Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.
KhornedBeef:
--- Zitat von: ArneBab am 3.05.2017 | 11:09 ---Dann hatte ich dich falsch verstanden. Ich war schon im Kontext, was wir im Rollenspiel wollen. Klar kann meine Tante nicht die Welt aus den Angeln heben. Aber sie kann viel, viel mehr als ich. Und das ist der Unterschied auf den ich eingehen wollte: Die Spannbreite der sozialen Fertigkeiten unter Menschen, die ich kenne — als Proxy dafür, wie stark sich schon normale Leute unterscheiden.
--- Ende Zitat ---
Ah, ok. So liest sich das ganz anders :) danke. Ja, absolut, um sich das vor Augen zu führen, eine gute Möglichkeit,
Greifenklause:
@ Khorned Beef:
Das ist halt eine Sache des Gebens und Nehmens.
Wenn ein Spieler seine sozialen Wertangaben eher als "Inspiration und Anleitung zum Rollenspiel" ansieht oder umgekehrt "als Abbildung dessen, was ich gerade mündlich spiele",
dann ist meine Herangehensweise als SL tendenziell eine andere, als wenn ein Spieler seine Werte gerne verwendet um sich beim Händler durch Auswürfeln einen Vorteil zu verschaffen.
Und in "gemischten Gruppen" versuche ich die bestmögliche durchsetzungsfähige Lösung zu finden, mit der möglichst alle glücklich sind.
Da opfere ich gerne mal Denkgebote und -Verbote.
Ebenso ist es aber denkbar, dass ein Spieler mal im kämpferischen Bereich das Auswürfeln meiden will, ausspielen will oder gar mit Samthandschuhen angefasst werden will.
Und das wäre ebenso legitim.
-----
Die Fragen, um die es geht, sind doch denkbar einfach (nur die Antwort halt nicht):
-- "Wieviel Mehrgenuss bringt ein Würfelwurf/Würfelduell an Stelle X?"
-- "Wieviel Mehrgenuss brächte schlichtes Ausspielen an Stelle X?"
-- "Wieviel Mehrgenuss brächte schlichtes Erzählen durch den Spielleiter?"
-- "Wieviel Mehrgenuss brächte schlichtes Erzählen durch den Spieler?"
Wulfhelm:
--- Zitat von: Greifenklause am 3.05.2017 | 10:32 ---@ Wulfhelm und Issi
Von Extremen abgesehen, habe ich im Grunde genommen ja nur zwei Aussagen:
1) Auch im sozialen Bereich sollte man mit kleineren bis mittleren Niederlagen aufgrund der Würfel klar kommen*
2) Auch im kämpferischen Bereich muss eine Niederlage aufgrund der Würfel nicht einfach mirnichtsdirnichts geschluckt werden
3) Beide Bereiche können näher beieinander sein, als aufgrund von Traditionsgefühl gedacht.
--- Ende Zitat ---
Tut mir leid, aber es wurde doch schon erklärt, warum beide Bereiche sehr klar getrennt sind:
Du kannst am Spieltisch nicht nur beschrieben, wie Du eine Rede hältst - sondern Du kannst wirklich eine halten.
Du kannst aber am Spieltisch nicht wirklich mit dem Schwert auf jemanden einhauen (also, meiner Erfahrung nach jedenfalls...)
Und nur um das nochmal an diesem Beispiel klar zu machen: Hier ist ein typisches LARP-Regelwerk. Siehst Du da irgendwo soziale Fertigkeiten? Ich auch nicht. Warum ist das so? Weil der Gedanke, in einem LARP zu einem Spieler hinzugehen und zu sagen "Ich setze meine 'Aufschwatzen'-Fähigkeit gegen Dich ein: Du bist jetzt überzeugt!" für die meisten Leute, die an so etwas schon mal teilgenommen haben, geradezu grotesk wirken dürfte.
Und das Argument "Pen and Paper ist kein LARP!", das man dann des öfteren zu hören kriegt, ist keines. Warum nicht? Weil wie erwähnt für diesen bestimmten Bereich Techniken aus der einen Rollenspielvariante nahtlos in die andere übertragen werden können.
ArneBab:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.05.2017 | 11:04 ---Ist die Tatsache, dass sich Deine Weltsicht aufgrund eines einzigen Vorgangs, den Du noch nicht mal im Detail mitbekommen ist, völlig gewandelt hat, jetzt Argument pro oder gegen? >;D
--- Ende Zitat ---
Da sie mir ein Ergebnis gezeigt hat, dass ich vorher als nicht plausibel angesehen habe, finde ich ganz persönlich dass das ein Argument pro ist ^-^ (also pro irgendwas, aber vor allem pro :P).
ArneBab:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.05.2017 | 11:24 ---Du kannst am Spieltisch nicht nur beschrieben, wie Du eine Rede hältst - sondern Du kannst wirklich eine halten.
Du kannst aber am Spieltisch nicht wirklich mit dem Schwert auf jemanden einhauen (also, meiner Erfahrung nach jedenfalls...)
--- Ende Zitat ---
Wir haben schon zur "Visualisierung" einen Spieler einen NSC übernehmen lassen und dann den Kampf ein Stückweit ausgespielt (verlangsamt und ohne Verletzungen). Das geht also in gewissem Rahmen schon.
--- Zitat ---Und das Argument "Pen and Paper ist kein LARP!", das man dann des öfteren zu hören kriegt, ist keines. Warum nicht? Weil wie erwähnt für diesen bestimmten Bereich Techniken aus der einen Rollenspielvariante nahtlos in die andere übertragen werden können.
--- Ende Zitat ---
Wir könnten auch sagen: Wir müssen entscheiden, wie weit und in welchen Bereichen unsere SCs sich von uns unterscheiden können sollen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln