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Indiana-Jones-ähnliche Rollenspiele?
Crimson King:
Wissenschaftler, Okkultisten, Schatzsucher, Reporter, Ex-Soldaten, Glücksritter und Aussteiger, Geheimagenten, untergetauchte Kriminelle, keine Ahnung, wieso man sich da eingeschränkt fühlen soll.
Raindrop:
--- Zitat von: Der Läuterer am 5.02.2017 | 21:04 ---Aufgrund von Weltengeist's Empfehlung und etwas Recherche habe ich mir Perils of the Surface World zugelegt.
Two-Fisted Pulp Adventures; 120 Seiten; 4 Szenarien: Miracle Stone of the Amazon, Frozen City of Terror, Legacy of the Terra Arcanum & Five Talons of the Jade Dragon.
Besonders das zweite Szenario Frozen City of Terror hat es mir angetan. Das ist eine Art Beyond the Mountains of Madness light - für diejenigen, die nicht Jahre ihres Lebens mit einer Kampagne vergeuden wollen.
--- Ende Zitat ---
Die gibt es auch alle schon für das deutsche Hollow Earth Expedition, als Einzelpublikationen. Im Netz gibt es einige Gratis-Abenteuer. Nachteile für dich: Bei HEX sind oft Nazis die Gegner, und obwohl es Dungeons gibt, sind die meist ohne Bodenplan. Ansonsten ist HEX sehr Indiana Jones.
Megavolt:
--- Zitat von: Crimson King am 5.02.2017 | 21:49 ---Wissenschaftler, Okkultisten, Schatzsucher, Reporter, Ex-Soldaten, Glücksritter und Aussteiger, Geheimagenten, untergetauchte Kriminelle, keine Ahnung, wieso man sich da eingeschränkt fühlen soll.
--- Ende Zitat ---
Weil die kein organisches Team ergeben. Indy hat auch keine fünf Mann Bagage dabei, die ein gleichwertiges Spotlight bekommen wie er.
Es läuft halt auf Obermacker plus Sidekicks hinaus, jedenfalls war das mein Eindruck. Ich kann mich täuschen.
Der Läuterer:
--- Zitat von: Megavolt am 5.02.2017 | 21:15 ---Der zentrale Indiana Jones-Held, okay. Und dann? Die kesse Reporterin?
--- Ende Zitat ---
Der gute, alte hardboiled Detective z.B. Philip Marlowe, Sam Spade oder Ned Beaumont.
nobody@home:
--- Zitat von: Crimson King am 5.02.2017 | 21:49 ---Wissenschaftler, Okkultisten, Schatzsucher, Reporter, Ex-Soldaten, Glücksritter und Aussteiger, Geheimagenten, untergetauchte Kriminelle, keine Ahnung, wieso man sich da eingeschränkt fühlen soll.
--- Ende Zitat ---
Yep. Rein von den Charakterkonzepten her kann man sich z.B. an Call of Cthulhu orientieren, das ja auch gerne mal in den Zwanzigern spielt und seine Protagonisten ebenfalls auf die Suche nach Geheimnissen, Rästeln und Verschwörungen schickt -- bei Indy & Co. geht's dann halt eher nicht so um außerirdische Übermonster und deren Kultisten (obwohl ein Schelm natürlich auch den diversen "übernatürlichen" Entdeckungen aus den Filmen einfach auch einen selbst den Helden unbekannten Mythos-Hintergrund andichten könnte; weiß man denn wirklich so genau, was für eine Kraft sich da z.B. in der Bundeslade versteckt?), aber die Welt und das "quasi-historische Abenteuer"genre an sich verändern sich innerhalb der zehn oder so Jahre Unterschied nicht so drastisch, daß man deswegen sämtliche Archetypen über Bord werfen müßte.
--- Zitat von: Megavolt am 5.02.2017 | 22:08 ---Weil die kein organisches Team ergeben. Indy hat auch keine fünf Mann Bagage dabei, die ein gleichwertiges Spotlight bekommen wie er.
--- Ende Zitat ---
Das dürfte daran liegen, daß Harrison Ford für die Filme vermutlich auch mehr Gage bekommen hat als seine jeweiligen Co-Stars, Sean Connery vielleicht mal ausgenommen. Ob man die "ein Häuptling und seine Indianer"-Gruppenstruktur (die man auch bei anderen Pulp-Figuren wie z.B. Doc Savage wiederfindet) nun 1:1 auch für den eigenen Spieltisch übernehmen oder doch lieber eine rollenspieltraditionelles Team von sich mehr oder weniger gut zusammenraufenden gleichberechtigten Experten haben möchte, hat erst mal mit den Charakterarchetypen selbst weniger zu tun.
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