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Wie steht ihr zu "Bestrafungsmechaniken" bei Monster?

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nobody@home:

--- Zitat von: ghoul am  1.02.2018 | 21:05 ---Seltene und abstruse Monster sind nunmal selten und abstrus.  :ctlu:

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Ja, wenn sie denn selten und abstrus wären! Da das in der D&D-Praxis aber oft gerade nicht der Fall ist -- unter anderem, weil diese Monster fast immer gleich speziesweise anstatt in Form von einzigartigen Exemplaren auftreten -- und in diesen Settings traditionell auch mal andere Abenteurer als nur die SC allein unterwegs sind, zieht das Argument leider nicht.

Rhylthar:

--- Zitat von: nobody@home am  1.02.2018 | 21:18 ---Ja, wenn sie denn selten und abstrus wären! Da das in der D&D-Praxis aber oft gerade nicht der Fall ist -- unter anderem, weil diese Monster fast immer gleich speziesweise anstatt in Form von einzigartigen Exemplaren auftreten -- und in diesen Settings traditionell auch mal andere Abenteurer als nur die SC allein unterwegs sind, zieht das Argument leider nicht.

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Sind sie aber in der Regel. Entweder, weil sie der SL bastelt oder gezielt sucht. Selbst in 3.X mit seinen 5 bis 6 MM sind sie auch in späteren Bänden eher rar gesäht.

Allerdings halt ich andersherum "Tomb of Horrors" nicht für ein gutes Beispiel. Das ist ein Turnier-Modul, in dem es imho nur darum geht, SC am besten gar nicht bis zum Ende kommen zu lassen. Der "vernünftige" Abenteurer hört wahrscheinlich nach kürzester Zeit (und dem Ableben eines oder mehrer Mitstreiter) sehr schnell auf, weil das "Risk-Reward"-Verhältnis im keiner Relation steht.

nobody@home:

--- Zitat von: Rhylthar am  2.02.2018 | 07:15 ---Sind sie aber in der Regel. Entweder, weil sie der SL bastelt oder gezielt sucht. Selbst in 3.X mit seinen 5 bis 6 MM sind sie auch in späteren Bänden eher rar gesäht.

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Spell Resistance, Turn Resistance, Damage Resistance (wenn man nicht gerade das genau passende Eisen im Waffen-Golfsack hat), kategorienweise Immunität gegen kritische Treffer und damit auch gleich gegen Sneak Attack -- sorry, für eine Edition mit ausdrücklich seltenen "Anti-Klassen"-Monstern willst du dir vielleicht doch ein anderes Beispiel aussuchen.

Ein Punkt, an dem es schnell mal knarzen kann, sind die Konsequenzen von solchen Tricks für das Setting insgesamt. In den weitaus meisten Fantasysettings sind zumindest in ihren "zivilisierten" Gebieten die Menschen die locker vorherrschende Spezies. Kennt man ja, ist nachgerade schon selbstverständlich, und wenn's ein Setting mal anders hält, ist das schon ein eigenes Alleinstellungsmerkmal. Wenn in demselben Standardmenschensetting nun aber zu viele Monster herumlaufen, gegen die Otto Normalsoldat (von Zivilisten mal ganz zu schweigen) sowieso keine Chance hat und die dann auch gleich noch Resistenzen und Immunitäten ausdrücklich gegen die speziellen Tricks der monsterbekämpfenden Experten mitbringen -- ja, wie zum Geier paßt das noch zusammen? Wieso sitzt die Menschheit (Earthdawn jetzt mal außen vorgelassen) da nicht schon seit Ewigkeiten selber in unterirdischen Schutzdungeons und hofft nur noch, daß die sich oben gegenseitig in Revierkämpfen verkloppenden Monster bloß ja die Eingänge nicht finden?

Ginster:

--- Zitat von: nobody@home am  2.02.2018 | 11:25 ---Ein Punkt, an dem es schnell mal knarzen kann, sind die Konsequenzen von solchen Tricks für das Setting insgesamt. In den weitaus meisten Fantasysettings sind zumindest in ihren "zivilisierten" Gebieten die Menschen die locker vorherrschende Spezies. Kennt man ja, ist nachgerade schon selbstverständlich, und wenn's ein Setting mal anders hält, ist das schon ein eigenes Alleinstellungsmerkmal. Wenn in demselben Standardmenschensetting nun aber zu viele Monster herumlaufen, gegen die Otto Normalsoldat (von Zivilisten mal ganz zu schweigen) sowieso keine Chance hat und die dann auch gleich noch Resistenzen und Immunitäten ausdrücklich gegen die speziellen Tricks der monsterbekämpfenden Experten mitbringen -- ja, wie zum Geier paßt das noch zusammen? Wieso sitzt die Menschheit (Earthdawn jetzt mal außen vorgelassen) da nicht schon seit Ewigkeiten selber in unterirdischen Schutzdungeons und hofft nur noch, daß die sich oben gegenseitig in Revierkämpfen verkloppenden Monster bloß ja die Eingänge nicht finden?

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Wenn man das als Problem betrachtet, sollte man kein D&D spielen. Da ist irgendeine Resistance wirklich das kleinste "logische" Problem in einer Welt in der Feuer speiende Drachen herumfliegen und Dämonenhorden nur ein Ritual weit weg sind.

nobody@home:

--- Zitat von: Ginster am  2.02.2018 | 11:37 ---Wenn man das als Problem betrachtet, sollte man kein D&D spielen. Da ist irgendeine Resistance wirklich das kleinste "logische" Problem in einer Welt in der Feuer speiende Drachen herumfliegen und Dämonenhorden nur ein Ritual weit weg sind.

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Das Problem sind gerade die Resistenzen. Solange ich einen Dämonen zumindest prinzipiell auch ganz gewöhnlich mit drei Fuß scharfen Stahls niedersäbeln kann, darf der gerne groß, stark, und gut gepanzert sein und obendrein mit Feuerbällen um sich schmeißen -- mit der richtigen Taktik kriegt man auch den noch klein.

Wenn natürlich jeder x-beliebige 08/15-Dämon gleich per Voreinstellung erst mal mit "höhö, ohne Magie geht bei mir gar nix!" daherkommt, sieht's schon deutlich mauer aus.

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