Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Warum läuft Fantasy besser als jede anderes Genre?
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Greifenklause am 1.09.2017 | 09:31 ---
Was schon bei einem Fantasysystem ein Problem ist, wird noch absurder, wenn moderne Themen wie "Schnellfeuerwaffen", "moderne Staatengebilde und Verschwörungen" und und und dazu kommen.
Man nehme zB das Subsubregelwerk "Reiterkampf" bei DSA 4.1 und stelle sich vor, dieses sollte außerdem noch Fahrzeugkampf mit diversen hoch unterschiedlichen Fahrzeugen berücksichtigen als auch das Schießen von Schwerstkalibern und Schnellfeuerwaffen von Fahrzeugen aus....
WÜRGH! (1)
--- Ende Zitat ---
das DSA Regeln sucked to Eleven, bedeutet nicht automatisch das andere RPG Regeln genauso sind
Greifenklause:
@YY
--- Zitat von: YY am 1.09.2017 | 12:57 ---Wenn du mich fragst, zeigt sich an dieser Übertragung nur, dass die Regeln in ihrer "natürlichen Umgebung" schon komplett dysfunktional sind.
--- Ende Zitat ---
Genau das habe ich doch ausdrücken wollen.
@ Lichtschwerttänzer
Womit auch dein Argument ins Leere geht.
---
Habe nie behauptet, dass es nicht auch Systeme gibt, die gut funktionieren. Einfach sind, verständlich, rund.
Nicht gekünstelt individuell, sondern nur da, wo es not tut.
Möglichst wenig Subregelwerke oder gar Subsubregelwerke.
Naja, und ich bin überzeugt, mit diesen lässt sich dann auch gut oder ohne allzugroße Mühe ein SF-Thema umsetzen.
Sir Markfest:
--- Zitat von: Wormys_Queue am 1.09.2017 | 11:07 ---Aber schon als Kind kann ich mich erinnern, dass wir neben Räuber & Gendarm und Cowboy und Indianer zwar auch Rittergeschichten spielten, aber nie auf die Idee gekommen wären, irgendwelchen Raumfahrergeschichten nachzumachen (und Captain Future und Mark Brandis kannten wir ja immerhin schon :D). Als Kinder abends Grimms Märchen vorgelesen bekamen und noch wussten, wer die Ritter der Tafelrunde waren. Berufswunsch Astronaut, das schon, aber Astronaut spielen? nö.
Sprich ich glaube, dass uns (mir) die Liebe zur Fantasy schon in die Wiege gelegt wurde, weil sie eben näher an den alten Märchen, Mythen und Legenden ist, die tief in unserer Kultur verwurzelt sind, und wir dadurch einfacheren Zugang haben. Und die hatten halt Schwerter und Magie, nicht etwa Laserpistolen und Raumschiffe.
--- Ende Zitat ---
Wahre Wörter!
Greifenklause:
Und jetzt gibt es halt mehr und mehr "Märchen" mit Sternenbezug oder anderen SF-Themen oder ungewohnten Fantasy-Ansätzen.
Nehmt StarWars, das haben die meisten Kids drauf. Dafür ist Winnetou Schnee von Gestern.
nobody@home:
--- Zitat von: Greifenklause am 1.09.2017 | 13:36 ---Und jetzt gibt es halt mehr und mehr "Märchen" mit Sternenbezug oder anderen SF-Themen oder ungewohnten Fantasy-Ansätzen.
Nehmt StarWars, das haben die meisten Kids drauf. Dafür ist Winnetou Schnee von Gestern.
--- Ende Zitat ---
Für Winnetou gibt's ja dieser Tage Old Slayerhand...das dann natürlich auch gleich wieder mit Magie. ::) Von wegen "abergläubische" Indianer und so, nicht wahr, Herr May? >;D
Wobei mir gerade durch den Kopf geht, daß der Fantasy-Einfluß im Rollenspielbereich zumindest teilweise schlicht der Existenz von Klerikern, Heiltränken und so weiter schon ganz am Anfrang bei Uropa D&D geschuldet sein mag. Wenn ich rollenspielabenteuern will, dann will ich normalerweise ja eher nicht so wirklich, daß mein Charakter zum falschen Zeitpunkt tatsächlich verletzungsbedingt für eine subjektive Ewigkeit ausfällt oder nach seinen ersten drei Erlebnissen schon ebensoviele Gliedmaßen eingebüßt hat -- also, oder zumindest kann ich zu diesem Schluß recht schnell kommen, braucht mein Spiel natürlich auch irgendeine Art von "magischer" Schnellheilung, die ich den Spielercharakteren zukommen lassen kann, damit sie ihrerseits am Ball bleiben können, und die einfachste Methode, so etwas in ein Setting einzubauen, ist eben "richtige" Magie wie beim großen Vorbild auch schon.
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