Diablo 4 Saison 11 startete mühselig und nicht sehr vielversprechend für uns (s.o.). Gerade die Paladine kamen und kommen gar nicht mal so schnell in Schwung. Aber hoppla, ging das Spiel dann Richtung Endgame durch die Decke. Am Ende landeten wir nach vier Wochen bei 285 Paragons und steuerten auf Grube 120 zu, was wir so noch nie erreicht hatten. Damit sind die 300 Paragons nun endlich voll.
- Die Supportspezialisierungen waren dringend nötig und rocken das Haus. Ohne Supporter wäre ich um Grube 115 gelandet, aber mit Supporter liefen wir 115 in sehr guter Zeit und konnten gut Richtung 120 blicken. Das sind 10 Gruben mehr als in den bisherigen Saisons. Sehr gut.
- Die neuen Grund- und Saisonmechaniken waren exzellent und holten D4 endlich aus dem Generve und Gemuffe der letzten Jahre heraus. Die Heiligung ist der Paradigmenwechsel, der nötig war. Das Handwerk top, die Beuteraten top, 3-4GA-Funde top, vielfältige Möglichkeiten für Mythischfunde, tolle Beute-Events ... ideal. Wir hatten bei D4 noch nie so viel Spaß beim Basteln, Aufwerten, Bauen und Finden.
- Der Paladin hat viele Builds, die uns nicht ansprachen, aber meine Güte: Einige Builds sind absolut großartig und nicht nur stark, sondern auch butterweich flüssig und spaßig. Außerdem gibt es endlich wieder richtig spezialisierte Builds. Blitzzauberer haben nur Blitzfertigkeiten, Blizzardzauberer Frostfertigkeiten, die Geistgeborenen fühlen sich nicht mehr nach Patchwork an - klasse. Knisternde Energie ist die beste und stärkste Blitzzauberin, die ich jemals spielte. Hohe Gruben, absolute Bossvernichterin.
Alles in allem ist S11 für uns nicht nur die beste Saison, die D4 bisher brachte, sondern auch die erhoffte Wende auf dem Weg zu einem exzellenten, runden ARPG-Spielerlebnis ohne ständigen Frust für Endgamer. Wehmütig registrierten wir, daß die Heiligung vorerst nur für S11 gilt, aber Blizzard wäre mit der Muffe gepufft, wenn sie DAS nicht ins Basisspiel hineinnehmen würden. S12 wird ja eine Kurzsaison, aber dann kommt die Erweiterung und der Grundstein für die Zukunft des Spieles - hoffentlich ist er nicht marode.