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ist Zombi/Survival/Postapocalypse ein Nischenrollenspiel ?

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felixs:

--- Zitat von: Medizinmann am 25.10.2018 | 22:23 ---gerne

ist in der Spielerbörse

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,108418.0.html


--- Ende Zitat ---

Danke.

Leider ist mir Düsseldorf zu weit.

Hört sich aber alles sehr interessant an. Vor allem auch, weil Du meinst, dass Du das nicht zwingend als Dystopie spielen möchtest.

YY:

--- Zitat von: Jiba am 25.10.2018 | 22:41 ---Ich meine, da gibt es doch diese zwei, drei Zombieserien, die das Thema über Staffeln erfolgreich und auch für ein Mainstream-Publikum immer weiter und weiter erzählt haben.

--- Ende Zitat ---

Die finde ich zum Beispiel zum Weglaufen.
Gerade bei der Übertragung ins Rollenspiel kommen da die Bruchlinien deutlich zum Vorschein:
Entweder spiele ich High-Drama, dann aber auch nicht mit angezogener Handbremse und Plotstreckung auf X Staffeln. Das wird dann (im besten Falle) gut, aber kurz.

Oder ich spiele eher herausforderungsorientiert bis simulationistisch - dann sind diese ganzen Zombieserien mit dem virtuellen Untertitel "Unsympathische Arschgeigen treffen am laufenden Band schlechte Entscheidungen" auch keine gute Vorlage.

Sprich: Ich würde mich speziell von TWD erzählerisch möglichst weit entfernen wollen, auch wenn die Grundannahmen des Settings ähnlich sind.


Allgemein:

--- Zitat von: Jiba am 25.10.2018 | 22:41 ---Es geht darum, wie weit man geht, um in einer potenziell lebensfeindlichen Umgebung zu bestehen. Ist der Outbreak dabei gerade einmal ein paar Monate oder Jahre oder so her, dann kann man auch stark das "Früher" und das "Jetzt" kontrastrieren. Plattformen einreißen, Zivilisation infrage stellen. Der Mensch reduziert auf das absolut Wesenseigene: Hunger, Trauer, Wut, Mitgefühl, Familie, Identität.

--- Ende Zitat ---

Das ist einer der großen Knackpunkte.
Wenn sich ein "Zombiespiel" darin verliert, wie die Zombies denn jetzt genau funktionieren, wie man infiziert wird, was so ein Zombie aushält, ob Zombies langsam oder schnell sind usw. usf., dann verkennt es den eigentlichen Kern. 
Im Grunde kann man die Zombieapokalypse durch beliebige andere Weltuntergangsszenarien ersetzen, ohne dass sich am Spielkern groß was ändert.
Völlig egal, in welche der beiden großen Spielstilrichtungen ich gehe: Zombies moschen ist höchstens mal zur Abwechslung bzw. als Nebenschauplatz relevant.


Weiter in diese Richtung:

--- Zitat von: Medizinmann am 25.10.2018 | 21:18 ---Wenn es wirklich eine Nische ist , liegt das dann daran, das es ekein vernünftiges System gibt, oder das die Leute/Spielerr keine Lust haben ein system zu konvertieren ?

--- Ende Zitat ---

Das System ist da insofern weitgehend egal, weil es kein auf Zombies ausgerichtetes System sein muss.
Es muss "nur" auf den gewählten Spielstil ausgerichtet sein, aber aus der Sparte kann ich dann irgendwas Genehmes auswählen und loslegen.

Medizinmann:
Moin,Moin zusammen :)

@Bombshell

Das System an sich hat keinen Namen .
Ich habe aus einem Regelwerk, das noch gar nicht auf dem Markt ist und in der Beta-Testphase
,das aber so Schlecht ist , das sich einem die Fußhaare kräuseln, was eigenes gemacht
( Chars werden automatisch unterdurchschnittlich,verschiedene Kosten für die gleichen Vorteile, katastrophale Waffenwerte ( ein Teleskopschlagstock macht nicht annähernd soviel Schaden wie ein Sledgehammer und die gleiche Waffe kann nicht in verschiedenen Tabellen anderen Schaden machen, es kostet nicht genausoviel Fahrrad fahren zu lernen wie Hubschrauber fliegen.Bei Schusswaffen Tabellen die sich an den Waffen orientieren anstatt am Kaliber. Es fehlen komplett ALLE NSC (keine Zombies, keine Tiere, keine Menschen, kein nix) , eine Streichholzschachtel wiegt nicht 1 Kilo oder ein einfaches Hemd 4 Kilo !  nur um mal die ersten Beispiele zu nenen).
Das hab ich alles korrigiert bzw selber gemacht . IIRC 10 Seiten an Regeln, Korekturen & Tabellen ( Ich liebe Tabellen ;) )



--- Zitat ---Btw. war dein Besuch im Laden letzten Montag (22.10.2018)? Wenn ja, bist du dann nicht etwas ungeduldig?
--- Ende Zitat ---
nein, Montag vor einer Woche ,also also 10 bzw 11 Tage.
Ich weiß das Ich Leuten Zeit geben muss ;)



--- Zitat ---Vielleicht drei Sätze zum Setting allgemein. Einen Satz zu den Charakteren und zur Startposition. Zwei Sätze, die grob mögliche Handlungsrichtungen anreißen oder die zentralen Konflikte beschreiben. Einen Satz zur angestrebten Stimmung. Einen Satz zum Regelsystem.
--- Ende Zitat ---
Dann schreib Ich mal ein Add-On zum Want Ad :
 
Das Setting ist Post apokalyptisch , ein Virus hat einen großteil der Menscheit befallen und getötet oder "verwandelt" und wir können an 3 verschiedenen Zeitpunkten spielen 1. während des Ausbruchs, 2. ein paar Tage/Wochen nach dem Ausbruch 3. ein paar Monate oder Jahre nach dem Ausbruch . Alles hat seinen eigenen Reiz . Ingame Jahr ist 2020
Mein Vorschlag wäre #2 will das aber in der Runde klären (Player Empowerment ;) )
Die Characktere sind die Überlebenden , die sich in dieser Situation zurechtfinden müssen und idealerweise wieder etwas aufbauen ( Postapokalypse muss nicht unbedingt eine Dystopie sein ).
Das Regelsystem benutzt alle W,hat einfache, geradlinige, aufeinander aufbauende Regeln und ist recht simpel .
Charerschaffung geht recht schnell (Punkteverteilungssystem), Ausrüstung orientiert sich an der Realität .
Kampf ist recht schnell aber dennoch Variabel genug .

Hough!
Medizinmann

Marcian:

Absolut nischig und speziell.
Survival an sich ist ja eine Sache, aber bei Zombies muß ich kotzen! Das ist so ein dämliches Filmklischee... Immer ist es eine Krankheit (deswegen gibt es auch nur Zombies und keine anderen Untoten) und immer „sterben“ sie, wenn man ihnen in den Kopf schießt (sonst könnte man mit Knarren ja nix mehr anfangen und das will ja auch keiner)... Furchtbares Stroykonstrukt finde ich.

Das einzige, was mich noch schneller meine letzte Mahlzeit hervorwürgen läßt als Zombieepidemien ist die Postapokalypse!
Als bräuchte man eine Apokalypse für Anarchie..! Da gibt es z.B. genug historische Settings. Aber dann kommen wir ja wieder zum feature der Postapokalypse: Krude Begründungen, warum man Hieb- und Stichwaffen verwenden sollte, obwohl die immer gegen Schußwaffen abstinken werden (Häuserkampf mal ausgenommen, aber meist ist man ja in der Wüste etc). Aber ne Muskete basteln (obwohl irgendwo auch Bücher und Datenbanken sein müßten) ist ja viel zu schwer, da kämpft man lieber ungerüstet mit Baseballschlägern um die man Stacheldraht gewickelt hat, Kettensägen, Vorschlaghämmern und Feueräxten...

Fazit: Ich mag keine Zombie-only Untotensettings und keine Postapokalypse und kenne auch keinen Rollenspieler, der dies bevorzugt oder auch nur interessant findet. Daher glaube ich, daß es eine Nische ist, ebenso wie historische Fantasy, Horror-Sci-Fi, oder Romantic-role-playing etc. ...

Jiba:

--- Zitat von: Marcian am 26.10.2018 | 18:25 ---Als bräuchte man eine Apokalypse für Anarchie..! Da gibt es z.B. genug historische Settings.
--- Ende Zitat ---

Joah, nur kann man beim Fall des römischen Reiches oder während des Dreißigjährigen Krieges so schlecht aktuelle Moralvorstellungen thematisieren und das Allgemein-Menschliche aus aktueller Perspektive befragen. Die klassischen Romero-Filme sind zum Beispiel hauptsächlich Kapitalismuskritik. Damit das funktioniert, muss es den Kapitalismus aber erstmal geben.

Und fadenscheinige Begründungen im Zombie-World-Building... na komm, Begründungen für Magie, Götter oder Hyperraumtechnik ist ebenso fadenscheinig.


--- Zitat ---Daher glaube ich, daß es eine Nische ist, ebenso wie historische Fantasy, Horror-Sci-Fi, oder Romantic-role-playing etc. ...

--- Ende Zitat ---

Ich würde nicht sagen, dass das alles Nischen sind? Und was ist Romantic Role-Playing?

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