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Rassismus in Fantasy Rollenspiele
grannus:
@WeepingElf: du hast eine Lösung für all deine Probleme per PN bekommen.
nobody@home:
Ich denke, die beste Methode, als Settingschreiber den unbewußt transportierten Rassismus zumindest in Grenzen zu halten, besteht im bewußten Aufbrechen der Klischees, indem man die Rassen/Spezies/Kulturen/sonstige Gruppen von Anfang an entsprechend flexibler und vielseitiger zeichnet. Was macht also beispielsweise so ein Ork tolkienscher Prägung, der mal nicht der klassische Fußsoldat in der Armee irgendeines Obermotzes ist? Selbst wenn das die einzige Orkkultur im Setting sein sollte, muß ja irgendjemand die ganzen hungrigen Orkmäuler füttern und die Armee mit Waffen und anderer Ausrüstung versorgen -- und wenn die Orks das alles nicht gerade zu hundert Prozent auf Sklaven und Hilfsarbeiter nichtorkischer Herkunft abladen und ihrerseits als reine Kriegerkaste funktionieren, müßte es eigentlich fast zwangsläufig irgendwo auch Orkfarmer, -jäger, und -handwerker geben...
Isegrim:
--- Zitat von: Chruschtschow am 27.04.2018 | 09:16 ---Ich müsste noch mal buddeln, aber irgendwo in einem Rollenspielwerk waren mir mal Gnome mit schwarzen Locken und Hakennasen untergekommen, die echt toll mit Geld umgehen konnten und entsprechend waren die dann eher die dekadente Oberschicht.
--- Ende Zitat ---
Hört sich nach Harry Potter an... ;)
Chruschtschow:
--- Zitat von: Isegrim am 27.04.2018 | 10:12 ---Hört sich nach Harry Potter an... ;)
--- Ende Zitat ---
Da heißen die Kobolde. Riesenunterschied ::)
Supersöldner:
Stelle mir Grade vor wie Elfen als Hilfsarbeiter für Landwirtschaft in ein Ork Land einwandern .
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