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Wie steht ihr zu "Bestrafungsmechaniken" bei Monster?

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chad vader:
Ich würde gerne die Perspektive der "Bestrafung" per Regelmechanik noch mal in Frage stellen. Nicht jede SC-Spezialität ist in jeder Situation gleich effektiv. Spieler, die das erwarten und jede Abweichung davon als "Bestrafung" wahrnehmen, sind meiner Meinung nach selbst schuld. Man bringt kein Messer mit zum Pistolenduell. Das gleiche gilt für Feuerbälle gegen Feuerelementare oder unversilberte, unverzauberte Waffen gegen Werwölfe. Wer das tut, bestraft sich selbst.

Wichtig ist, dass die SCs die Spielsituation beeinflussen können und die Kampfbedingungen selbst aktiv mitgestalten. Man wartet nicht darauf, dass man seine Spezialitäten zum Einsatz bringen kann. Man sorgt selbst dafür.

Klar ist das bei meinen Beispielen oben etwas einfacher als die entwertete Sneak Attack mit profanen Klingenwaffen gegen Skelette. Aber auch für das Problem kann ein Schurke rechtzeitig vorausplanen und solche Kämpfe meiden, bis er passendere Ausrüstung hat oder den Kampfschauplatz zu seinen Gunsten manipulieren kann, etwa indem er als Spezialist ein paar blöde Skelette in eine Falle lockt.

Kurzum: Die Mechanik bestraft nie. Es ist entweder der SL, der den Freiheitsgrad der Gruppe zu sehr einschränkt, oder der betroffene Spieler selbst, der sich weigert, eine "Fish out of Water" - Problematik mit etwas Kreativität und Grips anzugehen.

nobody@home:

--- Zitat von: ghoul am 25.01.2018 | 18:10 ---Das ist ja eben das Problem. Je nachdem, an welche Edition die Leute denken, wenn sie D&D schreiben, verstehen sie etwas anderes unter Spaß und Fairness.
Für mich wäre D&D langweilig, wenn es nicht unfair wäre. Fiese Mechanismen und überraschende Immunitäten gehören für mich einfach dazu.

"Handicap" hat mir als Alternativ-Begriff für diese Spielmechanik ganz gut gefallen.

--- Ende Zitat ---

Also, gezielt unfair sein kann ich als SL immer. Bist du dir ganz sicher, daß du mir da mal so eben einen Blankoscheck ausstellen willst? >;D

Arldwulf:
Das Problem bei diesen Mechanismen ist, dass dadurch vielseitige Klassen weniger stark eingeschränkt werden als solche mit weniger Optionen. Und das in D&D diese ohnehin bereits sehr stark sind. Dadurch verstärkt man also den Spielfokus noch etwas stärker auf diese.

Darum sollte man solche Mittel sinnvoller Weise vor allem dann einsetzen wenn es in der Gruppe / dem System wenig Balancingprobleme gibt und dieser Effekt demzufolge weniger schlimm wird.

ghoul:

--- Zitat von: nobody@home am 26.01.2018 | 09:06 ---Also, gezielt unfair sein kann ich als SL immer. Bist du dir ganz sicher, daß du mir da mal so eben einen Blankoscheck ausstellen willst? >;D

--- Ende Zitat ---
Ich nehme an, die Frage ist rein als Scherz gemeint. Falls dennoch irgendein Aufklaerungsbedarf bestehen sollte, waere das etwas fuer einen neuen Thread.

nobody@home:

--- Zitat von: ghoul am  1.02.2018 | 08:38 ---Ich nehme an, die Frage ist rein als Scherz gemeint. Falls dennoch irgendein Aufklaerungsbedarf bestehen sollte, waere das etwas fuer einen neuen Thread.

--- Ende Zitat ---

Nicht rein als Scherz, nein. Ich gehe schlicht davon aus, daß du im Spiel -- entgegen deiner "ich will's aber unfair haben!"-Aussage -- auch immer noch einen gewissen Grad an Fairneß von den anderen Beteiligten erwartest, wir uns also gar nicht um's Prinzip, sondern nur um die konkrete Auslegung des Begriffs streiten.

Falls ich mich damit natürlich irren sollte, nun, dann siehe "Blankoscheck"...und dann erwarte ich gefälligst auch keine Beschwerden. >;D

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