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Gegner richtig Spielen
Tudor the Traveller:
Es mögen vielleicht einige nicht gerne hören, aber die 4e ist da aus meiner Sicht wesentlich besser aufgestellt als andere Editionen. Sie benutzt ganz bewusst für SC und NSC/Monster andere Regeln.
So wäre der Höhleneinsturz wahlweise als Level 1 Hazard oder Level 13 Hazard im DMG bereits beschrieben und kann einfach als Teil des Encounters eingebaut werden, mit XP, Trigger, Gegenmaßnahmen und allem drum und dran. Das wäre in dem Fall einfach ein zusätzlicher "Gegner" in dem Encounter mit dem Drachen.
Edit: die 4e liefert auch die Taktiken für die Monster direkt mit...
Erbschwein:
Okay, D&D spiele Ich nicht.
--- Zitat von: Don Kamillo am 18.08.2020 | 14:17 ---Um mal ein Beispiel zu nennen, so als Schnellschuss (habe die englischen Bücher und kenne teilweise die dt. Begriffe nicht):
Hobgoblin CR 1/2:
Stärken: hohe Rüstungsklasse, kriegerischer Vorteil (martial Advantage) also durchaus hoher Schaden, der auf niedrigen Stufen direkt gefährlich ist, Dunkelsicht
Schwächen: wenige Trefferpunkte, schwacher Angriffswert, alleine schwach
Taktiken: gemeinsam mit Freunden auf 1 Ziel, um es schnell auszuschalten, birgt dann aber die Gefahr, in Flächenzauber zu laufen. Kann sich aber evtl. nach einem Angriff zurückziehen dank hoher Rüstungsklasse. Kann auch durchaus mal rein in den Verteidigungsmodus gehen, was mit der hohen Rüstungsklasse funktionieren kann, um dann in den Angriffsmodus zu gehen.
Variante: höhere Stärke (16) oder Geschick (16) für bessere Angriffswerte (Nah- oder Fernkämpfer), 1 Trefferwürfel mehr für CR 1. Oder mal maximale Trefferpunkte nutzen.
--- Ende Zitat ---
Aber mal eine Frage?
Zum Thema Hobgoblins, wenn die Mal Schlau sind. Könnte doch Mal Passieren, das sie eine Klein Hinterhalt machen mit Bogenschützen.
Wie ist das wenn Sie Beritten sind die Hobgoblins? Dann aus dem Hinterhalt kommen?
ErikErikson:
D&D 4 baut die Monster auch genau so, das die o.g. Probleme verhindert werden. Monster die zusammen auftreten, werden in Klassen eingeteilt, und jede Klasse hat ihre Klare Aufgabe im Kampf, die Interaktion auf taktischer Ebene ist miteinprogrammiert. Encounter beinhalten oft schon Spezialfähigkeiten, Umgebungseinflüsse u.ä. mit einfachen regeln, um die SC in bedrängnis zu bringen.
Don Kamillo:
Die 4e ist aber anders taktisch als die 5e. Da laufen Kämpfe aber auch ganz anders ab in der aktuellen Version, denn man hat ein taktisches Hin- und Hergeschiebe von Spielfiguren ohne nähere Erklärung, was zwar schon schick ist, aber für mich null immersiv war.
Da geht es hier aber auch nicht drum. Für die 5e gibt es nun mal keine "Kunst des Krieges" ausser dem Monstertaktikbuch und die Frage ist schon berechtigt, wie man das bei der 5e hinbekommt.
Ich hatte z.B. mit der 3e Riesenprobleme, weshalb wir nur so bis Stufe 10 gegangen sind, weil es dann einfach zu umfangreich und unübersichtlich wurde, für Spieler und vor allem für den SL.
Mir ist es inzwischen imme wichtiger, dass Gegner (zumindest wichtigere) nicht einfach nur Ihre 2 Angriffe haben und draufschlagen, die sollen bitte Spezialfähigkeiten haben oder auch mal einen mag. gegenstand benutzen. Dahingehend mag ich z.B. legendäre Aktionen oder Lair Aktionen
Ich finde es halt am problematischsten, wenn die Gruppe gegen 1 Gegner kämpft. Der kann dann zwar prinzipiell aussteilen, aber es ist nur 1 Gegner, der muß nur 1 Rettungswurf versemmeln und man wischt den Boden mit ihm.
Arldwulf:
--- Zitat von: Don Kamillo am 18.08.2020 | 15:07 ---Die 4e ist aber anders taktisch als die 5e. Da laufen Kämpfe aber auch ganz anders ab in der aktuellen Version, denn man hat ein taktisches Hin- und Hergeschiebe von Spielfiguren ohne nähere Erklärung, was zwar schon schick ist, aber für mich null immersiv war.
--- Ende Zitat ---
Naja, die Erklärung steht dort bei den einzelnen Aktionen dran. Insofern ist das eigentlich ziemlich immersiv. ;) Aber man darf die Erklärungen halt nicht weglassen wenn man sie haben möchte.
Aber ich denke für das Thema oben ist ein ganz anderer Punkt wichtiger den man übernehmen könnte. Bei 4E Monstern stehen häufig Taktiktipps und "normale" Vorgehensweisen drin welche die Monster verwenden, und im Monsterhandbuch auch mögliche Kombinationen von Gegnern welche gut passen würden. Das erleichtert es Spielleitern ohne großes Nachlesen Gegner gut zu spielen. Und es ist etwas was man sehr einfach auch in die 5E oder andere Editionen übernehmen kann - einfach sich vor der Runde ein kleines Taktikkärtchen zusammenschreiben und aufschreiben wie das Monster üblicherweise einen Gegner angehen würde.
Das müssen nur kurze Stichpunkte sein und idealerweise sollte es natürlich auch an die Situation angepasst werden. Aber sich vorher ganz kurz Gedanken zu machen und Notizen aufzuschreiben ist immer eine gute Idee.
Ansonsten...5E ist leider nicht gerade ideal für kooperative Herangehensweisen und das gilt auch und gerade auf Monsterseite. Es ist gar nicht so einfach Monster "richtig" zu spielen, dass Spielercharaktere Monster auch mal trivialisieren ist leider durchaus üblich und je erfahrener die Spieler werden umso häufiger.
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