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Humanoide Gegner bei D&D

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ChaosZ:
Man sollte auch immer bedenken, welche Aufgabe jemand hat.

Zum Beispiel die Torwache. Die Torwache soll den geregelten Durchgangsverkehr durch das Tor sicher stellen, Troublemaker identifizieren und melden und bei großer Gefahr Verstärkung rufen und das Tor schließen. Die Torwache soll nicht alleine eine feindliche Armee aufhalten oder hochspezialisierte Abenteurer bekämpfen. Ist also so etwas wie ein einfacher Verkehrspolizist.

nobody@home:

--- Zitat von: Arldwulf am 15.10.2020 | 10:42 ---Beim erstem Teil stimme ich dir natürlich zu, der Wert erfahrener Charaktere steigt mit ihrer Erfahrung und verändert sich die Rolle. Aber den Abenteurer der zum Hauptmann der Stadtwache wird halte ich durchaus für ein klassisches Beispiel für einen NSC und warum es realistisch sein soll wenn so einer eine Taverne aufmacht, aber nicht wenn er in einer Wache / Garde was auch immer dient? Geht aber ja auch nicht darum zu sagen, dass jeder einzelne NSC Stufe 10 wäre - nur das die Spielercharaktere durchaus damit rechnen sollten auf solche zu treffen.

--- Ende Zitat ---

Oh, sicher kann der Hauptmann der Stadtwache höherstufig sein als seine 08/15-Untergebenen. Da zieht ja D&D traditionell schon immer gerne mit (siehe schon Uralt-Monsterbeschreibungen mit extra erwähnten härteren "Anführern").

Nur: wieviele Hauptmänner pro Stadt hat die Wache eigentlich in deiner Welt so?

Arldwulf:

--- Zitat von: nobody@home am 15.10.2020 | 11:27 ---Nur: wieviele Hauptmänner pro Stadt hat die Wache eigentlich in deiner Welt so?

--- Ende Zitat ---

Muss ja nicht jeder Hauptmann sein (und nicht jeder ein Ex-Abenteurer), bei dem Satz ging es darum zu sagen es sei nicht weniger realistisch wenn sich Ex-Abenteurer für den Schutz einer Stadt einsetzen wie dass sie eine Taverne aufmachen.

Aber die Grundaussage war ja auch nur: Die Charaktere auf welche die PC in ihrem Abenteuer treffen haben durchaus ebenfalls schon Erfahrung und Fähigkeiten. So etwas muss nicht durch Abenteuer entstanden sein.

nobody@home:

--- Zitat von: Arldwulf am 15.10.2020 | 11:37 ---Muss ja nicht jeder Hauptmann sein (und nicht jeder ein Ex-Abenteurer), bei dem Satz ging es darum zu sagen es sei nicht weniger realistisch wenn sich Ex-Abenteurer für den Schutz einer Stadt einsetzen wie dass sie eine Taverne aufmachen.

Aber die Grundaussage war ja auch nur: Die Charaktere auf welche die PC in ihrem Abenteuer treffen haben durchaus ebenfalls schon Erfahrung und Fähigkeiten. So etwas muss nicht durch Abenteuer entstanden sein.

--- Ende Zitat ---

Nun, die umgekehrte Grundaussage ist ja ihrerseits nur: nein, nicht alle Charaktere, auf die die SC treffen, haben automatisch schon passende Erfahrung, denn eine Spielwelt, in der einfach jede Herausforderung "passend mitwächst" (wie aus manchen Computerspielen möglicherweise vertraut) hätte ihrerseits mit Realismus auch nichts zu tun und obendrein etwas von Kleinhalterei. Man liest ja öfters Beschwerden über "zu ausbalancierte" Gegner, meistens im Kontext von "Warum begegnen die SC nicht auch mal was richtig Gefährlichem?", und das ist aus meiner Sicht auch sicher nicht ganz unbegründet...nur, wenn ich dann als SL die Spielercharaktere andererseits nicht gezielt als Loser darstellen will, die es immer nur mit Gegnern ab einem gewissen Mindestniveau an aufwärts zu tun bekommen und nie auch mal gegenüber Schwächeren zeigen dürfen, was sie inzwischen alles Tolles können, dann muß ich in meinen Abenteuern eben auch Platz für ausreichende Begegnungen mit besagten schwachen Gegnern einplanen.

JohnLackland:
Ich Antworte mal... auf Fragen die an mich persönlich gerichtet sind und gehe mal in den Rechtfertigkeitsmodus.

Ihr nehmt viele Dinge an, ohne zu Wissen was ich wie bespiele und warum. Vielleicht nicht gleich ins Blaue schießen mit gut gemeinten Tipps:


--- Zitat von: Scurlock am 15.10.2020 | 02:30 ---1. Lass der Gruppe ihren Spaß. Sollen sie sich doch zu Herrschern erklären. Nur müssen sie dann die Suppe auch auslöffeln, sich mit dem maulenden Volk herumschlagen und die Stadtverwaltung organisieren. Wer wird die Stadtmauern bewachen, wenn die letzten fähigen Männer von den Charakteren abgeschlachtet wurden? Wird die örtliche Diebesgilde still halten oder schon schnell die ersten Attentate planen? Wie wird der Fürst/König der Region reagieren, wenn er hört, dass ein paar Abenteurer seine Macht in Frage stellen? Vielleicht wirbt er Söldner, andere Abenteurer an, um sich des Problems anzunehmen. Und die werden dann wirklich eine Herausforderung für die Gruppe sein. Die Charaktere sollten die Konsequenzen ihrer Handlungen spüren, merken dass die Welt auf sie reagiert.

--- Ende Zitat ---

Sie können ihren Spaß haben, aber ich als SL will auch meinen Spaß haben und ne Storyline und Kampagne bespielen. Das erfordert das es weltliche Grenzen gibt in der Spielwelt. Ich steh nicht auf Monsterklatschen wie es gang und gebe ist bei den meisten D&D Welten. Ich leite gerne Spiele wo es um Humanoide Interaktionen geht und Probleme wie wir sie aus der Realität kennen, Intrigen, Drama usw. Gerne schnappe ich mir reale historische Konflikte und bastle sie in das Rollenspielsetting. Das lässt sich gut mit D&D und jeden anderen Regelwerk abbilden. Ich finde D&D aktuell dafür am eingängigsten, weil es einfach zugänglich ist und nicht alles klein, klein regelt und es durchaus Episch werden kann.


--- Zitat von: Scurlock am 15.10.2020 | 02:30 ---2. Du passt das D&D Regelsystem an, so dass es tödlicher wird. Wenn Du an ein paar Stellschrauben (maximale Trefferpunkte, Konstitutionsproben, kritische Treffer etc.) drehst, bleiben so auch Kämpfe gegen deutlich schwächere Gegner ein Risiko. Die Spieler werden sich unter solchen Umständen 2x überlegen, ob sie sich dann mit der Stadtwache anlegen.

--- Ende Zitat ---

Ist ne Überlegung Wert, aber nicht die Lösung für ikonische Gegner, vor dem die Spieler Angst haben. Ich habe kein "Gedankenschinder" dafür ne Geheimpolizei^^.


--- Zitat von: Scurlock am 15.10.2020 | 02:30 ---3. Du wechselst das Regelsystem. Wenn Du das Gefühl hast, ständig die Welt regeltechnisch an die vermeintlich zu starken Charaktere anpassen zu müssen, ist Vanilla-D&D vielleicht nicht das richtige System für Dich.

--- Ende Zitat ---

Danke für den Tipp. Ich weiß warum ich D&D gewählt habe aktuell. Schlag dir ja auch nicht vor mal das System zu wechseln. Solche Kommentare les ich immer mal wieder irgendwo, warum darf ich nicht Dinge anpassen so das sie mir und meiner Runde gefallen? Ich sag dir auch nicht, hey wechsel mal das System das ist nicht so wie es sein sollte.


--- Zitat von: Scurlock am 15.10.2020 | 02:30 ---4. Du sprichst mit Deinen Spielern. Sagst, dass Du damit ein Problem hast, wenn ihre Helden mordend und meuchelnd durch Deine Spielwelt laufen.

--- Ende Zitat ---

Das tun sie nicht, habe ich auch nirgendwo geschrieben. Ich will eine stimmige und für alle einigermaßen realistische Welt bauen. Meine Hauptgegner in der Kampagne sind keine Drachen, Untotefürsten usw. sondern Humanoide.... deshalb frag ich und wenn die Spieler eine Revolte machen wollen, dann will ich ihnen was entgegen setzen.


--- Zitat von: aikar am 15.10.2020 | 08:15 ---Aber vielleicht sollte genau das die Frage sein.
GERADE wenn die NSCs mitleveln werden gewisse innerweltliche Dinge absurd. Wenn die Stadtwache aus Stufe 10 Kämpfern besteht ist der Drache kein Thema mehr und die Helden sind arbeitslos.

--- Ende Zitat ---

Wenn Drachen ausgerottet sind oder nur noch im Zoo gibt... oder eigene Reservate haben.... eigene Kampagne^^

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