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Tanking (war Smalltalk)

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Alexandro:

--- Zitat von: Sashael am 30.09.2019 | 10:12 ---Zum einen gibt es keine automatischen AoOs mehr, wenn man direkt neben einem Gegner einen Fernkampf durchführt
--- Ende Zitat ---

Dafür bekommt man jetzt Disadvantage auf den Fernkampf. Ist imo effektiver (die AoO hat man früher halt gefressen, jetzt verschwendet man potentiell eine Aktion, weil man nicht trifft).


--- Zitat ---und zum anderen wird eine AoO durch Bewegung NUR ausgelöst, wenn sich der Gegner vom SC wegbewegt. RAW kann der Kobold dreimal um den Kämpfer herumtanzen und bekommt keine AoO. Damit sind die Möglichkeiten, durch Positionierung effektive AoOs zu verteilen, deutlich eingeschränkt worden.
--- Ende Zitat ---

Wo der Gegner an einem dran steht ist jetzt auch egal, weil die bescheuerte Flanking-Regel (aka Conga-Line of Death) rausgeworfen wurde. Der Kobold kann um dich herumtanzen (wie es bei einem guten Kampf eigentlich auch sein sollte), aber er hat nicht viel davon. Und man kann es notfalls immer noch verhindern, wenn man sich so positioniert, dass ein weiterer Verbündeter an der anderen Seite dran steht.


--- Zitat ---Shove ist ebenfalls aufgrund der Änderung bei AoOs durch Bewegung stark entschärft worden. Wenn man keinen direkten Effekt erreicht (über Klippe schubsen oder von einer Brücke herunter oder in eine beengte Position, aus der der Gegner nicht mehr rauskommt), ist es in 90% aller Fälle sinnvoller, einfach einen normalen Angriff mit Schaden zu machen.
--- Ende Zitat ---

Man kann den Gegner auch Prone schubsen, was ziemlich effektiv (besonders wenn man mehr als einen Angriff hat). Und den Gegner von Engpässen (Türen etc.) wegzuschubsen, damit die Gruppe sich in den Raum bewegen kann, sollte auch nicht unterschätzt werden.

Ainor:

--- Zitat von: Feuersänger am 28.09.2019 | 18:40 ---Aber abgesehen vom gewissen Meta-Element der "Peitsche" hat das doch alles nichts mit "Computerspiel" Mechanik zu tun. Wenn mir jemand die Füße wegzieht dass ich auf die Fresse fliege, kann ich halt nicht mehr weiterlaufen um das Ziel meiner Wahl zu verprügeln. Wo ist jetzt da bitte das Problem?

--- Ende Zitat ---

Ich glaube mit Disarm, Trip, Sunder und Grapple hatte nie jemand ein Problem, zumindest nicht damit dass sie an sich in den Regeln sind denn das sind offensichtlich Dinge die Charaktere realistischerweise tun können. Aber das ist auch nicht das erste woran ich denke wenn ich tanking höre, sondern eher die Marking Fähigkeiten der Defender in 4E und ähnliches. Die existieren tatsächlich nur aus Spielmechanischen Gründen, korrenspondieren aber mit nichts in der Realität/Spielwelt. Wo jetzt die Grenze verläuft ist natürlich ein wenig subjektiv. Aber ich finde AOOs und Compelled Duel deutlich passender.


--- Zitat von: Alexandro am 30.09.2019 | 10:58 ---Wo der Gegner an einem dran steht ist jetzt auch egal, weil die bescheuerte Flanking-Regel (aka Conga-Line of Death) rausgeworfen wurde. Der Kobold kann um dich herumtanzen (wie es bei einem guten Kampf eigentlich auch sein sollte), aber er hat nicht viel davon.

--- Ende Zitat ---

+1
Die Vorstellung dass man sich im Nahkampf nicht bewegen darf ist schon recht merkwürdig...


--- Zitat von: Feuersänger am 30.09.2019 | 10:49 ---Der generelle Scheiß an der 5E ist halt, dass die Art und Zahl der Aktionen so hartverlötet ist: EINE Reaction, EINE AoO, basta. Da fühlt sich selbst die durchdachteste Tanking-Taktik wie ein Tropfen auf den heißen Stein an, wenn es heiß hergeht.

--- Ende Zitat ---

Aber ist das nicht vielleicht Absicht ? In 5E braucht man Krieger um einzelne Gegner zu plätten. Magier sind dafür ziemlich schwach. Insofern ist es konsequent wenn das z.B. Web/Feuerball das Mittel der Wahl ist um
eine Gruppe von Gegnern aufzuhalten.
 

Sashael:

--- Zitat von: Alexandro am 30.09.2019 | 10:58 ---Der Kobold kann um dich herumtanzen (wie es bei einem guten Kampf eigentlich auch sein sollte), aber er hat nicht viel davon.

--- Ende Zitat ---
Öhm ... ausser dass er im Zweifelsfall dann auf der anderen Seite an demjenigen dransteht, den er erreichen will. Gerade in den beengten Verhältnssen eines Dungeons kommt das schneller vor, als dem Magier lieb sein kann. Und wenn statt des Kobolds auf einmal ein Bugbear einfach so am Krieger vorbeimarschiert, freut sich der Robenträger besonders. Wenn ihr natürlich eure Kämpfe immer in fussballfeldgroßen Arenen abhaltet, gilt das alles logischerweise nicht.

Man kann in D&D5 Gegner nur sehr begrenzt in ihren Bewegungen beeinflussen. Das war in der 4E halt einfach deutlich(!) anders.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Feuersänger am 30.09.2019 | 10:49 ---Der generelle Scheiß an der 5E ist halt, dass die Art und Zahl der Aktionen so hartverlötet ist: EINE Reaction, EINE AoO, basta.
--- Ende Zitat ---
Wobei ich es Komisch finde das sie Trotzdem wieder unterschiedliche Zahlen an Attacken und Features die einem Zusatz Aktionen geben (Aktion Surge ...) eingeführt haben, sowas ist fürs Balancing nie gut.

Alexandro:

--- Zitat von: Sashael am  1.10.2019 | 20:46 ---Öhm ... ausser dass er im Zweifelsfall dann auf der anderen Seite an demjenigen dransteht, den er erreichen will. Gerade in den beengten Verhältnssen eines Dungeons kommt das schneller vor, als dem Magier lieb sein kann. Und wenn statt des Kobolds auf einmal ein Bugbear einfach so am Krieger vorbeimarschiert, freut sich der Robenträger besonders. Wenn ihr natürlich eure Kämpfe immer in fussballfeldgroßen Arenen abhaltet, gilt das alles logischerweise nicht.
--- Ende Zitat ---

Ich sags mal so: wenn der Magier nur 5-10 ft. vom Krieger entfernt steht, dann macht er was falsch (bei den Zauberreichweiten in der 5e gibt es wirklich keinen Grund, so nah an der vorderen Schlachtreihe zu stehen - selbst wenn der Raum poplig klein ist (Arenen kommen bei mir eher selten vor... 16 qm RäumeAbstellkammern allerdings noch seltener): dann steht man eben in der Tür).  ^-^

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