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Was rockt und warum?? Rifts vs. Torg

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10aufmW30:
Mittlerweile hatte ich die Chance auf TORG zu testen, sowohl theoretisch, als auch praktisch. Ich würde sofort sagen, dass die Einstiegshürde in das System höher ist als in RIFTS. Wenn man das erstmal verinnerlicht hat, dass geht die Rechnerei aber schnell von der Hand. (Siehe Video zur Konfliktresulotion)

Was rockt? Das Dramadeck! Die Dramakarten machen jede Runde im Kampf anders, es passieren Dinge, ohne das jemand darübernachdenken muss, ob das nun fair ist. Die Schicksalskarten fördern, dass die Charaktere was riskieren und damit Aktionen reißen, an die man sich erinnert.

Die Welt gefällt mir sehr gut. Sie ist einem einfach näher als die von Rifts und vorallem die Tag 1 Abenteuer für den Einstieg nehmen die Spieler sehr gut mit. Man muss sich aber auch auf die Realitätsgeschichten einlassen. Hinter der Idee des Entkoppeln steckt eine gute, die mechanisch auch gut erklärt ist, aber die SL etwas damit alleine lässt, wie man das den Spielern vermittelt, was da gerade passiert.

Durch die sehr verschiedenen Cosms hat man eine gute Gelegenheit mal hier und mal da rumzuprobieren, ob man das aber auch wirklich in einer Kampagne so machen würde, kann ich nicht sagen. Super ist, dass die Spieler ein gemeinsames und definiertes Ziel haben, das vermeidet viel Diskussionen, weil sich ein Spieler auf Charakterprinzipien zurückzieht.

Ich bin sehr gespannt, was für Pan Pacifica rauskommt. Aus der "Welt" werde ich noch nicht so richtig schlau. Modern-Day-Zombie-Apokalypse im Stil von Resident Evil ... das trifft es wohl. Nur verrät das Grundregelwerk da leider nicht viel zu. Ja, es ist eine Welt der Geheimnisse und der Intrigie, schon klar.

Hat das System Nachteile? JA! Es ist schweineteuer! Kein System für Komplettisten, da es unglaublich viel Kladderadatsch gibt, den man nicht wirklich braucht. Und unter Grundregelwerk (50€) und Dramadeck (20€) gehts nicht.

NurgleHH:

--- Zitat von: General Kong am 14.02.2021 | 12:47 ---Das System hat nur einen Vorteil: Seit ca. 1990 hat sich da praktisch von der Mechanik nichts mehr getan. Hta man den Charakter einmal gebaut, ist es easy-peasy.

--- Ende Zitat ---
Ich will lieber sagen, dass sich wenig getan hat. Ich spiele wieder Fantasy, jedoch die erste Edition. Bei der zweiten Edition kam dies sperrige SDC-MDc-System rein. Macht es zu einem Buchhalter-System. Rifts war schon immer so extrem und hat selbst erfahrene Fantasy-Spieler abgeschreckt. Leider ist Siembieda auch ziemlich unbelehrbar. Hat mittlerweile wohl auch alle Mitgestalter überlebt oder vertrieben. Aber für Fantasy braucht es eh nur zwei bis drei Bücher.
Torg finde ich auch anfänglich schwer zu greifen, aber dank der “Let’s play” kann man gut rein kommen. 

tartex:
Meine Palladium-Runden haben oft den ersten Kampf wegen der extremen Unterschied an Angriffen pro Kämpfrunde nicht überlebt.

Zumindest haben wir da gleich schon mal die Regeln unter den Tisch fallen und dann es öfters gleich lassen.

NurgleHH:

--- Zitat von: tartex am 13.03.2021 | 22:14 ---Meine Palladium-Runden haben oft den ersten Kampf wegen der extremen Unterschied an Angriffen pro Kämpfrunde nicht überlebt.

Zumindest haben wir da gleich schon mal die Regeln unter den Tisch fallen und dann es öfters gleich lassen.

--- Ende Zitat ---
Fantasy? Die Superhelden-Regeln habe ich nie gespielt

tartex:

--- Zitat von: NurgleHH am 13.03.2021 | 23:15 ---Fantasy? Die Superhelden-Regeln habe ich nie gespielt

--- Ende Zitat ---

Von Teenage Mutants Ninja Turtles & Other Strangeness bis Rifts. Palladium Fantasy habe ich nie gespielt. Gibt es da auch das Skill-System mit Boxing und Hand to Hand: Whatever?

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