Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Problem bei Argumentation Paladin RG
Rhylthar:
--- Zitat von: ghoul am 22.10.2020 | 11:42 ---@Rhylthar: Sobald es um die Frage geht, was den Kern von D&D ausmacht, kommt man an EGG nicht vorbei. Gerade wenn man Schwundformen spielt.
--- Ende Zitat ---
Wir brauchen nicht über Definitionen wie "Schwundformen" zu reden; bei der gottgleichen Erhöhung von Gygax mache ich nicht mit. Und: Ich gucke mir auch nicht mehr "Model T" an, wenn es um Autos geht. Die Welt hat sich weiter gedreht und entwickelt.
Außerdem macht es keinen Sinn auf DMG 1E zu verweisen, wenn es inhaltlich um die Forgotten Realms geht. In diesem Fall wäre also Greenwood der Ansprechpartner und es müsste erstmal geklärt werden, um was für einen Paladin (welcher Gottheit) es sich hier handelt.
Amromosch:
So, wie die Situation beschrieben ist, scheint das kein Problem der Charaltere zu sein, sondern der Spieler. Ein Konflikt, in dem zwei (oder mehr) Charaktere unterschiedlicher Meinung sind, ist eigentlich eine sehr coole Gelegenheit, um Rollenspiel zu betreiben.
Wenn aber die Spieler nicht bereit sind, dass ihr Charakter in so einer Situation auch den Kürzeren ziehen kann, dann sieht das schon ganz anders aus. Da wird es dann schwierig. Vielleicht sollte die Gruppe das mal abseits des Spielens besprechen und zwar unabhängig von einer konkreten Spielsituation und den aktuellen Charakteren.
Zu dem Intelligenz-Thema: Dein Spieler kann nur das entscheiden, was sein Charakter tut. Alles andere liegt nicht in seinen Händen. Daher würde ich das nicht weiter einschränken wollen. Wenn er meint, dass sein Charakter strategisch/taktisch stark genug ist, würde ich ihn das immer so machen lassen.
takti der blonde?:
--- Zitat von: Rhylthar am 22.10.2020 | 11:47 ---Wir brauchen nicht über Definitionen wie "Schwundformen" zu reden; bei der gottgleichen Erhöhung von Gygax mache ich nicht mit. Und: Ich gucke mir auch nicht mehr "Model T" an, wenn es um Autos geht. Die Welt hat sich weiter gedreht und entwickelt.
Außerdem macht es keinen Sinn auf DMG 1E zu verweisen, wenn es inhaltlich um die Forgotten Realms geht. In diesem Fall wäre also Greenwood der Ansprechpartner und es müsste erstmal geklärt werden, um was für einen Paladin (welcher Gottheit) es sich hier handelt.
--- Ende Zitat ---
Hä? Das ist doch was anderes. Das ist ein Text. In alte Texte zu schauen, möglicherweise solche, die für die IDEE DES D&D PALADINS verantwortlich sind, hilft, einen klareren Blick auf den literarischen Archetyp und was damit gemeint ist, zu kriegen. Mit Überhöhung hat das nichts zu tun. Da darfst gerne gegen dich selbst anreden. ;)
Ansonsten: Auch bei den FR lohnt sich ein Blick zu 3H,3L und 1e; hat Ed Greenwood in der Grauen Box denn überhaupt etwas spezifisches zu Paladinen geschrieben?
Swafnir:
Wegen der XP könntest du die Milestones-Regel nutzen. Dann fällt das mit der "XP-Gier" weg.
Das man den Spieler aber alle Unannehmlichkeiten aus dem Weg räumt find ich quatsch. Wir haben gerade einen Goblin gefangen und schleppen den seitdem mit und "erziehen" ihn.
Rhylthar:
--- Zitat ---Hä? Das ist doch was anderes. Das ist ein Text. In alte Texte zu schauen, möglicherweise solche, die für die IDEE DES D&D PALADINS verantwortlich sind, hilft, einen klareren Blick auf den literarischen Archetyp und was damit gemeint ist, zu kriegen. Mit Überhöhung hat das nichts zu tun. Da darfst gerne gegen dich selbst anreden.
--- Ende Zitat ---
Dir ist schon klar, dass die Idee des Paladins sich weiterentwickelt hat. Nein, kein Fragezeichen, weil ich weiss, dass es Dir klar ist.
In den Forgotten Realms werden seit langem andere Maßstäbe angelegt. Ergo ist die Aussage "Wenn er mit 3.5 kommt...ignorieren, da degenerierte Schwundform! Wenn er mit 1E kommt, zuhören..." eine Meinung, die man aber nicht teilen muss.
Zu den Forgotten Realms konkret: Es gibt Paladine, die Gottheiten angehören, die nicht der One-Step-Rule entsprechen müssen. Konkret: Sune und Corellon. Und zur Greybox: p. 30, Cyclopedia of the Realms.
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