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Rassismus in Fantasy Rollenspiele
nobody@home:
--- Zitat von: Rhylthar am 14.05.2018 | 18:33 ---Für mich ist da gar nichts offensichtlich. ::)
Weil da (mal wieder) real-weltliche Maßstäbe angelegt werden. Einen Teufel aus der Hölle als "Opfer" darzustellen...naja, jeder nach seiner Facon.
--- Ende Zitat ---
Natürlich lege ich da realweltliche Maßstäbe an. "Gut" und "böse" sind nun mal realweltliche Begriffe und Werturteile, und bevor ich an denen einfach nur frei nach Humpty-Dumpty ohne Rücksicht auf besagte realweltliche Bedeutung herumdrehe, bis sie mir persönlich in den Kram passen, ist es im Sinn der klaren Kommunikation praktischer, ich verzichte gleich auf sie.
Für eine einfache Freund/Feind-Einstufung brauche ich ohnehin keinen Großen Kosmisch-Moralischen Zeigefinger.
KhornedBeef:
--- Zitat von: nobody@home am 14.05.2018 | 18:46 ---Natürlich lege ich da realweltliche Maßstäbe an. "Gut" und "böse" sind nun mal realweltliche Begriffe und Werturteile, und bevor ich an denen einfach nur frei nach Humpty-Dumpty ohne Rücksicht auf besagte realweltliche Bedeutung herumdrehe, bis sie mir persönlich in den Kram passen, ist es im Sinn der klaren Kommunikation praktischer, ich verzichte gleich auf sie.
Für eine einfache Freund/Feind-Einstufung brauche ich ohnehin keinen Großen Kosmisch-Moralischen Zeigefinger.
--- Ende Zitat ---
Nö, aber für "Umholzen" ohne komplizierte Fragen. In der realen Welt macht man allgemein nicht einmal mit Feinden, was man will, ohne geächtet zu werden. Stichwort Genfer Konvention.
Irian:
--- Zitat von: nobody@home am 14.05.2018 | 18:25 ---Tja, und da ist dann der Widerspruch -- wenn ich unbedingt Wesen "umholzen" können will, die nie die Wahl hatten, etwas anderes als "böse" zu sein, und daher recht offensichtlich selbst weitaus mehr Opfer als Täter sind...
--- Ende Zitat ---
Hm, wenn sie nie die Wahl hatten, haben sie keinen freien Willen und sind damit eher wie gefährliche Tiere oder Naturkatastrophen zu behandeln. Opfer werden sie dadurch nicht.
Maarzan:
--- Zitat von: nobody@home am 14.05.2018 | 18:46 ---Natürlich lege ich da realweltliche Maßstäbe an. "Gut" und "böse" sind nun mal realweltliche Begriffe und Werturteile.
--- Ende Zitat ---
Ich lese das so, dass du realweltliche Naturgesetze als Maßstab nehemn willst. Irdisch gibt es aber keine menschlichen Wesen, welche genetisch bedingt nur böse sein können. Also ist der irdische Maßstab gegenüber diesen Settingbedingungen einfach falsch.
Das nächste Äquivalent wäre wohl so etwas wie Ratten oder Seuchenerreger. Und du argumentierst da aus Settingsicht wie einer, der hier aus Tierschutzgründen Rattenschutz und faire Chancen für Cholera fordert.
nobody@home:
--- Zitat von: Maarzan am 14.05.2018 | 18:56 ---Ich lese das so, dass du realweltliche Naturgesetze als Maßstab nehemn willst. Irdisch gibt es aber keine menschlichen Wesen, welche genetisch bedingt nur böse sein können. Also ist der irdische Maßstab gegenüber diesen Settingbedingungen einfach falsch.
Das nächste Äquivalent wäre wohl so etwas wie Ratten oder Seuchenerreger. Und du argumentierst da aus Settingsicht wie einer, der hier aus Tierschutzgründen Rattenschutz und faire Chancen für Cholera fordert.
--- Ende Zitat ---
Gegenfrage: Würdest du Cholera (die Ratten lasse ich mal aus, die gibt's nicht ohne Grund auch als Haustiere) als "böse" bezeichnen? Daß sich die keiner einfangen will, ist eine Sache (deswegen argumentiere ich ja schon seit einigen Posts für "gefährlich" als brauchbareres Merkmal); aber würdest du einem Mikroorganismus gezielt böse Absichten unterstellen? Und wenn nicht, was, wenn überhaupt, macht ihn dann "böse"?
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