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Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.

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Ninkasi:
oder SC verliert die Soziale Probe:
- Sc kommt den Wünschen des NSCs entgegen
oder
- Sc weist ihn zurück und erlangt dadurch negative Konsequenzen.

Ninkasi:

--- Zitat von: Isegrim am  2.05.2017 | 16:16 --- Das kann sowohl bei SCs wie bei NSCs nicht der Fall sein: Luke wird in Ep. V nicht auf die dunkle Seite wechseln, egal wie gut Darth Vader im Überzeugen ist (es sei denn, der Spieler will das so). Jabba lässt sich nicht von Jeditricks beeinflussen, egal wie gut Luke würfelt (es sei denn, die SL will das so). ME gibt es einfach Dinge, die überlässt man nicht dem Schicksal (=Würfel), sondern den Dramaturgen (=Spielern und SL).

--- Ende Zitat ---

Jabba hat Sonderfertigkeit: Imunität gegen Jeditricks.
Hätte Luke zur dunklen Seite gewechselt, hätte vielleicht auch ein interessante Geschichte erzählt werden können?

Isegrim:

--- Zitat von: Ninkasi am  2.05.2017 | 16:21 ---Jabba hat Sonderfertigkeit: Imunität gegen Jeditricks.
--- Ende Zitat ---

Er hätte sich auch nicht von Luke überreden lassen. Sonderfertigkeit Spaceslug-Sturheit? Ist doch egal, wie man das im Zweifel begründet. ;)


--- Zitat von: Ninkasi am  2.05.2017 | 16:21 ---Hätte Luke zur dunklen Seite gewechselt, hätte vielleicht auch ein interessante Geschichte erzählt werden können?
--- Ende Zitat ---

Ja, vielleicht. Aber die Geschichte wird bei mir dann erzählt, wenn sich der Spieler von Luke für diese Variante entscheidet, nicht wenn er dazu gezwungen wird, weil ich als SL für seinen Papi fünfzehn explodierende Würfel hintereinander werfe (oder wie immer man da in der Situation würfelt).

Greifenklause:

--- Zitat von: Isegrim am  2.05.2017 | 16:16 ---Ja, so würde ich das auch sehen. Und manchmal kann man das würfeln auch gleich sein lassen (oder, wenn man ohne Ansage der Probeschwierigkeit durch den SL spielt, nur pro forma würfel obwohl der Misserfolg schon feststeht). Die Vorstellung, jeder NSC könne mittels Würfel-Probe zu jedwedem Unsinn überredet werden, find ich albern. Würfeln tut man, wenn der Ausgang offen ist. Das kann sowohl bei SCs wie bei NSCs nicht der Fall sein: Luke wird in Ep. V nicht auf die dunkle Seite wechseln, egal wie gut Darth Vader im Überzeugen ist (es sei denn, der Spieler will das so). Jabba lässt sich nicht von Jeditricks beeinflussen, egal wie gut Luke würfelt (es sei denn, die SL will das so). ME gibt es einfach Dinge, die überlässt man nicht dem Schicksal (=Würfel), sondern den Dramaturgen (=Spielern und SL).

--- Ende Zitat ---

Nicht zu jedwedem Unsinn, aber zumindest zu einer ganzen Menge Unsinn.
Ich habe doch überhaupt kein Problem, damit, wenn mir der Spieler sagt: "Mein Held steht nicht auf Männer/Orks/Dreier uswusf!"
Aber dieses "Ich lasse mich nicht überreden, lalalal ich höre nicht zu!" oder "Ich will exakt nur 3 Goldstücke ausgeben und kaufe nur einen Dolch!" uswusf ist es, was einem gelegentlich sauer aufstößt.

Der Spieler hat in meinen Augen Anspruch auf die Definition der roten Linie.... aber eben nur auf diese.
Ich wird sich nicht überreden lassen, den Gruppenanführer für ein paar Silberlinge irgendwelchen römischen Schergen zu verraten.
Er wird seine sexuellen Überzeugungen nicht um 180° Grad ändern.
Auch wenn das irdisch vorgekommen ist oder vorgekommen sein soll.

Er wird sich aber sehr wohl von der schönen Dame ablenken lassen.
Er wird zu viel auf dem Markt einkaufen.
Er wird die Klappe halten, weil der Baron (hohes Einschüchtern) das seinem frechen Hanswurst gegenüber durchgesetzt hat (niedrige Willenskraft) und nicht mehr dauernd widerreden.

Uswusf

Wer in diesen SVen aber sagt "Nein, selbst da sollte der Spieler noch absolute Verfügungsgewalt über seine Spielfigur haben!",
dem muss man auch entgegnen dürfen "Ja, dann lasst uns das doch auch so im Kampf machen!"

----
Ein schöner Kompromiss ist aber der von 1of3 (Wenn ich das richtig verstanden habe):
Es gibt negative Konsequenzen für den SC des Spielers mit der versemmelten Sozialprobe,
aber der Spieler darf zwischen verschiedenen negativen Konsequenzen wählen oder denkt sie sich eigenverantwortlich selbst aus.

Aber auch hier die Frage:
Warum macht man das dann im Kampf nicht genau so?

@ Isegrimm
Ob Luke im Kampf von Darth Vader erschlagen wird
oder sich im Sozialkampf von ihm überzeugen ließe....
... da kann man drüber streiten, was schlimmer wäre.

Pyromancer:

--- Zitat von: Greifenklause am  2.05.2017 | 16:28 ---Nicht zu jedwedem Unsinn, aber zumindest zu einer ganzen Menge Unsinn.
Ich habe doch überhaupt kein Problem, damit, wenn mir der Spieler sagt: "Mein Held steht nicht auf Männer/Orks/Dreier uswusf!"
Aber dieses "Ich lasse mich nicht überreden, lalalal ich höre nicht zu!" oder "Ich will exakt nur 3 Goldstücke ausgeben und kaufe nur einen Dolch!" uswusf ist es, was einem gelegentlich sauer aufstößt.

Der Spieler hat in meinen Augen Anspruch auf die Definition der roten Linie.... aber eben nur auf diese.
Ich wird sich nicht überreden lassen, den Gruppenanführer für ein paar Silberlinge irgendwelchen römischen Schergen zu verraten.
Er wird seine sexuellen Überzeugungen nicht um 180° Grad ändern.
Auch wenn das irdisch vorgekommen ist oder vorgekommen sein soll.

Er wird sich aber sehr wohl von der schönen Dame ablenken lassen.
Er wird zu viel auf dem Markt einkaufen.
Er wird die Klappe halten, weil der Baron (hohes Einschüchtern) das seinem frechen Hanswurst gegenüber durchgesetzt hat (niedrige Willenskraft) und nicht mehr dauernd widerreden.

--- Ende Zitat ---

Ich mach da im klassischen Rollenspiel gerne die Unterscheidung: Eine Probe kann beeinflussen, wie ein Charakter handelt, aber nicht, wie ein Charakter denkt und fühlt.

Wenn ein Charakter mit einem Sack voll Gold auf den Basar zum Einkaufen geht, und seinen Feilschen-Wurf verkackt, dann gibt er mehr Geld aus, als er eigentlich wollte, und kauft vielleicht Zeug, das er eigentlich nicht kaufen wollte. Ob er das gut findet und glaubt ein Riesen-Schnäppchen gemacht zu haben (was ja durchaus AUCH sein kann) oder sich hinterher ärgert, das liegt in der Autonomie des Spielers.

Oder der Charakter tut nach einem erfolgreichen "Überreden"-Wurf eines NSCs vielleicht etwas, OBWOHL er weiß, dass es falsch ist und er das eigentlich nicht tun sollte - wie im richtigen Leben halt.

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