben, und mit Blick auf mein Zeitbudget würde es mich nicht wundern, wenn ich mich am Ende auf die kleine Lösung verlege, entweder das oder Fading Suns zu verwenden.
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alexandro

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #34 am: 3.03.2016 | 06:19 »
Was ich noch vergessen hatte, wären die Comics Fear Agent, sowie Black Science vom selben Autor. Und natürlich der Film Jupiter Ascending (wird zwar überall verrissen, und nicht völlig zu unrecht, gibt aber 1000% in Sachen epische Visuals und schräge Weltraum-Kulturen).

Slipstream und Cosmic Patrol punkten in der Tat nur durch den Retro-50er-SciFi Charme, daher kannst du die wohl auslassen.

Von Baroque Space Opera würde ich mir nicht zuviel versprechen: nach der grandiosen Ankündigungen hatte ich viel erwartet, 1-2 gute Ideen hat es auch, aber letztendlich fühlt sich das Universum sehr, sehr klein an. Ich leite es gerade, allerdings weiche ich bereits stark von dem ab, was in der Settingbeschreibung steht, um den Spielern etwas mehr Freiraum zu lassen. Außerdem ist die Regelumsetzung auf FATE eher...suboptimal.
« Letzte Änderung: 3.03.2016 | 06:21 von alexandro »

Offline Weltengeist

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #35 am: 3.03.2016 | 06:51 »
Was ich noch vergessen hatte, wären die Comics Fear Agent, sowie Black Science vom selben Autor. Und natürlich der Film Jupiter Ascending (wird zwar überall verrissen, und nicht völlig zu unrecht, gibt aber 1000% in Sachen epische Visuals und schräge Weltraum-Kulturen).

Slipstream und Cosmic Patrol punkten in der Tat nur durch den Retro-50er-SciFi Charme, daher kannst du die wohl auslassen.

Danke, das nehme ich alles in die nächste Zusammenfassung mit auf.

Zitat
Von Baroque Space Opera würde ich mir nicht zuviel versprechen: nach der grandiosen Ankündigungen hatte ich viel erwartet, 1-2 gute Ideen hat es auch, aber letztendlich fühlt sich das Universum sehr, sehr klein an. Ich leite es gerade, allerdings weiche ich bereits stark von dem ab, was in der Settingbeschreibung steht, um den Spielern etwas mehr Freiraum zu lassen. Außerdem ist die Regelumsetzung auf FATE eher...suboptimal.

Wehe das taugt nichts. Für 68,53 € sollte es besser gut sein! ;D
Wobei ich beim ersten Durchblättern keinen schlechten Eindruck davon hatte. Und die FATE-Umsetzung ist mir ja ohnehin schnuppe, weil ich kein FATE mehr spiele.
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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #36 am: 3.03.2016 | 07:03 »
Och, Cosmic Patrol hat auch eine sehr cooles Setting, das auch gut ohne die Retro Aspekte funktionieren würde.

Ansonsten ist finde ich Slipstream wirklich sehr ähnlich vom Feeling her wie CP - ganz klassisches Flash Gordon Retro-SciFi. Bloß halt Savage Worlds übrlich mit Plotpoint Kampagne.

Anomaly ist tatsächlich als App konzipiert gewesen und ist unglaublich Atmosphärisch. Die SPrecher sind super, und die Akustische Hindetrunguntermalung ist perfekt.

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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #37 am: 8.04.2016 | 22:29 »
Hast du das eigentlich noch in Arbeit? Wie ich sehe, hast du Baroque Space ja wieder verkauft, hat das nicht so gepasst?
Ich wäre ja sehr gespannt, was da bei dir entsteht. Nachdem es meine Numenera-Runde zwischenzeitlich ins All verschlagen hat, habe ich auch wieder mehr Bock auf Space Fantasy bekommen ...
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Re: Weltengeists SciFi-Kitchensink-Überlegungen
« Antwort #38 am: 8.04.2016 | 22:40 »
Hast du das eigentlich noch in Arbeit? Wie ich sehe, hast du Baroque Space ja wieder verkauft, hat das nicht so gepasst?

Noch ist es nicht verkauft, aber ich biete es derzeit zum Verkauf an, ja. Es hat mir durchaus ganz gut gefallen, am Spieltisch würde ich aber doch Fading Suns vorziehen - schon allein, weil ich es potentiellen Spielern wohl schneller erklären könnte. Und das PDF bleibt mir ja ohnehin noch erhalten.

Ansonsten war das hier ja (siehe Eingangspost) noch gar kein konkretes Projekt, sondern nur eine Ideensammlung. Derzeit stehen verschiedene andere Sachen weiter oben auf der Prioritätenliste, aber völlig vom Tisch ist die Idee "Science Fantasy mit Ubiquity" noch keineswegs. Ich könnte nur nicht sagen, wann ich mich wirklich darüber hermache. Spätestens falls tatsächlich ein Ubiquity-Universalregelwerk rauskommt, würde ich vermuten. Oder wenn mich die total übermächtige Science-Fantasy-Idee überwältigt, die ich unbedingt jetzt und sofort spielen will ;).
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