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Railroading-Debatte, war: Angst vor Railroading?

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bobibob bobsen:

--- Zitat ---Wie kriege ich es hin,  dass die  Abenteurer unter Mordverdacht geraten?
--- Ende Zitat ---

Wenn das die anfangsprämisse des abenteuers ist dann schnapp dir ein Anderes.

KhornedBeef:

--- Zitat von: bobibob bobsen am 19.07.2017 | 08:59 ---Wenn das die anfangsprämisse des abenteuers ist dann schnapp dir ein Anderes.

--- Ende Zitat ---
Ehrlich gesagt klingt das so aus dem Zusammenhang gerissen weder nach schlechter Prämisse noch nach schwieriger Durchführung. Wo liegt das Problem?

bobibob bobsen:

--- Zitat ---Ehrlich gesagt klingt das so aus dem Zusammenhang gerissen weder nach schlechter Prämisse noch nach schwieriger Durchführung. Wo liegt das Problem?

--- Ende Zitat ---

Weil ich als SL den SC etwas aufzwinge. Das macht mir persönlich keinen Spaß. Grausamstes Beispiel war das DSA Abenteuer "die Attentäter" in dem die Prämisse ist das die SC verflucht werden.

Meine übliche Reaktion wäre mich den Behörden/obrigkeiten zu stellen oder einfach die Gegend zu verlasen.

:

--- Zitat von: bobibob bobsen am 19.07.2017 | 10:48 ---Weil ich als SL den SC etwas aufzwinge. Das macht mir persönlich keinen Spaß. Grausamstes Beispiel war das DSA Abenteuer "die Attentäter" in dem die Prämisse ist das die SC verflucht werden.

Meine übliche Reaktion wäre mich den Behörden/obrigkeiten zu stellen oder einfach die Gegend zu verlasen.
--- Ende Zitat ---

Klingt nach trotzigem Boykott, der ein Outgame-Thema ins Spiel hinein verlagert. Davon würde ich abraten.

Die Wahrheit ist doch etwas komplizierter als diese plakativen Sprüche, finde ich: Wenn eine Gruppe in der aktuellen Kampagne zum episodischen Spiel neigt, dann kann ein geschienter Einstieg durchaus Sinn ergeben. Muss man als SL halt nur offen kommunizieren. "Nach Euren letzten Abenteuern im Norden befindet Ihr Euch in Tiefwasser, wo Euch ein Mord untergeschoben wurde. Passiert ist XYZ. Hoffe, das ist okay für Euch. Was tut Ihr?" Gerade bei straight auf Hack & Slay ausgerichteten Klamotten wie D&D4, wo gerne mal einigermaßen absurd konstruierte Konstellationen auftauchen dürfen, würde ich das in den mir bekannten Gruppen als nicht so wahnsinnig problematisch ansehen. YMMV.

EDIT: Ansonsten stimme ich Droggelbecher zu. Es geht hier im Thread oder auch in der RR-Debatte generell nach meinem EIndruck weniger um Inhalte als darum, eine bestimmte Sichtweise machtvoll als überlegen zu etablieren. Motto: "Railroading ist böse, das machen nur schlechte Rollenspieler und ich bin ein viel geilerer Typ als Ihr!" Anstrengend.

Boba Fett:

--- Zitat von: Droggelbecher am 18.07.2017 | 18:57 ---Hier hat man den Eindruck das Diskutieren völlig sinnlos ist. Der eine mag kein Railroading, der nächste nur in bestimmten Fällen, dem dritten ist es egal, aber es kommt keine Annäherung zustande.
--- Ende Zitat ---

Ist das schlimm?
Geschmäcker sind unterschiedlich, es gibt unterschiedliche Erwartungen ans Rollenspiel und unterschiedliche Formen, wie man es betreiben kann.
Ich finde Vielfalt tausend mal besser, als eine homogene Masse, die gleichgeschaltet agiert.
Und dann darf es auch unterschiedliche Standpunkte geben, die nicht zusammenkommen.

agree to disagree

Wichtig ist doch, dass man die Möglichkeit von unterschiedlichen Einstellungen wahrnimmt und sich austauscht.
Und dass man bereit ist, die anderslautende Meinung als genauso gültig zu akzeptieren.
Das hilft dann auch bei der Selbstreflektion.

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