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Welches System für ein Lockwood & Co RPG?

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Feuersänger:

--- Zitat von: Tamidor am 12.07.2018 | 22:18 ---Das Bennies essenziell sind, finde ich nicht so prickelnd. Wozu braucht man die? Sterben die Spieler sonst u schnell? Was meint ihr mit swingy? Glückslastigkeit, also, dass man auch, wenn etwas sehr gut kann, mit einem schlechten Wurf leicht patzen kann, und umgekehrt?

--- Ende Zitat ---

Ja und ja.
Ohne Bennies kann man nicht soaken, das heisst der erste schwerere Treffer (der über "Shaken" hinausgeht), den ein SC bekommt, geht sofort auf Wunden und tritt damit eine Todesspirale los. Und wer umkippt, kann keinen Incapacitation-Roll durchführen um das schlimmste abzuwehren und stirbt sehr schnell.
Außerdem wären Bennies auch noch dazu da, um Skillpatzer zu wiederholen, Würfelergebnisse zu verbessern oder im Idealfall generell krasse Stunts zu ermöglichen. In der Praxis waren Bennies bei uns so rar, dass man sie sich fürs Ausbügeln der übelsten Patzer und für Soaks aufgespart hat. Besonders "furious" oder "fun" fand ich das alles nicht.
Und ja, mit Swingy meine ich, dass der Zufallsfaktor eben ziemlich hoch ist, zwangsläufig, weil man ja nur 2 Würfel schmeisst. Und da nützt es dir auch nichts wenn theoretisch die Gesetze der Mathematik eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1000 attestieren -- wenn der Scheiss-Extra da eben seinen Schaden zweimal hat explodieren lassen und dein Wildcard auf den Soak Snake-Eyes würfelt, ist das ... schlecht. Für dich.

Oder wie das eine Mal, wo unser sorgsam durchdachter Schlachtplan und trickreich aufgestellten Hilfstruppen uns genau einen Scheiss brachten, weil die Gegenseite in der ersten Runde einen Joker zog und schwupp waren all unsere Verbündeten tot.

Das System ist sicher toll für Spieler, die dieses enorme Zufallselement toll und spannend finden, und denen es nichts ausmacht wenn sämtliche Spielerentscheidungen durch einen einzigen Freakroll, durch eine einzige Spielkarte null und nichtig gemacht werden. Ich gehöre nicht zu dieser Fraktion.

knörzbot:
Ich kenn die Buchreihe Lockwood & Co nicht aber was ich jetzt so darüber gelesen habe wirkt das auf mich wie Sherlock Holmes mit Geistern in der heutigen Zeit. Das müsstest Du eigentlich mit jedem generischen Regeksystem abgebildet kommen. Savage Worlds würde ich persönlich dafür nicht nehmen. Das wäre mir zu actionorientiert.
Meine Vorschläge wären Unisystem oder Open d6 bzw. Mini Six. Open d6 ist im Netz legal frei erhältlich. Einfach mal danach mit der Suchmaschine Deiner Wahl suchen.

KhornedBeef:
Am besten guckst, was du deinen Spielern am besten beibringen kannst  ::)  Bonus, falls es nicht zu exotisch ist und für andere Kampagnen noch genutzt werden kann (für DnD, SaWo und Fate kommt ja jeden Monat ein Kickstarter um die Ecke).

Selganor [n/a]:
Apropos Unisystem: Witchcraft ist als PDF unter dem Link kostenlos erhaeltlich und sollte alle moeglichen "magischen" Dinge schon so abbilden, wer sich erstmal ohne "ganzes" Regelwerk ins Unisystem reinschnuppern will kann ja erstmal in die Intro-Kits (auch kostenlos) reinschauen. Fuer weitere Fragen zum Unisystem haben wir hier (wenn auch inzwischen etwas versteckt) ein eigenes Unisystem Board

Wonko:
Hört sich so an, als könnte auch Monster of the Week gut passen. Es wurde hauptsächlich von Supernatural und Buffy, aber auch X-Akten oder Dresden Files inspiriert. Als Spiel aus der Apocalypse-World-Familie ist es eher "erwachsen" und dunkel, aber das muss nicht zwingend sein. Die Herangehensweise hat Gemeinsamkeiten mit Fate, aber speziell angepasst auf das Setting. Schau dir die Playbooks an. Wenn die einigermaßen passen (müssen ja nicht alle sein), würde ich das versuchen.

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