Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Erklärt mir die Nachteile des Advantage-/Disadvantage-Konzepts
Sashael:
--- Zitat von: Maarzan am 17.05.2020 | 11:00 ---Der Effekt des "Kappens" bei Vor- und Nachteil ist ja gerade jede weitere Überlegung in die Richtung bedeutungslos zu machen.
Es hilft weder weitere Vorteile/ gegnerische Nachteile aufzubauen noch einen Teil bestehender Nachteile abzubauen - der erste zählt und das wars.
--- Ende Zitat ---
Was ich als den größten Nachteil an dem System ansehe. Das ist so dermaßen unintuitiv, dass es schmerzt.
Daher benutze ich auch die Hausregel, dass A und D gegeneinander verrechnet werden. Wovon man mehr hat, zählt. Das ist verdammt schnell gemacht.
Wenn man das RAW durchzieht, ist man nach meiner Erfahrung auch sehr schnell an einem Punkt, wo niemand jemals irgendwo A oder D bekommt und dann kann man das komplette System auch gleich sein lassen. Was angesichts der "Taktiktiefe" von D&D5 die Spielherausforderung noch weiter senkt. Und an diesem Punkt gibts halt auch andere Systeme, mit denen das wieder besser funktioniert.
Trollkongen:
--- Zitat von: Sashael am 17.05.2020 | 11:38 ---Daher benutze ich auch die Hausregel, dass A und D gegeneinander verrechnet werden. Wovon man mehr hat, zählt. Das ist verdammt schnell gemacht.
--- Ende Zitat ---
Jo, da geht mit D&D5 auch einen Schritt zu weit. A/D, damit man nicht mehr mit Boni und Mali herumjonglieren muss: gut. Aber was nun zu kompliziert daran sein soll, Vorteile und Nachteile zu verrechnen, weiß ich auch nicht. Zumal in vielen Situationen der Spielleiter eh entscheiden muss, ob es einen Vorteil oder Nachteil gibt.
Zed:
Die Zeitersparnis scheint mir das Argument für das Core A/D-System zu sein: Sobald Du einen Vorteil festhältst musst Du nur noch schauen, ob es einen Nachteil gibt - das war es.
Um weitere Umstände musst Du Dich nicht mehr kümmern.
Ainor:
Der wichtigste Vorteil ist dass man keine stacking Regeln wie in 3E braucht.
--- Zitat von: Sashael am 17.05.2020 | 11:38 ---Wenn man das RAW durchzieht, ist man nach meiner Erfahrung auch sehr schnell an einem Punkt, wo niemand jemals irgendwo A oder D bekommt und dann kann man das komplette System auch gleich sein lassen.
--- Ende Zitat ---
Das empfinde ich jetzt eher nicht so. Zumindest wüsste ich nicht das so viele Monster Disadvantage verteilen.
Solange die A/D verursachenden Zustände einfach passieren finde ich das ganze wenig problematisch, insebsondere weil die meisten Zustände nicht lange dauern und sie daher nicht so oft gehäuft auftreten. Störend finde ich eher Fähigkeiten wir Reckless attack wo man die Option auf A/D hat. Da kommt man schnell zu "Der Gegner hat eh Advantage, dann kann ich auch reckless angreifen".
Rhylthar:
--- Zitat von: Sashael am 17.05.2020 | 11:38 ---Was ich als den größten Nachteil an dem System ansehe. Das ist so dermaßen unintuitiv, dass es schmerzt.
Daher benutze ich auch die Hausregel, dass A und D gegeneinander verrechnet werden. Wovon man mehr hat, zählt. Das ist verdammt schnell gemacht.
Wenn man das RAW durchzieht, ist man nach meiner Erfahrung auch sehr schnell an einem Punkt, wo niemand jemals irgendwo A oder D bekommt und dann kann man das komplette System auch gleich sein lassen. Was angesichts der "Taktiktiefe" von D&D5 die Spielherausforderung noch weiter senkt. Und an diesem Punkt gibts halt auch andere Systeme, mit denen das wieder besser funktioniert.
--- Ende Zitat ---
Andersherum sollte man imho aber auch nicht vergessen, dass "zu einfache" Erlangen oder sogar quasi "permanentes" Advantage auf Seiten der SC ebenfalls zu Problemen führen kann, insbesondere, wenn Feats im Spiel sind.
Die dominantesten Kampf-Feats profitieren auch noch sehr stark von Advantage.
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