Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Problem bei Argumentation Paladin RG
Viral:
--- Zitat von: ghoul am 22.10.2020 | 11:37 ---Weiterführend hilfreich ist vielleicht Virals Leitfaden zum Spielen eines Paladins: https://yugoloth.wordpress.com/tag/spielhilfen/
--- Ende Zitat ---
Der Ghoul war schneller ;)
Rhylthar:
--- Zitat von: Viral am 22.10.2020 | 12:19 ---Der Ghoul war schneller ;)
--- Ende Zitat ---
Entspricht in "lang" ungefähr dem, was in der Grey Box drinsteht. :)
takti der blonde?:
--- Zitat von: Rhylthar am 22.10.2020 | 12:17 ---Dir ist schon klar, dass die Idee des Paladins sich weiterentwickelt hat. Nein, kein Fragezeichen, weil ich weiss, dass es Dir klar ist.
In den Forgotten Realms werden seit langem andere Maßstäbe angelegt. Ergo ist die Aussage "Wenn er mit 3.5 kommt...ignorieren, da degenerierte Schwundform! Wenn er mit 1E kommt, zuhören..." eine Meinung, die man aber nicht teilen muss.
Zu den Forgotten Realms konkret: Es gibt Paladine, die Gottheiten angehören, die nicht der One-Step-Rule entsprechen müssen. Konkret: Sune und Corellon. Und zur Greybox: p. 30, Cyclopedia of the Realms.
--- Ende Zitat ---
Zum einen, argumentiere ich nicht, sondern deute auf Texte hin, die Antworten auf die Frage des Threaderstellers bereithalten. Zum anderen habe ich sogar eine konkrete Heuristik aus dem Rollozock-Alltag präsentiert.
Die Vorstellung vom RG Paladin, die OP und Mitspieler haben sind offensichtlich dysfunktional. OP vermutet, das liegt mitunter an 3.5. Erfahrungsgemäß gibt es weniger Probleme mit 1e Paladinen, speziell mit Blick auf "Three Hearts, Three Lions", aber auch in Hinblick auf die Vorstellung von "RG" (siehe hier: https://annarchive.com/files/Strv201.pdf).
Danke für die Verweise zur Grey Box! Dort sehen wir, dass sich Ed Greenwood an der Cavalier-Interpretation aus der UA orientiert. Deshalb bin ich nicht überrascht, dass es Probleme gibt. ;)
Rhylthar:
Ich bin allerdings froh, dass man sich bei Paladinen eben nicht sklavisch an die 1E hält:
--- Zitat ---Lawful good characters should not be allowed to ignore unlawful or shady
actions by “looking the other way”. If, for example, a party that includes a
paladin decides to use poison on a monster that they know is ahead, the DM
shouldn’t let the paladin be distracted or “led away for a few rounds” when it is
patently obvious that the paladin heard the plan. If the player does not take
appropriate measures to prevent the action, the DM should warn the paladin
that his lack of action will constitute a voluntary alignment change and then let
the chips fall where they may!
--- Ende Zitat ---
Das ist nämlich auch konträr zu Virals Blogeintrag.
ChaosZ:
In D&D 5e kommt es auf den Schwur des Paladin an, an welche Ziele er sich halten soll. Dann sollte auch vor dem Spiel klar sein, ob so ein Charakter eine richterliche Befugnis und in welchem Rahmen hat. (Ich persönlich erteile Spielern keine richterliche Befugnis von Anfang an, die muss man sich verdienen)
Den Paladin spielen ohne Einschränkungen zu akzeptieren, ist ziemlich hirnrissig und unfair, sind doch gerade die Einschränkungen ein Teil der Regeln (in D&D5 sogar je nach Paladin unterschiedlich und definiert).
Als SL sollte man dem Paladin die Entscheidung nicht abnehmen, man könnte subtil allerdings in eine Richtung hinarbeiten. Beispiel: Der Gefangene ist ein kleiner Fisch oder der Gefangene ist auf Grund seines Glaubens seinem Ehrenwort verpflichtet, oder der Gefangene gehört den Behörden übersteigt (dann sollte dies schon mit Unannehmlichkeiten eines Umweges verbunden sein.), oder in der Nähe gibt es Söldner zum anheuern, die den Gefangenen überstellen, oder der Gefangene hat weitere wichtige Informationen und muss nun mitgenommen werden, oder der reuige Sünder darf unter Aufsicht des Paladine Buße tun, oder es gibt Bauern, Mönche oder was weiß ich, die man beauftragen kann, auf den Gefangenen aufzupassen. Soll der Paladinspieler sich was einfallen lassen und du als SL hilfst ihm subtil dabei. Je mehr Optionen zur Lösung du als SL anbietest (anbieten kannst), desto besser, können auch verschiedene sein, Söldner, teuer und durchschnittlich sicher, Mönche durchschnittlich kostenintensiv und sehr sicher, Bauern billig und unsicher.
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