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Patzerregeln, die umpfzigste (war: Ruling-Fragen)
Viral:
ich find Patzer eigentlich scheisse. Man kann die höchstens zulassen, wenn jemand ne waghalsige Aktion bringt.
z. B. ist es echt dämlich wenn sich Stephan Schnitzer beim Schnitzen einer Flöte die Pulsadern aufschneidet und an seiner Werkbank verblutet.
Wenn jemand z. B. mit einem Bogenschützen in den Nahkampf feuert, dann kann es durchaus sein, dass er jemanden trifft den er nicht treffen wollte ...
Aber ich kenn auch Leute die es krasser haben wollen, bei denen auch das Brotschmieren zum Frühstück oder der Gang zur Latrine einen potentiell tödlichen oder demütigenden Aspekt haben soll :o
Ginster:
--- Zitat von: Feuersänger am 2.03.2017 | 15:13 ---Aber wie oft rutscht ein trainierter Kletterer wirklich ab? Einmal in tausend Situationen? Zehntausend? Eine Million?
--- Ende Zitat ---
Das kommt auf die Komfortzone an. Ein trainierter Kletterer müsste, um eine normale Wand hochzuklettern, bei mir nicht einmal würfeln. Eine glatte Wand im Regen im Pfeilhagel der Goblins zu erklettern wäre dagegen was anderes. Aber das Beispiel ist sowieso hochgradig SL-abhängig, weil regeltechnisch nicht festgelegt ist, was der Fehlschlag überhaupt bedeutet. Sturz und tot wäre z. B. die drastischste (und mE denkbar schlechteste Lösung).
Aber wie gesagt: ich bin kein Verfechter von Patzern, erst recht nicht bei Skills.
Ginster:
--- Zitat von: bobibob bobsen am 2.03.2017 | 15:32 ---oder anders gefragt wenn der bestte Kletterer der Welt trotz bester Ausrüstung beim überklettern einer 4m hohen Mauer scheitern kann (5%) warum kann dann ein Nichtschimmer nicht die Niagarafälle hochschwimmen. Hat das was mit menschlicher Psychologie zu tun?
--- Ende Zitat ---
Nochmal: der weltbeste Kletterer würde bei mir bei einer 4 m hohen Mauer gar nicht erst würfeln. Ich würde würfeln lassen, wenn die Umstände es erforden. Wie im vorherigen Beispiel bereits genannt: im Regen und unter Beschuss wäre die Mauer dann schon ein andere Hindernis, für dann ein Wurf angemessen wäre. Der pychologische und zeitlich Druck könnte den Kletterer scheitern lassen. Umgekehrt wird der Nichtschwimmer aber immer noch nicht die Niagarafälle hochschwimmen.
Alex:
--- Zitat von: Ginster am 2.03.2017 | 15:36 ---Das kommt auf die Komfortzone an. Ein trainierter Kletterer müsste, um eine normale Wand hochzuklettern, bei mir nicht einmal würfeln. Eine glatte Wand im Regen im Pfeilhagel der Goblins zu erklettern wäre dagegen was anderes. Aber das Beispiel ist sowieso hochgradig SL-abhängig, weil regeltechnisch nicht festgelegt ist, was der Fehlschlag überhaupt bedeutet. Sturz und tot wäre z. B. die drastischste (und mE denkbar schlechteste Lösung).
--- Ende Zitat ---
Folgende Regelidee zu dem Problem (geht in deine Richtung, Ginster):
Es gibt Schwierigkeiten von 1-10. 1 ist die Leichteste.
Ein guter Kletterer hat einen Kletterfertigkeitswert von 7, d.h. alle Kletteraufgaben bis 7 löst er ohne würfeln (nennen wir es mal „Routine“). Darüber hinaus muss er würfeln und hat somit die Chance auf einen Fehlschlag (kommt nicht den Berg hoch) bis hin zum Patzer (stürzt ab).
Funktioniert bei uns gut.
bobibob bobsen:
Aber da haben wir doch eine schöne Situation.
Es regnet, die Sc werden von Goblins mit Bögen verfolgt und es muss eine Mauer erklettert werden, während die Goblins die Sc mit Dauerfeuer beschießen.. Die Kletterprobe geht mit einer 1 daneben. Was soll nun aus dem Patzer werden?
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