Autor Thema: Superheldenfilme (DC und MCU)  (Gelesen 1900 mal)

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Offline General Kong

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Superheldenfilme (DC und MCU)
« am: 22.09.2018 | 19:46 »
Rausgetrennt aus dem Captain Marvel-Thread:

JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.
« Letzte Änderung: 5.12.2018 | 13:46 von Selganor »
Kommze mich prollich, krisse Moffakette am Schmecken!

Offline Kurna

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #1 am: 22.09.2018 | 22:16 »
Gab es da nicht gerade schon einen anderen Strang zu? Vielleicht könnte man die verschmelzen?
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #2 am: 22.09.2018 | 22:57 »
JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.

Ich brauch die Dinger auch nicht so dringend, die MCU-Sachen gucke ich mir aber nach wie vor noch an, wenn die Blue-Ray-rauskommt, ist aber mehr der Serieneffekt, dass ich denke: "Na, den nächsten kann ich auch noch mitnehmen." Wobei ich an Black Panther und Infinity War schon Spaß hatte.
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Offline First Orko

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #3 am: 4.12.2018 | 15:18 »
JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.

Nope. So langsam... Der letzte Superheldenfilm, den ich gesehen habe war glaube ich Wonder Woman. Der hatte mich auch gut unterhalten, aber nicht _weil_ Superhero sondern _trotz_  ^-^
Die beiden Cpt. Marvel-Trailer finde ich extrem uninspiriert. Außerirdische Superfrau (Aber nicht Superwoman!) fliegt / schießt Strahlen / kämpft und dazu generische Dialoge. Puh.  :snoring:
Fällt mir gerade nicht schwer, dem MCU den Rücken zuzudrehen.

Im Übrigen finde ich die Idee, einen Superhelden nach dem eigenen Verlag zu benennen schon immer.. ein bißchen narzistisch  >;D
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #4 am: 5.12.2018 | 10:29 »
Ich habe den Wunsch, mich selbst etwas mit dem MCU zu versöhnen ... nach dem Motto: "DC oder Marvel? Völlig Wurst ... solang irgendeiner in dem Streifen ein Superheld ist, guck ich den Scheiß, Mann!" - aber ich bleibe weiter skeptisch.

Offline Crimson King

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #5 am: 5.12.2018 | 10:32 »
Bei den Marvel-Eigenproduktionen kommt zumindest kein Murks raus. Die schlechtesten Streifen sind immerhin ok. Der Metaplot ist auch ein Gewinn.
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #6 am: 5.12.2018 | 10:44 »
Für mich persönlich sind die meisten Marvel-Streifen "durchschnittlich".
Wohingegen DC eher zwischen "fantastisch, genial" (Wonder Women) und "Watt'en Scheiß" schwankt (Nolan Batman).
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #7 am: 5.12.2018 | 10:51 »
@Crimson King: Da gehen halt die Meinungen auseinander. Ich halte viel von dem MCU-Kram bisher für eine einzige Beleidigung (z.B. Thor 3). Und vieles, was von DC verrissen wird, halte ich für grandios (Batman v Superman). Aber ich wollte auch gar nicht schon wieder einen Verlags-War anzetteln.

Offline Ludovico

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #8 am: 5.12.2018 | 11:15 »
Ich krieg MCU nicht mehr runter. Es ist immer das Gleiche und schauspielerische Leistungen werden vom CGI vollkommen erdrückt.
Allerdings trifft das für mich auch auf das DC Universe zu.
Es gibt keine Abwechslung.
Lediglich Deadpool und die Batman-Reihe mit Christian Bale (alleine aufgrund der Bösewichte und weil alle normale Menschen waren ... sozusagen und zudem Setting) sind für mich löbliche Ausnahmen.

Offline Grubentroll

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #9 am: 5.12.2018 | 12:17 »
Den MCU Hype verstehe ich auch nicht.
Das ist so extremer Trash teilweise.

Ich guck die gern bei nem Kumpel wenn wir Männerabend machen, aber im Kino würde ich mir sowas nicht anschauen wollen.


Diesen Cpt Marvel Trailer fand ich sowas von Durchschnitt dass ich es kaum fassen kann.

Offline lowfyr

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #10 am: 5.12.2018 | 13:34 »
Na ja bei Trash würden mir sehr viel andere Sachen einfallen^^

Es sind halt einfach Unterhaltungsfilme nicht mehr aber auch nicht weniger.

Während bei DC zu häufig versucht wurde quasi Watchmen auf alles zu übertragen und das dann mit düster = anspruchsvoll begründet wurde. Lag wohl eher daran, das man aus dem Erfolg von Nolans Batman-Filmen die falschen Schlüsse gezogen hat.

Außerdem allein dafür das  ich mir früher die alten Spider-man Filme aus den 70igern und 80igern angesehen habe, ist das ein überfälliger Ausgleich^^

Offline Ludovico

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #11 am: 5.12.2018 | 14:56 »
@lowfyr
Die Filme sind technisch gesehen, super gemacht und bieten viele tolle Schauspieler.
Doch ich hab mittlerweile den Eindruck "Kennst Du einen, kennst Du alle."
Das war bei GotG noch anders zu Beginn und auch bei Captain America (der insbesondere bei 2 und 3 doch anders daherkommt), aber der Rest... Es wirkt auf mich, als wäre es immer dieselbe Leier.

Und so toll das CGI auch ist, es ist too much. Statt Robert Downey Jr. können sie auch irgendeinen Hänsel von der Straße hinstellen, der Iron Man darstellt, weil es zu viele Spezialeffekte gibt, so dass ein Schauspieler nach meinem Eindruck nur noch da sein muss. So richtig schauspielern muss er nicht mehr.

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #12 am: 5.12.2018 | 15:30 »
ich wünschte es gebe noch andre Verlage Gruppen und so die  viele viele Superheldenfilme machen. da wäre dann vielleicht mal wieder was Gutes dabei. Und Superschurken Filme !!!
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Offline Crimson King

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #13 am: 5.12.2018 | 15:46 »
Ich bin erstaunt. Ich finde schon, dass die Thor-Filme einen starken Planetary Romance haben und sich dadurch von den anderen unterscheiden. Guardians of the Galaxy ist eigentlich nicht mal ein Superheldenfilm. Dr. Strange hat eine spezielle metaphysische Komponente. Lediglich bei Antman und Black Panther hatte ich so ein Same Old Same Old-Gefühl, und die Avengers-Filme 2 und 3 haben ein zu großes Ensemble, um den Charakteren wirklich Platz zu geben.
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #14 am: 5.12.2018 | 15:49 »
Es ist eher so:
Bösewicht tritt auf den Plan. Superheld bekämpft ihn und kriegt was auf die Nuss.
Superheld begeht Quest zur Selbstfindung (oder um eine tolle Waffe zu finden, oder um das Team wieder zusammenzusetzen).
Superheld kämpft gegen Bösewicht und gewinnt.

Offline Orlock

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #15 am: 5.12.2018 | 15:50 »
JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.

Nein, da bist Du nicht der Einzige.
Die Entstehungsgeschichten finde ich ja meistens noch interessant. Aber die weiteren Filme sind dann doch irgendwie immer das Selbe. Wenn es nicht gerade um meine Lieblingshelden geht, bin ich da schon länger raus.

Offline Sir Mythos

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #16 am: 5.12.2018 | 15:54 »
Es ist eher so:
Bösewicht tritt auf den Plan. Superheld bekämpft ihn und kriegt was auf die Nuss.
Superheld begeht Quest zur Selbstfindung (oder um eine tolle Waffe zu finden, oder um das Team wieder zusammenzusetzen).
Superheld kämpft gegen Bösewicht und gewinnt.

Das ist der Plot von nahezu allen Action-Filmen.
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #17 am: 5.12.2018 | 16:09 »
ich wünschte es gebe noch andre Verlage Gruppen und so die  viele viele Superheldenfilme machen. da wäre dann vielleicht mal wieder was Gutes dabei. Und Superschurken Filme !!!

Gibt es doch. Und auch  die machen doch Filme. Ist vielleicht nur nicht so bekannt, das die auf Comics basieren. Men in Black ist da das beste Beispiel. Neuere Beispiel wären Hellboy oder Liga der außergewöhnlichen Gentleman.

Und Superschurkenfilme gab es auch schon mit Suicide Squad.

Offline Ludovico

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #18 am: 5.12.2018 | 16:13 »
@Sir Mythos
Ich überlege gerade, aber so viele fallen mir da nicht ein.
Sogar wenn, dann sind die Art und das Ambiente nicht derart repetiv wie beim MCU.

Offline First Orko

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #19 am: 5.12.2018 | 16:15 »
Ich bin erstaunt. Ich finde schon, dass die Thor-Filme einen starken Planetary Romance haben und sich dadurch von den anderen unterscheiden. Guardians of the Galaxy ist eigentlich nicht mal ein Superheldenfilm. Dr. Strange hat eine spezielle metaphysische Komponente. Lediglich bei Antman und Black Panther hatte ich so ein Same Old Same Old-Gefühl, und die Avengers-Filme 2 und 3 haben ein zu großes Ensemble, um den Charakteren wirklich Platz zu geben.

Zustimmung zu Guardians 1 und dass das ab 2 (leider) zu ner Zirkusveranstaltung mutiert. Thor kann ich als Marvelfigur so schon nicht ernst nehmen, insofern wird Teil 2 + X für immer an mir vorbeiziehen ;)
Ansonsten hat mich frühzeitig schon diese Pseudo-Konsistenz aufgeregt, wo einem einerseits mit Infinity-Stones ständig wie mit einer Wurst vor der Nase rumgewedelt wird, andererseits aber Charakterentwicklungen in Filmen zT angestoßen werden (Iron Man 3), die aber zugunsten des "Meta-"plots wieder völlig verworfen werden.
Alles wird beliebig, ersetzbar. Alles größer, lauter, bunter. Aber auch egaler. Welcher Held da nun genau mit welchen gegen welche Gruppe von Gegner kämpft.. *ppfft* ist doch eigentlich egal.
Man weiß letztlich, dass die Helden überleben, damit die Marke überlebt. Und damit ist es für mich mittlerweile egal.

Ich mochte die alten Spiderman-Filme. Ich mochte Iron Man ,Guardian, Doctor Strange und Wonder Woman. Abseits davon wird es aber sehr eng. Muss ich Green Lantern erwähnen..? ;) Und Deadpool? Lustig, aber irgendwie auch flach. Und dafür, dass er *ooh wie edgy*  als Superpower quasi die Vierte Wand durchbrechen kann fand ich die Filme wirklich sehr harmlos und total auf Massenpublikum hinproduziert.

Ich weiß, dass ist keine besonders salonfähige Meinung und ich bin da offenbar deutlich in der Minderheit. Aber wenn das MCU für mich wegfällt hab ich mehr Zeit für Anderes, ist ja auch schön  ^-^
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #20 am: 5.12.2018 | 16:23 »
Während bei DC zu häufig versucht wurde quasi Watchmen auf alles zu übertragen und das dann mit düster = anspruchsvoll begründet wurde. Lag wohl eher daran, das man aus dem Erfolg von Nolans Batman-Filmen die falschen Schlüsse gezogen hat.

Stimmt schon irgendwie, aber nach meinem Eindruck haben sie auch *daraus* wieder einen falschen Schluss gezogen, nämlich dass das DCEU plötzlich dadurch besser/erfolgreicher würde, wenn sie einfach mehr Witze und bunte Bildchen einbauen. Doch auch das ist eben kein Automatismus, wenn bestimmte grundlegende Sachen nicht stimmen (Charakteraufbau, Dialoge, Schlüssigkeit der Handlung etc.).

Übrigens finde ich Wonder Woman auch total überschätzt, eigentlich wirkt er nach meinem Eindruck überhaupt auch nur deshalb "gut", weil ein Großteil der anderen DC-Filme kaum guckbar ist. Und doppelt schade bleibt, dass die einzige Figur, die sie einigermaßen vernünftig aufgestellt haben, im Justice-League-Film zur blassen Nebenrolle verkommen ist.

"Du wirst direkt in diesem Moment von einer Zilliarde grünkarierter Kakerlakeneinhörner in Tweedanzügen umzingelt, die mit Fallschirmen aus gebeiztem Vanillepudding aus der nächstgelegenen Dattelpalme springen und dich zu ihrer Avonberaterin krönen - und die Krone ist aus Dr. Frankensteins bösartig mutiertem Killernougat! Streich dir 78000 Hirnschadenspunkte ab und mach sofort eine Jodelimprovisation!"

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #21 am: 5.12.2018 | 17:34 »
Ich finde den Wonder Woman Film auch ohne Vergleich zu den DC-Nietenfilmen super.
Heißt, nach dem Ledger-Nolan-Batman habe ich mir bis Wonder Woman keinen DC-Film mehr angesehen. Wonder Woman dafür gleich zwei mal. Der Film hat sogar meine Kino-Leidenschaft für etwa ein Jahr wiederbelebt.

Das ihre Rolle in Justice League eher bedauerlich war, sowohl vom Umfang als auch von dem Herunterstufen ihrer Fähigkeiten, stimmt dann leider.
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #22 am: 6.12.2018 | 09:02 »
Ich finde den Wonder Woman Film auch ohne Vergleich zu den DC-Nietenfilmen super.
Heißt, nach dem Ledger-Nolan-Batman habe ich mir bis Wonder Woman keinen DC-Film mehr angesehen. Wonder Woman dafür gleich zwei mal. Der Film hat sogar meine Kino-Leidenschaft für etwa ein Jahr wiederbelebt.

Das ihre Rolle in Justice League eher bedauerlich war, sowohl vom Umfang als auch von dem Herunterstufen ihrer Fähigkeiten, stimmt dann leider.

Problem war einfach, das alle anderen Helden überflüssig wurden, als Superman wieder da war. Im Vergleich zu den anderen Der hat den Gegner gefühlt sehr einfach gestoppt, während er für die anderen zu stark war. Dabei hatte ich am Anfang in London und selbst nach der Wiederbelebung in Metropolis noch Hoffnungen, das sie das richtig hinbekommen.

Aber so wird dann immer die Frage im Raum stehen "Superman ist da, wofür brauchen wir dann den Rest?"

Offline First Orko

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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #23 am: 6.12.2018 | 09:15 »
Problem war einfach, das alle anderen Helden überflüssig wurden, als Superman wieder da war. Im Vergleich zu den anderen Der hat den Gegner gefühlt sehr einfach gestoppt, während er für die anderen zu stark war.

Wogegen WW in Justice League Doomsday ggü. deutlich besser dastand. Womit sich DC bezüglich Konsistenz auch keinen Deut besser ist als Marvel. Alles ist glattgeschliffen und wird gefällig gedreht, wie es gerade passt. Wonder Woman soll vorsgestellt werden? Hm. Wäre doch awesome, wenn die mal krasser ist als Supermann? Ja nu, aber damit ist sie dann allen anderen auch überlegen - nee das ja auch doof, das ignorieren wir dann später. Das darf sie dann in ihrem eigenen Film noch sein, aber abseits muss dann wieder jemand anders noch viieeel krasser 11!1elf!! abgehen... jo. *schnarch*

Für mich würden beide Comicuniversen ungemein dazugewinnen, wenn sie ihre eigenen, aufgebauten Prämissen mal über 1,5 Filme hinaus einhalten würden und dann daraus die Story entwickeln lassen. Wäre dann aber vermutlich nach kurzer Zeit schon inkompatibel zu den Comics und damit ein zu hohes Risiko.
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Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
« Antwort #24 am: 6.12.2018 | 09:20 »

Lediglich Deadpool und die Batman-Reihe mit Christian Bale (alleine aufgrund der Bösewichte und weil alle normale Menschen waren ... sozusagen und zudem Setting) sind für mich löbliche Ausnahmen.

Gibt es eigentlich jemand außer mir, der die Nolan-Batman-Trilogie nicht leiden kann? Batman Begins: zäh und belanglos, The Dark Knight: Trotz tollem Joker-Darsteller extrem inkonsistent und prätentiös, TDKR: Prätentiös hoch drei und nebenbei so was von faschistoid ...
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