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Railroading-Debatte, war: Angst vor Railroading?
Settembrini:
--- Zitat von: Boba Fett am 13.05.2017 | 22:03 ---@Settembrini: Bleib mal höflich, auch Du hast der Hausordnung, die hier gilt, zugestimmt.
--- Ende Zitat ---
Ich war höflich und bin es auch immer noch. Sag mir was Dir nicht paßt, und ich unterlasse es, ich will bestimmt kein schlechter Gast sein.
Der Rote Baron:
Vielleicht doch noch ein Wort zum Sandboxing:
Das ist alles andere als vorbereitungsarm!
Ich denke, das einzige Mal, dass ich so etwas mal geleitet habe war das LL-Abenteuer "Xoro der Eifelareaner", wo es neben einem plot auch genug Gegend und Orte und hübsche Zufalsbegegenungen gibt. da meine Spieler den vorgegebenen Plot im Nun durchschauten, haben sie bis zum Finale die Gegend erkundet.
Das war aber auf Grund der Zufallsbegegenungstabellen, der Beschreibungen der Örtlichkeiten UND der Einfachheit des Systems (und natürlich meiner Vertrautheit damit) alles kein Problem und insgesamt ein vergnüglicher Nachmittag!
Aber immer würde ich das auch nicht machen wollen. Ich will Plot und Handlung, nicht nur Herumlaufen und nach dem Abenteuer suchen. Wobei gerdae die Plot-Point-Kampagne von Soloman Kane die Quadratur des Kreises darstellt (leite ich gerade):
Ich lege Spuren, die Sieler verfogen diese auf dem Weg zur Lösung (oder auch nicht) und ab und an frage ich, wohin es denn nun gehen soll: Nach OSteuropa, Asien, Nordafrika, Mexiko? Nehmt ihr den Land- oder Seeweg? Und dann bereite ich das vor.
Mit dem Material kein Problem. Inkl. Vollzeitzeitjob, Beziehung und sonstigem leite ich derzeit seit Herbst praktische jede oder jede zweite Woche - so oft wir eben spielen! Und das Material wird nicht alle!
Sehr empfehlenswert! Plot und Freiheit wie ich sie liebe!
LUCKY_Seb:
uppps, da scheine ich mit meinen 15 Jahren Rollenspielpause ja ne üble Seuche verpasst zu haben. ;) mit samt Nebenwirkungen und so... :o
Ich setzte und setze immer noch meine Spieler gerne in die Achterbahn, die augenscheinlich mit einer Rampe in den Schredder endet, also eine unaufhaltsam scheinbare Story die Karma, Vorbestimmung oder Prophezeiung ist. Allein aus dem Grund, das es ja Mächte gibt, die ihre Version der Geschichte durchdrücken wollen.
Aber wenn sie anfangen zu zappeln und ausbrechen wollen - dann lass ich sie und helfe wo ich nur kann... und dann kommt da was raus, das meines Erachtens den Spirit von gutem Rollenspiel ausmacht.
Also ne Balance - aber ich zwinge meine Story nicht durch - was ja Railroaden in eurem Sinne wäre... oder?!
Angst vor einem Eingriff als Spielleiter zu haben halte ich für unnötig, denn du repräsentierst die Welt und ihre Zwänge und die Motivationen der NSCs, wenn du aber deine Story höher setzt als die der SC's können Spannungen zwischen den Spielern und den Spielleiter auftreten...
...aber selbst dann brauchst du keine Angst zu haben, die Spieler werden, meiner Erfahrung nach, halt irgendwann heftig anfangen zu zappeln und versuchen aus der Bahn auszusteigen und einen alternativen Weg zu finden.
Und dann sollte man sie lassen und Ihnen dabei helfen. Also Railroaden als Feature... und Möglichkeit episches zu schaffen.
Kein Grund zur Panik...
Aber vielleicht bin ich auch zu lange raus gewesen und zu Old School um das Problem wirklich zu verstehen ...
Grüße, der Seb.
Der Rote Baron:
--- Zitat von: LUCKY_Seb am 13.05.2017 | 22:30 ---Aber vielleicht bin ich auch zu lange raus gewesen und zu Old School um das Problem wirklich zu verstehen ...
Grüße, der Seb.
--- Ende Zitat ---
Genau das ist dein Problem, du alter Sack! ~;D
LUCKY_Seb:
8) ich habe nix anderes erwartet... LOL...
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