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The days of high drama? Do tell.

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Holothuroid:

--- Zitat von: Greifenklause am 13.10.2017 | 13:22 ---Dass eine kooperierende Party Drama behindert, kann ich so nicht unterschreiben.

--- Ende Zitat ---

Das hab ich auch mitnichten sagen wollen. Natürlich dürfen die Protagonisten zusammenarbeiten. Das Spiel darf aber nicht zusammenbrechen, wenn sie es nicht tun.


--- Zitat von: Lord Verminaard am 13.10.2017 | 13:10 ---Ich gehöre dazu, ich empfinde einen emotionalen Konflikt, eine Zustpitzung, dann am intensivsten, wenn ich selber dafür verantwortlich bin, wenn er eben aus meinen Entscheidungen, meinen Zielen, meinem Invest in die Fiktion entstanden ist. Es hätte dazu eben nicht kommen müssen, es ist dazu gekommen, weil ich es so wollte, weil die Fiktion es so erfordert. Und ich bin dann als Spieler gefragt, durch das Spiel meines Charakters, durch mein leidenschaftliches Auftreten in den Dialogen, durch meine Cleverness und Gedankenschnelle, den Konfliktausgang zu beeinflussen; ich kann mich eben nicht auf einem Spielwert oder Würfelergebnis ausruhen, ich muss meine Mitspieler überzeugen und das will ich auch, da hänge ich mich anders rein und das spürt man.

Wenn ein System das Drama quasi "auf Knopfdruck" generiert, dann fühlt es sich für mich beliebig, austauschbar, egal an.
--- Ende Zitat ---

Ich glaube nicht, dass du hier irgendjemandem widersprochen hast. Ich glaube nicht, dass sich irgendeine Reaktion auf Knopfdruck erzeugen lässt. Die Frage ist:
- Wofür lässt das Spiel Raum?
- Worauf kann das Spiel hinweisen?

Du fokussierst dich mit deiner Analyse auf: Was nimmt mir das Spiel ab? - Das ist eine gute Frage. Aber wenn man die Sache zentral machen will, darf das Spiel diese eben nicht vollständig abnehmen. Du scheinst auch an die Idee zu denken, dass Spielwerte und Würfelwürfe etwas entscheiden. Sie können aber auch darauf beschränkt sein etwas zu dokumentieren und zu gemahnen. Das ist eben genau das, was du so richtig mit Fate-Aspekten erklärst.

Maarzan:

--- Zitat von: Ucalegon am 13.10.2017 | 14:35 ---Also für Laws ist das definitiv kein Kriterium. So ein "Bleed" ist als Nebeneffekt natürlich wahrscheinlicher, wenn man ein Rollenspiel spielt, in dem es um emotionale Bedürfnisse geht, aber für die Definition ist das unerheblich. Und es ist auch nicht das erklärte Ziel der meisten Drama-Rollenspiele, so wie ich sie verstehe.

--- Ende Zitat ---

"In a dramatic scene, the main characters confront
internal obstacles, seeking emotional reward from
people they care deeply about, for good or ill."

Und so etwas muss denke ich eben wachsen und kann nicht wie in eine Gans gestopft werden. Und wenn der Spieler nicht ähnlich cared, dann bleibt das care des Charakters eben auch nur ein schwacher Schatten. Und damit wären wir bei meiner Zusammenfassung.

Ohne bleed (edit: bzw. der Wahrnehmung,Nachvollziehung und Achtung dieser Gefühle,er muss sie sich nicht 1:1 zu eigenmachen)  durch den Spieler selbige kein care würde ich mal sagen.

Bezgl. Regeln im Weg:
Ich kann jetzt nicht ansatzweise erkennen, wo die Regeln Drama im Weg stehen könnten - außer vielleicht indirekt, indem sie absolut oder auf grudn ihres mangelhaften Beherrschungsgrads zu langsam oder wenn sie zu abstrakt sind und so das Charactergefühl nicht gehalten werden kann.

Greifenklause:

--- Zitat von: 1of3 am 13.10.2017 | 15:05 ---Das hab ich auch mitnichten sagen wollen. Natürlich dürfen die Protagonisten zusammenarbeiten. Das Spiel darf aber nicht zusammenbrechen, wenn sie es nicht tun.
...
--- Ende Zitat ---

Wenn die SC nicht zusammenarbeiten wollen, muss das auf Spielerebene konsensual geschehen. (Von Kleinkram abgesehen)
Die SC dürfen sich streiten, nicht die Spieler.

trendyhanky:
Mir stellt sich die Frage: Wann ist es Drama?

Wenn der Spieler im Inneren emotional gepackt wird oder wenn der Spieler Drama SPIELT, das heißt in emotionaler Distanz zur Rolle das Drama darstellt?

Greifenklause:

--- Zitat von: trendyhanky am 13.10.2017 | 15:11 ---Mir stellt sich die Frage: Wann ist es Drama?

Wenn der Spieler im Inneren emotional gepackt wird oder wenn der Spieler Drama SPIELT, das heißt in emotionaler Distanz zur Rolle das Drama darstellt?

--- Ende Zitat ---

Es ist dann "Drama", wenn irgendwer "Drama" spürt. Der, der es fühlt und der der es erzeigt (unter Umständen ganz nüchtern) müssen nicht zwingend die gleichen sein.

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