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Wer kennt eine Konvertierung von W20 auf 2W10?

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flaschengeist:

--- Zitat von: Weltengeist am 12.02.2021 | 17:34 ---Interessant ist dann ja übrigens auch, wie man Advantage und Disadvantage regelt. Klar kann man genau wie beim W20 einfach zweimal würfeln. Aber die Lösungen mit mehreren Würfeln (z.B. 2d10 oder 3d6) bieten ja auch noch andere Möglichkeiten, beispielsweise dass man mit 3d10 würfelt und den schlechtesten / besten Würfel streicht.

--- Ende Zitat ---

Das ist ein wichtiger Punkt, der auch für W16+W4 spricht, weil dort die Auswirkungen von Vorteil/Nachteil mathematisch näher am W20 (Mittelwertsverschiebung 3,32) sind (nämlich bei 3,23) als bei 3W10, höchste zwei auswerten (nämlich 2,5). Ich verwende in meinem Eigenbau übrigens auch 2W10 mit Vorteils/Nachteilsmechanik, allerdings in zwei Stufen (3W10 und 4W10, davon die höchsten/niedrigsten zwei auswerten). Bei 4W10 beträgt die Mittelwertsverschiebung dann 4.

Ainor:

--- Zitat von: Weltengeist am 12.02.2021 | 17:21 ---Ich dachte, genau das wäre der Grund, warum man über einen Wechsel auf 2W10 nachdenkt? Weil man genau das will - dass die Sachen, die man gelernt hat, auch klappen? Und weil man weniger solche "The Gamers"-artigen Szenen hat, wo der muskelbepackte Barbar die Tür nicht aufbrechen kann, aber der schwächliche Elf dann schon?

--- Ende Zitat ---

Klar. Und bei Attribut/Skillwürfen mit einfachem Erfolgskriterium funktioniert das auch. Aber bei Angriffen ist das anders. Z.b. hat man zwei gleichkompetente Krieger. Der eine hat viel Angriff und wenig Schaden, der andere wenig Angriff und viel Schaden. Wenn man auf 2w10 umstellt wird der erste plötzlich besser.


--- Zitat von: Weltengeist am 12.02.2021 | 17:34 ---Da gibt es so  einiges, womit man herumspielen kann. Offen gestanden halte ich die 5E aber gar nicht für soooo super-ausbalanciert, dass deshalb wirklich etwas kaputtgehen würde. Es fühlt sich vielleicht hier und da ein bisschen anders an, aber das war's wahrscheinlich auch schon.

--- Ende Zitat ---

Naja, im Vergeich zu vielen anderen Spielen ist sie das.

Althalus:

--- Zitat von: RackNar am 12.02.2021 | 17:31 ---Mein Favorit wären ja 3d6 und die Zielzahl anpassen.
--- Ende Zitat ---
Also Fantasy AGE... ;)

--- Zitat ---Z.b. hat man zwei gleichkompetente Krieger. Der eine hat viel Angriff und wenig Schaden, der andere wenig Angriff und viel Schaden.
--- Ende Zitat ---
Wie sind die dann "gleich kompetent"? Der eine weiß, wie er seine Waffe führt, der andere hat einfach Muskelschmalz. Hat eher was von Finesse vs. Martial Weapons.

Das Ergebnis, dass der, der seine Waffe beherrscht, besser ist, als der, der einfach nur stärker schlägt, finde ich jetzt nicht negativ.

Trollkongen:

--- Zitat von: Althalus am 12.02.2021 | 18:24 ---Das Ergebnis, dass der, der seine Waffe beherrscht, besser ist, als der, der einfach nur stärker schlägt, finde ich jetzt nicht negativ.

--- Ende Zitat ---

Vermutlich war gemeint, dass beide mit d20 einen ähnlichen mittleren Schadensoutput haben, während das bei 2d10 sich zu Gunsten des einen verschiebt.

Das stimmt sicherlich, allerdings gibt es bei D&D5 ohnehin bessere oder schlechtere Kombis. Ich vermute mal: Für die Gesamtsituation ändert das wenig.

Generell, denke ich, würde es reichen, wenn man bedenkt, dass hohe und niedrige DCs halt schwerer bzw. leichter zu erreichen sind. DC25 wird so eine harte Nuss, alles Richtung 30 quasi wirklich unmöglich.

RackNar:

--- Zitat von: Althalus am 12.02.2021 | 18:24 ---Also Fantasy AGE... ;)

--- Ende Zitat ---

Eigentlich noch aus GURPS Zeiten :D

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