Das sind dann Riesenzwerge, analog zu den berühmten Titan Gnomes.

Tatsächlich bin ich in mehr als einem Maßstab unterwegs, wobei mein Schwerpunkt auf 15mm liegt. 28mm mache ich eigentlich immer dann, wenn ich die vage Hoffnung habe, dass das zur Kompatibilität mit anderen Spielern, bzw. deren Figuren, beiträgt - hat bisher aber noch nie wirklich gut funktioniert.
Vielleicht begehe ich einen Tabletop Fauxpas, aber ich frage trotzdem: fertig gestaltete Bases sind keine Option?
Gar kein Fauxpas, eher eine Erinnerung daran, wie unterschiedlich unsere jeweiligen Erfahrungswelten sein können.
Für die meiste Spiele, die ich spielen möchte, werden mehrere (!) Figuren auf eine (!) Base geklebt. Also z.B. fünf Figuren auf eine Base mit 40mm Frontbreite und 30mm Tiefe. Die Größe dieser Base ist wichtig, weil die ganze Geometrie des Spiels (wer kann wen angreifen, wer unterstützen etc.) davon abhängt.
Es gibt kaum Spiele, bei denen die Größe der Bases egal ist.
Die Gestaltung der Bases ist nicht mein Problem. Das Problem ist, dass ich nicht genau weiß, was ich mit den Figuren spielen werde (welches Spiel) und entsprechend nicht weiß, wie ich die basieren soll. Leider erfordern unterschiedliche Spiele fast immer auch unterschiedliche Basierungen und die Möglichkeiten, das zu umgehen sind fast immer ziemlich fummelig.