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Warum läuft Fantasy besser als jede anderes Genre?

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pharyon:

--- Zitat von: YY am 19.08.2017 | 15:25 ---Das kommt schwer drauf an, welche Art von SF man mit welcher Zielsetzung spielt.
Im Grunde hat man ja alle Möglichkeiten, sich das Setting so hinzustellen, wie man es möchte.

Und ich kann mich nur wiederholen:
Der Scheu vor SF liegt eine Fehlwahrnehmung zugrunde, dass das irgendwie komplizierter wäre oder man sich da wunders mehr einarbeiten müsste.

--- Ende Zitat ---
Sehe ich ja genau so. Fantasy und andere Settings sind meiner bescheidenen Meinung nach nicht zwangsläufig unterschiedlich komplex, werden aber meiner Erfahrung nach oft unterschiedlich komplex wahrgenommen / gedacht.

p^^

Grimtooth's Little Sister:

--- Zitat von: YY am 23.08.2017 | 16:19 ---Die meisten D&D-Settings haben ausufernde Zauberlisten mit teils recht schwammig beschriebenen oder zumindest diskussionswürdigen Effekten und einigen bemerkenswerten Synergien.
Wenn man da über lange Zeiträume reingewachsen ist, merkt man nicht mehr, wie viel Stoff das ist und wie wenig der irgendeiner ableitbaren spielmechanischen Systematik folgt.
Aber für einen totalen Anfänger ist das erschlagend viel.

--- Ende Zitat ---

Das ist sicher richtig. Aber ein totalerAnfängerspielt so gut wie nie einen Magier - höchstens einen Lehrling  ;)

Mr.Renfield:

--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 25.08.2017 | 08:13 ---Das ist sicher richtig. Aber ein totalerAnfängerspielt so gut wie nie einen Magier - höchstens einen Lehrling  ;)

--- Ende Zitat ---

was aber natürlich auch daran liegen mag, daß in allen "hartwurst"-systemen die meisten sls den anfängern sagen: "lern das system erst mal mit nem kämpfer/dieb/... bevor du dich an die schwierigen regeln ranwagst / bevor ich dir nen magier erlaube."

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 25.08.2017 | 08:13 ---Das ist sicher richtig. Aber ein totalerAnfängerspielt so gut wie nie einen Magier - höchstens einen Lehrling  ;)

--- Ende Zitat ---
stimmt der nimmt lieber nen Klerik

Greifenklause:
Die Systeme der frühen 80er waren oft crumpy. (0)
Die Systeme der späten 90er bis Anfang jedes Jahrzehnts hingegen wurden immer komplexer. Oft auch im Sinne von "Zu kompliziert".

Was schon bei einem Fantasysystem ein Problem ist, wird noch absurder, wenn moderne Themen wie "Schnellfeuerwaffen", "moderne Staatengebilde und Verschwörungen" und und und dazu kommen.
Man nehme zB das Subsubregelwerk "Reiterkampf" bei DSA 4.1 und stelle sich vor, dieses sollte außerdem noch Fahrzeugkampf mit diversen hoch unterschiedlichen Fahrzeugen berücksichtigen als auch das Schießen von Schwerstkalibern und Schnellfeuerwaffen von Fahrzeugen aus....
WÜRGH! (1)

Hinzukommt, dass wir uns "alte Berufe" wie gerade auch den Bauern wesentlich weniger komplex vorstellen, als sie waren und dadurch entsprechende Regeln verknappen, während sich bei modernen Berufen schnell diverse Details aufdrängen. (2)

Mit diesen Systemen hatten aber viele von uns ihre Hochzeit. Das führt natürlich zu einer gewissen Wahrnehmung.

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Zu 1) Das Problem legt sich aber ganz schnell, wenn man sich moderne Systeme wie Fate zB anschaut. Die gehen einen Weg der Einfachheit, sind aber dennoch kreativ und individualistisch genug, dass die Austober und Barbiespieler nicht vom xten 08/15-Krieger gelangweilt sind.

Ich habe es mir beispielsweise gegönnt, nen DSA1-Retroklon zu bauen unter der Maxime "möglichst viele mögliche Klassen + auch später wählbar" und oh Wunder, ich habe nicht nur n einfaches schnelles System, sondern kann plötzlich auch meinen lange gehegten Wunsch umsetzen, eine Madmax-Kampagne zu leiten.
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Anders ausgedrückt:
SF o.ä. läuft ab sofort der Fantasy den Rang ab. Ein Grund ist, dass die Probleme 0) und 1) abgestellt wurden.
2) bleibt sicherlich erhalten.

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