Autor Thema: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?  (Gelesen 1043 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline D. Athair

  • Mythos
  • ********
  • Spielt RollenSPIELE, ROLLENspiele und ROLLENSPIELE
  • Beiträge: 8.069
  • Username: Dealgathair
    • ... in der Mitte der ZauberFerne
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #25 am: 17.03.2019 | 02:58 »
GURPS für RHS [...]
Das würde ich durch HERO ersetzen, weil man da viel über Baukästen und die Details von Regeleffekten im Ganzen lernt. GURPS arbeitet mir da zu sehr in Blöcken.

Ich würd auf jeden Fall noch Runequest in irgendeiner Form dazu packen, weil man da was über die Chancen und Risiken von simulationslastigem, prozessualem Spiel mitbekommt. Die Frage "was bedeutet die Fiktion für die Regelanwendung" ist ganz essentiell und damit verhält es sich ganau umgekehrt zu D&D (v.a. 3+). Und natürlich, weil es fertigkeitenbasiertes Spiel eingeführt hat. D&D3 hat sich da z.B. viel abgeschaut. (Von 3E-Designer Jonathan Tweet gibt es dazu Notizen.)

Fate wäre mein Beispiel für Story Crafting. Die gemeinsame Entwicklung von Story aus der Autorenpersektive ist mMn das Hauptfeature.

Fiasko sehe ich nicht als Muss. Eher als eine von ganz vielen Möglichkeiten. Nicht zuetzt, weil man das Genre einfach auch nicht mögen kann. Die Gesellschaft der Träumer wäre ein mMn gleichwertiger Ersatz.


Meines Erachtens sollte man mal archtetypische Spiele für unterschiedliche Spielstile kennen gelernt haben.
Sehe ich auch so. Meine angefangene Liste geht ähnlich vor. Wobei ich eher "Spieltraditionen" beleuchte. Das ist gröber und versucht mehr Varianten einzufangen. Ist aber auch ein bißchen ein anderer Zugang. Mir fällt gerade auf, dass ich die Traditions-/Familien-Beschreibung noch nachholen muss/will.

Was mir auch noch auffällt: Die Liste an Sachen, die man aufschreiben kann, hängt davon ab, welche "archetypischen Spielstile" man auf dem Schirm hat. Deine Vorschläge finde ich gut, aber perspektivisch auch irgendwie limitiert. Am Ende ist es die Kategorisierung selbst, die nicht einfach ist. Welche Kategorien sind denn zu identifizieren?
"Dramaturgisches Storytelling" fehlt mir zum Beispiel in deiner Ausführung. Dass die WoD das nicht gut liefert, ist schon klar. Prince Valiant Storytelling aber hat da einige gute Hinweise und Werkzeuge, die zeigen, dass es geht und wie.

Ob man mit den Laws'schen Spieltypen weiterkäme?
Um mal bei storybetonten Ansätzen zu bleinen: "Story-Crafting", "Story-Telling" und "Play to find out" sind mMn sehr unterschiedliche und in Teilen inkompatible Weisen für den Umgang mit Story. Trotzdem sprechen sie für mich v.a. Leute an, die sich als "Storyteller" verstehen würden.
Beim taktischen Spiel ist es ähnlich: Runequest und OSR-Regeln sprechen unterschiedliche Arten von Taktikern an. Beide stehen aber im Widerspruch zu Leuten, die Regeltaktik lieben. Die sind besser bei GURPS oder Spielen wie d20 modern oder FantasyCraft aufgehoben.
Robin's Laws:   T 92%   MA 75%   Sp 55%   BK 50%  PG 50%   CG 42%   St 33%


Schweiß, Hoffnung, Wahnsinn, Verdammnis.
Die Alte Welt - das offizielle wfrp/40k-Fanforum

Offline Rumpel

  • Legend
  • *******
  • Marzipanpiratin
  • Beiträge: 7.314
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Achamanian
    • blog
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #26 am: 17.03.2019 | 06:52 »
Ich würd auf jeden Fall noch Runequest in irgendeiner Form dazu packen, weil man da was über die Chancen und Risiken von simulationslastigem, prozessualem Spiel mitbekommt. Die Frage "was bedeutet die Fiktion für die Regelanwendung" ist ganz essentiell und damit verhält es sich ganau umgekehrt zu D&D (v.a. 3+).

Finde ich übrigens vor allem auf den Bezug des Figurenwandels/aufstiegs interessant, der bei "klassischem" RuneQuest ja wirklich rein inGame-motiviert ist, ohne XP oder irgendeine andere "Währung". Was dir passiert, verändert dich, das war's. (Ist bei Mythras allerdings schon nicht mehr so ...)
Swanosaurus - mein RPG-Blog
http://swanosaurus.blogspot.de

Nichts Böses - mein Kurzgeschichtenband bei Medusenblut
http://medusenblut.de/index.php?feat=12&id=2243555

Unser Buchladen für SF&Fantasy in Berlin - jetzt auch mit Versand!
http://www.otherland-berlin.de/

Online K!aus

  • Fashion-Police
  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 3.068
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Crazy_DM
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #27 am: 17.03.2019 | 08:47 »
GURPS für RHS
Was ist RHS?

Ich dachte ja im Gegensatz zu Combat as Sport eben Combat as War, aber das passt nicht.  ^-^
Deception - A Deathwatch Mission
Savage Deathwatch
GURPS Deathwatch
Mein biete Thread Schau doch mal rein. :)

Online Swafnir

  • Manowar-Model
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 5.716
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Swafnir
    • Rollenspielverein Kurpfalz
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #28 am: 17.03.2019 | 11:57 »
Was ist RHS?

Ich dachte ja im Gegensatz zu Combat as Sport eben Combat as War, aber das passt nicht.  ^-^

Rule Heavy System?
Rollenspielverein Kurpfalz - aleam inter seria exercemus

Offline Crimson King

  • Mutter aller Huren
  • Titan
  • *********
  • Crimson King
  • Beiträge: 13.806
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Stormbringer
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #29 am: 17.03.2019 | 14:53 »
Was ist RHS?

Rules Heavy Simulationism
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

J.W. von Goethe

Offline Greifenklaue

  • Titan
  • *********
  • Extra Shiny.
  • Beiträge: 12.013
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Greifenklaue
    • Greifenklaues Blog
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #30 am: 17.03.2019 | 18:49 »
Ich nenn hier mal ganz klar Dungeonslayers - explizit 3, welches auf 18 Seiten inkl. Deckblatt, Cover etc. daherkam und mir die Augen für Kurz-RPGs und Onepager öffnete. Dazu ein anderes Magiesystem und entgegen der Ressourcenabnutzung bei DnD ein Kampfbegegnungskonzept, wie die Gruppe immer wieder frisch in den Kamof geht. Dazu noch der simple vergleichende W20-Wurf im Kampf, der manches DSA-Hin- und her spannender gemacht hätte.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

http://www.greifenklaue.de

Offline Luxferre

  • Gott, der den Drachen mit seinen zwei Füßen tritt
  • Mythos
  • ********
  • streunendes Monster
  • Beiträge: 9.174
  • Username: Luxferre
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #31 am: Gestern um 06:25 »
Meiner Meinung nach sollte man gespielt haben:

RoleMaster - damit man mal so richtig crunchig gespielt hat.

HârnMaster - weil es das beste "plausible" Rollenspiel ist. Würfelwürfe im Kampf erzählen etwas, was ich ganz wunderbar finde.

Burning Wheel - wer das schafft, bekommt nen Keks. Eigentlich unspielbar, aber alös es auf den markt kam, war es DIE Offenbarung für mich und hat mir viele neue Spielstile aufgezeigt.

D&D - Edition egal. Aber DAS älteste Rollenspiel, oder wie es sich selbst gern nennt, sollte man schon kennen.

DSA - wunderbar märchenhaft pittoreske Welt mit einem bis zur 3. Edition eingängigen System.

FATE - eigentlich MALMSTURM, aber FATE reicht auch aus. Einer der Augenöffner der letzten Jahre.
ina killatēšu bašma kabis šumšu
---
The truth behind the truth, is the monster we abhor
The light behind the light... is black

Online Chan

  • Experienced
  • ***
  • Beiträge: 280
  • Username: Chan
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #32 am: Gestern um 10:51 »

Burning Wheel - wer das schafft, bekommt nen Keks. Eigentlich unspielbar, aber alös es auf den markt kam, war es DIE Offenbarung für mich und hat mir viele neue Spielstile aufgezeigt.

Dem kann ich nur zu stimmen.
3 kurze Kampagnen gespielt, eine davon geleitet. Spielt sich sehr fokussiert und es ergeben sich tolle Geschichten. Das bewerten der Szenen und das auswählen des passenden Regelmechanismus muss geübt werden.
Hat mich wahnsinnig geprägt.


Offline rollsomedice

  • offizielles Trollfutter.
  • Hero
  • *****
  • gnargelndes Untier
  • Beiträge: 1.558
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: rollsomedice
    • Malmsturm
Re: Welche Rollenspiele sollte man gelesen/gespielt haben?
« Antwort #33 am: Gestern um 10:55 »
Meiner Meinung nach sollte man gespielt haben:



FATE - eigentlich MALMSTURM, aber FATE reicht auch aus. Einer der Augenöffner der letzten Jahre.
lass dich knutschen :-)

Whitehack sollte man gespielt haben oder auch Macchiato Monsters

Warum?
http://www.rollenspiel-almanach.de/macchiato-monsters/
« Letzte Änderung: Gestern um 10:56 von rollsomedice »