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Was gehört alles in ein gutes Sword&Sorcery-Setting?

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Moonmoth:

--- Zitat von: nobody@home am  9.10.2017 | 16:05 ---Ansonsten bin ich einigermaßen flexibel und nicht unbedingt nur auf den ollen Robert E. Howard eingeschworen. Ich kann mir eine S&S-Welt, die eben noch nicht uralt und mit allen möglichen Ruinen vergessener Kulturen bedeckt ist, beispielsweise noch ganz gut vorstellen.

--- Ende Zitat ---
Wie Vance, Moorcock, Leiber bewiesen haben, sind sogar SF-Elemente durchaus sehr gut mit S&S vereinbar. Die Helden sind eh immer Außenseiter, egal wo sie sich herumtreiben.

Waldschrat:
s&s ist für mich: dreckig, düster, märchenhaft

Ich empfinde in s&s eher einen Spielstil. Wir spielen z.B. ein recht düsteres, gewalttätiges und schmutziges DSA, das geht dann schon recht weit weg vom rosa Ponyhof und dem, was gemeinhin bei DSA belächelt wird.....

Crimson King:

--- Zitat von: Lord Verminaard am  9.10.2017 | 15:01 ---* Heldenreise funktioniert nicht. S&S-Helden werden nicht von den Ereignissen geformt, sie formen die Ereignisse. Ihr eigener Wille ist die treibende Kraft des Geschehens, nicht eine von außen auferlegte Pflicht oder Aufgabe.

--- Ende Zitat ---

Wirklich relevant ist meines Erachtens die Fokussierung auf den Helden und nicht auf das Ziel. Tatsächlich erfahren die meisten S&S-Helden zumindest leichte Veränderungen, auch wenn diese ggf. nicht von Dauer sind. Elric beispielsweise ist aber ein Sword & Sorcery-Charakter, der durchaus Veränderungen erfährt und eine von außen auferlegte Pflicht hat, auch wenn er sie am liebsten nicht wahrnehmen würde.



--- Zitat von: Moonmoth am  9.10.2017 | 16:13 ---Wie Vance, Moorcock, Leiber bewiesen haben, sind sogar SF-Elemente durchaus sehr gut mit S&S vereinbar. Die Helden sind eh immer Außenseiter, egal wo sie sich herumtreiben.

--- Ende Zitat ---

Blickt man auf die klassischen S&S-Autoren, so hat man bis auf Conan und den Stoff von Poul Anderson immer eine gehörige Portion Weirdness drin, die der epischen Fantasy im Gefolge von Tolkien fast immer komplett abgeht.

Lord Verminaard:
Mein absoluter Favorit ist übrigens keiner der Altmeister, sondern Karl Edward Wagner mit seinem Kane-Zyklus. Und auch da hat's eine ordentliche Portion Weirdness einschließlich SF-Elementen.

Elric ist ein Sonderfall, der bricht auch die ein oder andere Genre-Regel, aus meiner Sicht. ;)

Tom:
Gibt auch in meinen Augen keinen besseren Sword & Sorcery Autor. Kane ist einfach unerreicht. :D

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