Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Welche Kleinigkeiten in einem Regelwerk stimmen euch sofort positiv?
Issi:
--- Zitat ---Explizit ausnehmen möchte ich Setting- und Artworkelemente. Es soll hier um Regelelemente gehen.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich insofern schwer, weil, wenn mich das Setting nicht interessiert, und mich das Artwork nicht abholt, dann lese ich mir selten die Regeln durch.
Aber gut-dann gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass Beides ok ist.
1. Nur einen Würfel, um Proben zu machen.
2. Interessante Rassen, und Charakterklassen, die über Krieger, Zauberer, Priester und Dieb hinausgehen.
(Möglichkeiten sich Wunschfiguren zu bauen).
3. Schöne Texte- die mir die Figuren innerhalb der Welt schmackhaft machen.
4. Regeln die übersichtlich platziert sind.
5. Details- wie Textbild, Verzierungen, stabiler Einband.
Edit: Oder soll das jetzt auch Irrational sein? Ich hoffe nicht. :)
Grimtooth's Little Sister:
Ja, ich bin auch oft von der sogenannten Kunst abgestossen oder angezogen. So liebe ich z.B. das Blau der SpliMo-Sachen (oder auch das Rosa) und hättemir vielleicht sonst das System gar nicht angeguckt.
Swafnir:
Ich mag Spezialwürfel.
trendyhanky:
- Wenn das Kapitel "Was ist Rollenspiel?" fehlt mit dem Hinweis, dass das System unterstellt, dass der Leser weiß, was ein Rollenspiel ist
- transparenter Baukasten
- wenn kein Setting drin ist und keine Abenteuerszenarien
- besonders wichtig: ein gutes SL-Kapitel, das nicht nur Binsenweisheiten nennt
- zu Beginn und bei jedem Subsystem (zB Kampf) sofort sagt, was für einen Stil die Regeln abbilden sollen
- eleganter Würfelmechanismus, der Narration und Regelmechanik mischt
- um eine Formulierung von Markus Plötz aufzugreifen "Regeln sind Rules, Crunch ist die Anwendung der Rules": wenn das System eine Regelmechanik am Anfang beschreibt und dann alle weiteren Subsysteme nur Anwendungen dieser Regeln darstellen (also Crunch)
- Gummipunkte
- keine XP für "gutes Rollenspiel"
- wenn ich nicht mit "Lieber Meister" (oder ähnlichem) angesprochen werde
- ausgezeichnete Verweise innerhalb des Regelwerks
- wenn man merkt, dass das Regelsystem aus dem 21. Jh. ist und diverse RPG-Entwicklungen auf dem Schirm hat. Selbst wenn eine darin enthaltene Regel Oldschool oder quer zum Trend erscheint, der Hinweis, dass es so ist oder anders gemacht werden kann. Also dass ich sehe, dass die Macher auf der Höhe der Zeit sind
- Vollständigkeit (also: keine abgespeckte Basisversion, kein Hinweis auf weitere Regelbücher die ich extra bräuchte)
Skyrock:
- Gut aufgebaute Charakterbögen mit maximalst 2 Seiten.
Charakterbögen sind die Quintessenz des Systems und des Verständnisses des Entwicklers dafür, wie es benutzt wird. Schlechte Organisation, fehlende Hervorhebung von oft referenzierten Werten (z.B. AC), unzureichender Platz für sich oft ändernde Werte (z.B. HP) und viel vergeudeter Platz für Sachen wie "Hintergrundgeschichte" oder grafische Elemente sind eine Warnflagge.
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