Autor Thema: Ghostbusters 2016  (Gelesen 18016 mal)

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Offline D. Athair

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Ghostbusters 2016
« am: 21.07.2016 | 15:36 »
Wollte ich zuerst dort kommentieren. Mache ich nun doch lieber hier.
ACHTUNG: Zum größten Teil ist es ein "soziologisch begründeter Rant" geworden!


Liest sich so, als ob der Film genau gar nichts richtig macht!

Jedenfalls scheint nichts davon vorhanden, was das Original besonders machte:
Die Hauptfiguren gehörten zur gesellschaftlich marginalisierten Gruppe der Nerds. Die Witze entsprangen einem launig-schiefen Humor, der zu keiner Zeit laut, schrill oder durchgeknallt war, sondern gerade in seiner scheinbar harmlos-massenkompatiblen Art zu treffen vermochte. Arbeiter-, Dienstleistungs und universitäre Welt der 80er wurden auf krude, bodenständige Weise verbunden. Lächerliche Romanzen, flach-kreative Science Fiction, schnodderige Action und die Persiflage der Esoterik und ihrer hysterischen Gegner wurden auf kreative Weise verbunden.

... an vielen Stellen wirkt das, was ich von dem Ghostbusters-Remake gesehen und gelesen habe, wie ein langweiliger Anachronismus, der nichts vom Geist des Originals in die heutige Zeit transportieren kann.

Die Idee die Ghostbusters durch Frauen und die Sekretärin durch einen Mann zu ersetzten wirkt komisch.
Mehr durch die Umsetzung der Idee als grundsätzlich. Rollenbilder und Stereotypen werden schlicht geschlechtgewandelt.
Das wirkt so, als ob sich der Film irgendwo einen winzigen Pin an die Brust heftet "Feminismus - find ich gut", davon aber inhaltlich nichts rüber bringt, weil es auf der Vorderseite vom Fanboy/girl-ismus für den alten Film geprägt ist und auf der Rückseite groß die Werbeanzeige "Sony beglückt". Problematisch an der Geschichte: Die Ghostbusters waren Identifikationsfiguren für eine Generation von (auch marginalisierten) jungen, v.a. weißen Männern und Jungs. Insofern wirkt die Entscheidung, sie durch Frauen zu ersetzen, irgendwie auch bzgl. des "Geschlechter- und Kultur-Kriegs" wie "Öl-ins-Feuer-Gießen". Oder besser: Es scheint keinen nachvollziehbaren Grund für die "Geschlechtervertauschung" zu geben. Gerade deswegen wirkt es irgendwie auch wie Hohn. Wären die Hauptfiguren Kinder oder Verwandte der originalen Ghostbusters und der Plot eine Art "Deja-Vu"-Erlebnis, wären viele Probleme umschifft worden - auch jenes, dass die "Hautfarben-Frage" der Hauptfiguren im Film für heutige Verhältnisse unglücklich gelöst ist. (4 Weiße, eine Schwarze - quasi wie im Original. Hispanics, Native American, American Asian - Fehlanzeige!)


Anders gesagt:
Der Film wirkt wie eine harmlose, unterhaltsame Popkorn-Kino-Veranstaltung und spielt dabei dumm-naiv mit Fettnäpfchen, wie ein kleines Kind mit Pfützen.


Fazit:
Lieber Doctor Who schauen. Die Serie und die Kinofilme haben mMn in jeder Hinsicht mehr zu bieten als dieser Remake.
Dieser Film wirkt seinem Kontext entwurzelt und verzichtet vor lauter Huldigung des Originals auf eigene gute Ideen.

You may discuss. Aber bitte nicht in den SC schießen! Danke.
Gerne lese ich auch euere Einschätzungen hier.
« Letzte Änderung: 21.07.2016 | 15:48 von Contains Diseases »
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Offline Teylen

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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #1 am: 21.07.2016 | 16:25 »
Wo konntest du den Film sehen? Nach meiner Info startet er erst in zwei Wochen.
Hatte es vor kurzem erst nachgesehen weil ich den Film. Hauptsächlich weil ich ihn, nach den bisher überwältigend positiven Berichten aus meiner fB Timeline, gerne sehen würde.

Hinsichtlich des Rant erscheint er mir nicht soziologisch begründet sondern persönlich, emotional.
Es ist korrekt das der erste Film eine für solche Filme eher untypische Wahl an Schauspielern traf sowie Charakterisierungen. Die Schauspieler waren von der Figur her keine Actionhelden und die Charaktere waren eher untypisch. Das heißt man hatte Ingenieure, Wissenschaftler, jemand mehr oder weniger normalen und halt Venkman. Innerhalb einer unterhaltsamen, actionreichen Geschichte rund um Geister.

Daneben hatte der Film allerdings durchaus ein paar Herausforderungen an den Zuschauer.
Nicht nur das Venkmans Verhalten gegenüber den weiblichen Figuren mitunter auf der Geschmacks/"In Ordnung"-Skala eher grenzwertig ist. Der Film bietet eine Projektionsfläche für männliche Zuschauer die sich eher in der Nerd, Geek, Normalo oder Außenseiterrolle sehen ignoriert dabei weibliche Zuschauer jedoch weitestgehend vollständig.
Das heißt wo der von dir verlinkte Comic "Darker Dungeons" von Jack T. Chick durchaus Menschen weiblichen Geschlechts zugesteht aktive Nerds, Geeks zu sein und sogar mehrere weibliche Figuren mit Namen hat die miteinander sprechen, blendet Ghostbusters weibliche Charaktere als Handlungsträger weitestgehend aus. Die Figuren sind entweder schmückendes, humoristisches Beiwerk, das Ziel von mehr oder weniger sexistischen Avancen Venkmans oder die besessene Damsel in Distressed.

Ich finde es da durchaus gut das man bei einem neuen Film auf die Idee kommt das auch Frauen Nerds, Geeks und Normalos sein können.
Wenn man dort erneut wieder ein rein männliches Team zusammenstellen würde, würde es einerseits keine wirkliche Nischenkultur mehr bedienen. Andererseits wäre es konservativ und uninspiriert. Von der Verhärtung von Klischees einmal abgesehen. Den "Geschlechter- und Kultur-Krieg" als Argument anzuführen weshalb man kein rein weibliches Ghostbuster-Team machen sollte wäre wie in Bezug auf den ersten Ghostbuster-Film zu argumentieren das man den lassen soll weil er Gruppen wie "One-Million Moms", extreme Christen und Konservative aufregen könnte.
Ich denke auch das es hier durchaus gut ist das man kein gemischtes Team gemacht hat. Hauptsächlich weil ich glaube das es bestenfalls awkward geworden wäre und man im schlechtesten Fall so ein Quoten Gefühl mit Klischees kriegt.

Davon abgesehen finde ich es auch gut das man mal:
-) ein Team weiblicher Aktionhelden hat
-) die weiblichen Charaktere normale Berufe haben
-) die weiblichen Charaktere keine Klischee-Charaktere haben
-) die weiblichen Figuren nicht in hautengen Bodysuits stecken
-) die weiblichen Figuren normal, durchschnittliche Körper haben

Daneben das man wohl weiterhin die wichtigen Elemente: Geister, Spannung, Action, Bunte Jagd hat.
Neben, den Berichten nach, halbwegs unaufdringlicher, gesellschaflicher Kommentierung.

Ich denke das es durchaus passt das man den Film auf eigene Beine stellt, anstelle das man eine Triologie aufmacht. Was imho eher beschränkend, unsicher und unkreativ wäre. Nach allem was ich so gehört hat klebt der Film schon so unerquicklich viel am Bein des Vorgängers.

Hinsichtlich des Tipps zu Doctor Who. Meiner persönlichen Meinung nach ist Doctor Who in der New Series was die Einbindung von weiblichen Figuren betrifft, zum Großteil, echt schlecht. Von dem (deutschen) Fandom einmal ganz abgesehen. Mit etwas Glück wird es besser wenn Moffat endlich das Staffelholz weiter gibt.
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Offline D. Athair

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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #2 am: 21.07.2016 | 17:12 »
Daneben hatte der Film allerdings durchaus ein paar Herausforderungen an den Zuschauer.
Nicht nur das Venkmans Verhalten gegenüber den weiblichen Figuren mitunter auf der Geschmacks/"In Ordnung"-Skala eher grenzwertig ist.
Das ist absolut richtig. Hier wird Macho-Gehabe allerdings mehr persifliert als verherrlicht. Die Dame ist Venkman in den meisten Situationen überlegen. (Das heißt trotzdem nicht, dass sich die Figur als weibliche Identifikationsfläche eignet.)

Ich finde es da durchaus gut das man bei einem neuen Film auf die Idee kommt das auch Frauen Nerds, Geeks und Normalos [Hauptfiguren] sein können.
Ja, das ist die einzige Sache, die der Film gegenüber dem Original deutlich besser macht. Das geht mir aber nicht weit genug.
Bei Ghostbusters erwarte ich zusätzlich, dass die Hauptfiguren marginalisierten Milieus angehören. Anders gesagt: Ich finde die Idee ein reines Frauenteam zu machen OK (mit dem Potential zu toll!), aber der Grund dafür "weil wir ein reines Frauenteam haben wollen" ist unzureichend.

Wenn man dort erneut wieder ein rein männliches Team zusammenstellen würde, würde es einerseits keine wirkliche Nischenkultur mehr bedienen. Andererseits wäre es konservativ und uninspiriert.
Absolut! Ich sehe auch die Gefahren bei einem gemischten Team. (Wobei man das durch eine Hauptrolle mit Behinderung ebenfalls relativ leicht hätte umgehen können.)

Der Hinweis mit dem Culture War hat den Hintergrund, dass das ein aktueller Konflikt ist, mit dem der Film nicht rechnet und auch nicht gut damit umgeht. Identifikationsfiguren für die "alte Klientel" fehlen vollständig. Das ist einfach nicht gut gemacht.


Anders gesagt:
Der alte Film hat einen viel weiteren Kontext, den zu aktualisieren der neue Film verpasst hat.
"Nur Frauen als Hauptfiguren" ist mMn der eine Trick, der dem Film gelingt.


Addenum: Wie gesagt, den Film habe ich nicht gesehen - nur die Trailer - und dazu etliche wohlwollende und weniger wohlwollende Rezensionen dazu gelesen. Ich denke, es ist nicht verboten sich aufgrund dessen eine vorläufige Meinung zu bilden.
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #3 am: 21.07.2016 | 17:21 »
Nach meiner Info startet er erst in zwei Wochen.
Das ist mal wieder nur Deutschland.

Im nahegelegenen Ausland ist der meistens (mit Ausnahme von Belgien und Frankreich) schon vor Deutschland draussen.

http://www.imdb.com/title/tt1289401/releaseinfo
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #4 am: 21.07.2016 | 17:36 »
Hatte es vor kurzem erst nachgesehen weil ich den Film. Hauptsächlich weil ich ihn, nach den bisher überwältigend positiven Berichten aus meiner fB Timeline, gerne sehen würde.
Die Kritiken die ich so gesehen hab lagen zum Großteil irgendwo zwischen Naja-geht-so und totaler Mist.


Und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Entscheidung eines komplett Weiblichen Casts (der nicht in Hautengen body suits steckt  >;D) bei einem Franchise (und Genre) mit (vermutlich) mehrheitlich männlichen Fans ziemlich merkwürding finde (gilt für Ghostbusters wie auch die momentanen Star Wars Filme). Zu mal es in Ghostbusters wohl auch so sein soll das so ziemlich jeder männliche Character in dem Film ein Arsch oder ein Idiot ist.
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Offline Teylen

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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #5 am: 21.07.2016 | 18:05 »
Ich persönlich sehe in Bezug auf das Macho-Gehabe ehrlich gesagt die Persiflage nicht wirklich.
Das heißt weder bei dem Pseudo-Medium in der Radiosendung das er versucht in's Bett zu bekommen, noch bei den schlicht gemeinen Spruch gegenüber Janine. Wobei zu dem Aspekt hinzukommt das der Charakter von Venkman nach meinen Eindruck durchaus als Identifikationsfigur angelegt ist, im Rahmen der Geschichte als Held agiert und dargestellt wird sowie soweit ich mich erinnere, ist etwas her das ich den Film sah - damit - durchkommt. Das heißt zum Schluss gibt es dort, laut Wiki, sogar noch für ihn einen Kuss mit Dana.

Ja, das ist die einzige Sache, die der Film gegenüber dem Original deutlich besser macht. Das geht mir aber nicht weit genug. Bei Ghostbusters erwarte ich zusätzlich, dass die Hauptfiguren marginalisierten Milieus angehören.
Ich denke das, würde der Film noch weiter gehen, die vorab Wahrnehmung noch schlechter wäre und es auch nur bedingt zum Franchise passt.
Das heißt in erster Linie mochte sowohl der alte Film als möchte auch der neue eine Projektionsfläche geben. Eine etwas von der Norm abweichende, aber man mag immernoch Science Fiction / Action Fantasy interessierte Nerds, Geeks und Normalos gute Unterhaltung bieten.

Wobei man, meiner Meinung nach, durchaus schon sehr weit geht. Das heißt ich erinnere mich - so spontan - an keinen Nerdfilm oder Serie (Realserie) mit einem reinem Frauenteam. Wenn es Erwachsene, weibliche Charaktere gibt entsprechen die dem Standard Mode Bild - spontan fällt mir da nur Donna aus Doctor Who als Ausnahme ein - und das sie dann noch normale Berufe haben wie Wissenschaftler, Ingenieur, Physiker oder auch Normalo ... wenn Action gefragt wird.

Ich finde das weit genug.
Noch weiter hätte die Gefahr (noch) erzwungener zu wirken, die Projektionsfläche zu verlieren und quasi zu entgleiten.
Bei einer Star Trek Serie oder einem Film, wo man sich schon in der Vorlage bemüht hat quasi jede Ethnie unterzubringen und einen guten Schnitt durch Nationalitäten zu geben würde es eher passen. Bei Ghostbusters sehe ich es nicht so ganz.

Zumal in den entsprechenden Milieus Frauen mitunter durchaus noch Probleme haben auch nur so sehr wie die männlichen Kollegen akzeptiert zu werden; das heißt wenn sie es reinschaffen.

Zitat
Der Hinweis mit dem Culture War hat den Hintergrund, dass das ein aktueller Konflikt ist, mit dem der Film nicht rechnet und auch nicht gut damit umgeht. Identifikationsfiguren für die "alte Klientel" fehlen vollständig. Das ist einfach nicht gut gemacht.
Die Herausforderung stellt sich unabhängig ob man das Team männlich oder eben weiblich gestaltet.
Ein Klientel bleibt dabei mehr oder weniger draussen.
Die Identifikation muss dann halt über Geschichte, das Thema und das Genre erfolgen. Der Gedanke das man sich vielleicht auch mit den Ghostbustern identifizieren kann wenn die ein anderes Geschlecht haben wie man selbst. Etwas das weibliche Fans davor auch irgendwie hinbekommen haben.
 
Wobei es, denke ich, helfen kann das der Film auf das Element der Romanze verzichtet. Was einerseits vielleicht keine schlechte Änderung gegenüber dem Original ist, andererseits bei der Identifikation eher hilft.

Zitat
Der alte Film hat einen viel weiteren Kontext, den zu aktualisieren der neue Film verpasst hat.
"Nur Frauen als Hauptfiguren" ist mMn der eine Trick, der dem Film gelingt.
Hm, ich bin mir nicht sicher ob ich weiß was du mit Kontext meinst.
Hinsichtlich einer Handlungsaspekte haben sie scheinbar auch einige Änderungen, Innovationen gemacht. Das heißt scheinbar werden Geister nun nicht mehr nur bestrahlt sondern auch geboxt, beschossen und sowas.

Ansonsten sollte man schon darauf achten, imho, das man deutlich erkennbar Ghostbuster bleibt.
Das heißt, aus meiner Sicht, ein lockerer, unterhaltsamer, SciFi Actionfilm mit sympathischen, nachvollziehbaren Charakteren.
Was darüber hinaus geht ist imho ein netter Bonus und teilweise etwas wofür das Fandom sorgt. Das heißt ich persönlich glaube das Ghostbuster nicht unbedingt ganz so das Meisterwerk war, zu dem es im Anschluss interpretiert wurde.

Das einzige wo ich aktuell den Eindruck habe das es mich stören könnte ist einerseits Hemsworth Charaktere und dann,...
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Zitat
Addenum: Wie gesagt, den Film habe ich nicht gesehen - nur die Trailer - und dazu etliche wohlwollende und weniger wohlwollende Rezensionen dazu gelesen. Ich denke, es ist nicht verboten sich aufgrund dessen eine vorläufige Meinung zu bilden.
Ich habe den Film genauso wenig gesehen und meine vorläufige Meinung auch nur aus Trailern, Rezensionen und meiner fB Wall gebastelt :)
 
 
Und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Entscheidung eines komplett Weiblichen Casts (der nicht in Hautengen body suits steckt  >;D) bei einem Franchise (und Genre) mit (vermutlich) mehrheitlich männlichen Fans ziemlich merkwürding finde (gilt für Ghostbusters wie auch die momentanen Star Wars Filme).
Ich finde es merkwürdig das man vermutet das das Franchise (und Genre) mehrheitlich männliche Fans hat ...
Das heißt klar, allgemein vielleicht, aber es ist ja nicht so als würde es nicht eine große Menge weiblicher Fans geben.
 
Wenn man als Frau nichts toll finden dürfte das keine Frauen drin hat oder (und) sexistisch ist.
Errr,... ich glaube da sähe mein Film und Serien Konsum nur noch ein Standbild [oder Sachen die ich nicht sehen will O_O;]
 
Ich mein, stell dir mal vor du wärst zufällig als Frau und nicht als Mann geboren worden, wolltest du dann auf SF im Grunde einmal komplett verzichten? @.@;
Zitat
Zu mal es in Ghostbusters wohl auch so sein soll das so ziemlich jeder männliche Character in dem Film ein Arsch oder ein Idiot ist.
Vielleicht eine kleine Retorte auf diese Beobachtung:
The sixth most important women in the original Ghostbusters
[Habe den Titel verwendet den es hatte als ich das Video auf fB fand. Den Vimeo Titel finde ich unpassend]
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #6 am: 21.07.2016 | 18:23 »

 Ich finde es merkwürdig das man vermutet das das Franchise (und Genre) mehrheitlich männliche Fans hat ...
Das heißt klar, allgemein vielleicht, aber es ist ja nicht so als würde es nicht eine große Menge weiblicher Fans geben.
Naja unter "Nerds" sind Männer in der Regel ehr die mehrzahl. Aber selbst wenn man davon ausgeht das die Fanbase 50% männlich und 50% weiblich ist, ist es mMn nicht besonders klug den Film nur auf eine Hälfte der Fanbase auszurichten.



Ich mein, stell dir mal vor du wärst zufällig als Frau und nicht als Mann geboren worden, wolltest du dann auf SF im Grunde einmal komplett verzichten?
Nö, aber man könnte ja auch ein gemischtes Team machen wie z.B. in der Zeichentrick Fortsetzung "Extreme Ghostbusters".
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #7 am: 21.07.2016 | 18:26 »
Das RedLetterMedia Review.

Das wirkt relativ spoilerfrei, lustigerweise. Ich habe den Film nicht gesehen, aber selbst wenn ich vor hätte den Streifen im Kino zu sehen habe ich aktuell nicht das Gefühl mehr Details zu wissen als der Trailer eh schon preisgibt. Außer die RLM Meinung dass der Film mehr als nur schlecht wäre.

Glaube ich schau mir lieber daheim das Original nochmal an :-\
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #8 am: 21.07.2016 | 18:32 »
Ich bleib auch lieber beim Original. Zum einen weil ich keinen Sinn in einem Remake sehe und zum anderen, weil ich keinen Sinn in der Umbesetzung bei den Geschlechtern sehe. Eine weibliche Monsterjägertruppe fände ich cool, aber warum müssen das die Ghostbusters sein?
« Letzte Änderung: 21.07.2016 | 18:48 von Swafnir »
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #9 am: 21.07.2016 | 18:45 »
Das heißt, keiner hier hat den Film tatsächlich gesehen?  wtf?
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #10 am: 21.07.2016 | 18:49 »
Das heißt es wohl...
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #11 am: 21.07.2016 | 18:53 »
Wenn man vermutet das die Fanbase nicht ausgeglichen ist und ein Teil bisher nicht angesprochen aber trotzdem begeistert ist einmal verstärkt anzusprechen. Weil wenn die schon Fans wurden obwohl es keine Identifikationsfiguren gab, was passiert dann erst wenn man welche anbietet?

Hinsichtlich gemischter Teams,...
Es hat mitunter den Effekt das es nach Erfüllung einer Quote wirkt. Man hat einen aus fünf Charakteren der weiblich ist. Klasse. Der Charakter muss, darf dann als Identifikationsfläche für alle weiblichen Zuschauer herhalten. Wo die männlichen halt drei bis vier unterschiedliche Charaktere haben. Zumal es offenbar nichts an der Wahrnehmung ändert das das Franchise und ja eigentlich das Genre gar nichts für Frauen ist. Kein Wunder, mag man sagen, bei der Verteilung.
 
Daneben gibt es den Effekt das wenn man schon nur einen, vielleicht maximal zwei, weibliche Charaktere hat und eigentlich gar nicht glaubt das auch Frauen zuschauen, man die Charaktere dahingehend gestaltet das sie (gleichzeitig oder exklusiv) ein Fanservice für die männlichen Zuschauer sind. Das heißt sie kleiden sich (Leder & Latex), werden so inszeniert und haben eine Körperfigur das sie möglichst sexy sind. Die Charakterisierung entspricht den typischen Klischees (meistens Sex-Vamp oder Mutter - manchmal beides gemischt). Nun und es wirkt ein wenig so wie das quasi 5'te Rad am Wagen der Hauptprotagonisten.

[Nicht unbedingt auf Extreme Ghostbuster bezogen, wie erwähnt habe ich in den letzten paar Jahren, >10+, keine Zeichentrickserie neben Southpark und Family Guy verfolgt]
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #12 am: 21.07.2016 | 18:53 »
Das heißt, keiner hier hat den Film tatsächlich gesehen?  wtf?
Joppa  8)
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #13 am: 21.07.2016 | 18:56 »


[...] ist es mMn nicht besonders klug den Film nur auf eine Hälfte der Fanbase auszurichten.

Angesichts der vielen Filme, in denen es nur weiße männliche Hauptpersonen gibt und andere Geschlechter und Ethnien nur Support Cast sind, ist genau das eigentlich der Normalfall. Nur ist das Ausmaß an Vorverurteilungen da etwas kleiner, möglicherweise weil es die nicht männliche, nicht weiße Fanbase gewohnt ist. ;)
Tolles Setting, würde ich aber mit Fate spielen. Und jeder Thread ist ein potentieller Fate-Thread. :d

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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #14 am: 21.07.2016 | 18:58 »
Eine weibliche Monsterjägertruppe fände ich cool, aber warum müssen das die Ghostbusters sein?
Weil die Ghostbusters eines der wenigen Franchises ist das, in den mir bekannten Werken, etabliert hat das die Jäger nicht unbedingt sexy sein müßen?

Das heißt der Pitch "Ich mag einen Film über 5 normale, witzige Geisterjägerinnen machen, die Spaß haben Geister zu jagen und eigenständige Charaktere sind. Mit normalen Humor." ergänzt mit "Die nicht besonders sexy sind sondern eher so normalo Typen, 'n weiten Blaumann und sich nicht wie "typisch Frau" verhalten " kommt vermutlich eher schlecht.
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #15 am: 21.07.2016 | 19:19 »
Eigentlich hatte ich mich auf ein Remake der Ghostbusters gefreut. Dann hab' ich beim letzten Kinobesuch den Trailer zum Remake gesehen. Danach war mir klar, dass ich mir die Neuauflage definitiv nicht ansehen werde.
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #16 am: 21.07.2016 | 19:30 »
Das heißt, keiner hier hat den Film tatsächlich gesehen?  wtf?
Der Film ist hier zu Lande noch nicht im Kino.

Wenn man vermutet das die Fanbase nicht ausgeglichen ist und ein Teil bisher nicht angesprochen aber trotzdem begeistert ist einmal verstärkt anzusprechen.
Das Problem ist nur wenn man den Film dann so macht das er die Mehrheit der Fanbase nicht mehr anspricht. Und Ghostbuster scheint eben nicht nur einen Weiblichen Cast zu haben sondern so wie ich das gehört habe entweder ehr auf Frauen oder Kinder ausgerichtet zu sein.
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #17 am: 21.07.2016 | 19:35 »
Weil die Ghostbusters eines der wenigen Franchises ist das, in den mir bekannten Werken, etabliert hat das die Jäger nicht unbedingt sexy sein müßen?

Das heißt der Pitch "Ich mag einen Film über 5 normale, witzige Geisterjägerinnen machen, die Spaß haben Geister zu jagen und eigenständige Charaktere sind. Mit normalen Humor." ergänzt mit "Die nicht besonders sexy sind sondern eher so normalo Typen, 'n weiten Blaumann und sich nicht wie "typisch Frau" verhalten " kommt vermutlich eher schlecht.

Ich mache einen Film über eine weibliche Geisterjägertruppe. Fertig. Du schränkst das auf eine Art und Weise ein, die völlig unnötig ist. Warum sollten Jäger sexy sein müssen? Bei dir beschränkt sich irgendwie alles darauf, fällt dir das auf? Du reduzierst den ganzen Film darauf, dass die nicht sexy sind. Finde ich sehr strange.
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #18 am: 21.07.2016 | 19:43 »
Naja. Bei Dir beschränkt sich die Sichtweise auf "Ghostbusters sind weiblich = Schrott".
Das was Du Teylen vorwirfst, finde ich jetzt nicht viel seltsamer.
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #19 am: 21.07.2016 | 19:45 »
Naja. Bei Dir beschränkt sich die Sichtweise auf "Ghostbusters sind weiblich = Schrott".
Finde ich jetzt nicht viel seltsamer als das was Du Teylen vorwirfst.

Da hast du nicht gelesen. Ich hab geschrieben: Für mich braucht es generell kein Remake. Völlig egal welches Geschlecht die haben. Bei Battlestar Galactica fand ich es zum Beispiel cool, dass Starbuck weiblich war. Hat gepasst. Hier wirkt es für mich einfach sehr gezwungen.
« Letzte Änderung: 21.07.2016 | 19:47 von Swafnir »
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #20 am: 21.07.2016 | 19:48 »
Da hast du nicht gelesen. Ich hab geschrieben: Für mich braucht es generell kein Remake. Völlig egal welches Geschlecht die haben.
Da kam dann noch ein ein zweiter Grund für Dich. Ich zitier mal:
Zitat
... und zum anderen, weil ich keinen Sinn in der Umbesetzung bei den Geschlechtern sehe.
Also "selbst wenn es kein Remake wäre, würde ich den Film schon alleine deshalb nicht schauen, weil die Ghostbusters weiblich sind."

EDIT:
Dein Zusatz über Starbuck kam erst nach meiinem Posting.

EDIT2:
Gezwungen emfinde ich das umgekehrte Gendercasting ehrlich gesagt nicht. Ob jetzt die Hauptcharaktere jetzt männlich oder weiblich sind, dürfte doch eigentlich egal sein. Ich persönlich brauche keinen 2. Film der 1zu1 der erste Film ist. Die Frage ist da eher wie ist der Film selber? Ist die Story gut? Wie ist die Chemie der Charaktere untereinander? So die typischen Qualitätskriteren für jeden Film. Der Rest ist doch egal. Ob jetzt da 4 Männer oder 4 Frauen rumhopsen, Geister jagen und dumme Sprüche dabei reissen ist doch Jacke wie Hose.
« Letzte Änderung: 21.07.2016 | 20:00 von 6 »
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #21 am: 21.07.2016 | 20:03 »
Da kam dann noch ein ein zweiter Grund für Dich. Ich zitier mal:Also "selbst wenn es kein Remake wäre, würde ich den Film schon alleine deshalb nicht schauen, weil die Ghostbusters weiblich sind."

EDIT:
Dein Zusatz über Starbuck kam erst nach meiinem Posting.

Das magst du da rauslesen - steht da aber nicht. Als Fortsetzung mit entsprechender Anbindung hätte ich damit gar kein Problem. Wenn sie zum Beispiel die Töchter der Ghostbuster wären oder Nachfolger oder etwas ähnliches. Aber einfach ein "wir machen jetzt alles weiblich" ist mir zu platt. Man bekommt den Eindruck, dass coole Frauenrollen daran hängen, dass es die schon als Männerrolle gab. Das mochte ich auch nie bei Comics:  Supergirl, Batgirl, She-Hulk, Thor als Frau > warum? Sind die Leute zu doof sich interessante und eigenständige weibliche Charaktere auszudenken? Muss es immer ein Abklatsch eines männlichen Charakters sein? Ich find das einfach sehr schwach.

Umbesetzte Rollen in einer Serien/Filmen um dem modernen Frauenbild zu entsprechen - wie eben bei Battlestar - begrüße ich durchaus.

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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #22 am: 21.07.2016 | 20:09 »
Ob jetzt da 4 Männer oder 4 Frauen rumhopsen, Geister jagen und dumme Sprüche dabei reissen ist doch Jacke wie Hose.

Der einzige Unterschied ist es, dass der Film in seiner tatsächlichen Fassung mehr Randdebatten über Feminismus, Gender etc. pp. aufwirft.

Mit vier Männern in den Hauptrollen könnte er als Schrott* in der Versenkung verschwinden und es wäre erledigt, aber so heizt egal welche Bewertung die Debattierfreudigkeit derer an, die sich diesen Schuh anziehen wollen.


*wenn er denn tatsächlich schlecht ist; mich haben Trailer und aufgeschnappte Informationen jedenfalls schon mal nachhaltig abgeschreckt.


Umbesetzte Rollen in einer Serien/Filmen um dem modernen Frauenbild zu entsprechen - wie eben bei Battlestar - begrüße ich durchaus.

Starbuck würde ich jetzt nicht dem modernen Frauenbild zuordnen. Die ist doch ein ziemlicher Exot.
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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #23 am: 21.07.2016 | 20:12 »
Dass die Hauptfiguren jetzt allesamt weiblich sind, ist mir ehrlich gesagt egal. Aber von den Trailern her urteilend hat mir der Stil überhaupt nicht gefallen (Farbpalette, Tricktechnik, Einbindung von Gruselelementen), und den "Humor" fand ich auch überhaupt nicht ansprechend ("Is it the wig or the hat?" *schnorch*).

Klaro, Ghostbusters war einer der Filme meiner Kindheit, da ist man auch gerne mal überkritisch.  8)
"Du wirst direkt in diesem Moment von einer Zilliarde grünkarierter Kakerlakeneinhörner in Tweedanzügen umzingelt, die mit Fallschirmen aus gebeiztem Vanillepudding aus der nächstgelegenen Dattelpalme springen und dich zu ihrer Avonberaterin krönen - und die Krone ist aus Dr. Frankensteins bösartig mutiertem Killernougat! Streich dir 78000 Hirnschadenspunkte ab und mach sofort eine Jodelimprovisation!"

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Re: Ghostbusters 2016
« Antwort #24 am: 21.07.2016 | 20:16 »
Der einzige Unterschied ist es, dass der Film in seiner tatsächlichen Fassung mehr Randdebatten über Feminismus, Gender etc. pp. aufwirft.

Mit vier Männern in den Hauptrollen könnte er als Schrott* in der Versenkung verschwinden und es wäre erledigt, aber so heizt egal welche Bewertung die Debattierfreudigkeit derer an, die sich diesen Schuh anziehen wollen.


*wenn er denn tatsächlich schlecht ist; mich haben Trailer und aufgeschnappte Informationen jedenfalls schon mal nachhaltig abgeschreckt.


Starbuck würde ich jetzt nicht dem modernen Frauenbild zuordnen. Die ist doch ein ziemlicher Exot.

Na ja zu Kampfstern Galactica Zeiten war es eher undenkbar, dass eine Frau Kampfpilot wird. Und später kommen in der Serie ja auch noch weitere dazu. Ich wage mal zu behaupten, dass es auch heute noch eher wenige Kampfpilotinnen gibt (ich mag mich da aber vielleicht auch täuschen).
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