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Dragonlance for Beginners

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LushWoods:
Kann ich regeltechnisch nicht beantworten.
Aber charaktertechnisch bitete sich der Kender extrem gut dazu an, andere Charaktere/Spieler zu nerven. Natürlich nur wenn man ihn auch so spielt.

nobody@home:

--- Zitat von: Feuersänger am 16.09.2018 | 11:11 ---Ich hab den Eindruck, so vom lesen in diversen Communities, dass die meisten Leute Kender über alle Maßen hassen. Warum ist das so?

--- Ende Zitat ---

Kender sind "unschuldige" Kleptomanen mit Kindchenschema und einem Naturtalent dafür, anderen Leuten auf die Nerven zu gehen und sie in Rage zu bringen, natürlich alles, "ohne es böse zu meinen". Kein Witz -- die sind tatsächlich so gesetzt.

Und nun gib' so einen Charakter einem "typischen" Spieler in die Hand...

Nebenbei, mit deswegen läuft Krynn bei mir auch als "Setting für Rassen mit Knacks". Kender, Gnome, Gully Dwarves (weiß gerade nicht, wie die eingedeutscht wurden)...alles Rassen mit fest eingebauten echten mentalen Handicaps, die locker-flockig sogar von den Autoren selbst mal eben als laufende Witze durchgewunken werden. Zum Geier, selbst die anderen nominell "guten" Kulturen neigen scheinbar grundsätzlich so stark zum gegenseitigen argwöhnischen Isolationismus, daß ich mir manchmal die Frage stelle, ob die nicht auch durch die Bank einen globalen Hau weghaben -- will sagen, stellenweise kommen mir speziell bei Dragonlance die "Bösen" noch am ehesten geistig normal vor...

Rhylthar:

--- Zitat --- Kender  are  oblivious to matters of ownership. If a  kender  needs  something  that  another  person is not using, the kender will innocently borrow the item and put it to use.
Curious kender often pick up items for closer examination, then distractedly forget to put them back.
--- Ende Zitat ---
Nimm das plus den regeltechnischen Vorteil der Furchtlosigkeit und des "Taunting", die Darstellung von Tasslehoff Burrfoot in den Romanen und eine Portion "Mein Charakter ist halt so"...und man hat die Antwort, warum Kender am Tisch nicht so beliebt sein können. Wir hatten nie ein Problem damit.

Skyrock:
Die einzigen guten Kender sind die Kender-Vampire aus Ravenloft, da man sie ohne Gewissensbisse wegmoschen darf und dafür auch noch XP bekommt. Und wenn man herausfindet, was ihre rassische Schwäche ist, hat man in AD&D 2nd sogar eine 10%-Chance bei jedem Angriff, sie instant in Asche zu verwandeln.

Wer auch immer Kender-Vampire erfunden hat, hatte kathartische Genozidfantasien gegen dieses Volk, und dafür gebührt ihm bis heute Lob und Anerkennung.

Kurna:
Ist schon ewig her, aber Dragonlance hatten wir mal in unserer Physikstammtischrunde gespielt.
Das sollte wohl die Hauptkampagne werden, denn ich hatte zum Beispiel Raistlin, bevor er richtig mächtig wurde.
Wir sind aber nicht super weit gekommen, da uns ein fast völliger Gruppentod erwischte. Der größere Teil der
Gruppe hielt es für eine gute Idee, einen Drachenreiter mit Drachen anzugreifen. Die waren schneller weg als
man "ups" sagen konnte. Ein anderer Charakter und ich sind dann in entgegengesetzte Richtungen weggelaufen
und ich hatte Glück: Der Drache hat den anderen verfolgt, weshalb Raistlin der einzige Überlebende war.  :'(

Und da es sowieso eine Hauptidee dieser Stammtischrunde war, neue Systeme kennenzulernen, haben wir dann
zu etwas anderem gewechselt.

Aber ich werde es vor allem nie vergessen wegen der Stahltür. Stahl war in der Welt doch wertvoller als Gold
und wir hatten in einem Abenteuer eine Stahltür gefunden. Die haben wir ewig lange mit uns mitgeschleppt.
Und immer, wenn ein Gegner kam, haben wir sie abgesetzt und als Deckung benutzt.  8)

Ansonsten kannte ich es auch nur von den Goldboxspielen her. Aber da fand ich die FR-Spiele immer besser.
Die alte Poolserie habe ich vor zwei oder drei Jahren sogar noch einmal komplett durchgespielt. Und fand (und
finde) sie immer noch toll.  :d

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