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Preise für magischen Krams in 5e
Tintenteufel:
Da ich heute Abend eine Shopping Session leiten werde und die Spieler explizit nachgefragt haben wie das mit magischen Gegenständen laufen wird ist das natürlich wieder ein toller Faden für mich! Vielen Dank!!
Was ich bisher in der Diskussion vermisst habe - oder übersehen habe - ist die Tatsache, dass offizielle Quellen (Xanathar's und Ghosts of Saltmarsh) Preise bzw. Systeme liefern. Mit beiden Ansätzen bin ich nicht 100% glücklich geworden.
Dass es in einer typischen Fantasy- bzw. D&D-Welt magische Gegenstände gibt und sich deshalb so oder so Handel damit ausbilden würde finde ich nur logisch.
Und offensichtlich wünschen das auch (meine) Spieler.
Gibt es keinen Grund sich Logik und Spielerwunsch zu verschließen möchte ich, dass MI verkauft und gekauft werden können.
Deshalb hatte ich für unsere letzte Kampagne im Süden unseres Homebrew Settings Preislisten erstellt. Jedoch ohne Fixpreise, sondern eine gewisse Verhandlungsbasis. Denn in Marisa, unserem Land der fliegenden Teppiche etc., wird eben ordentlich gefeilscht und verhandelt. (Ich weiss: abgedroschen. Sorry!)
Siehe Anhang.
Diese Preisspannen orientieren sich an und liegen teilweise zwischen denen aus XGtE und GoS.
Möchte die Spielerschaft etwas verkaufen, bedient man sich ggf. der alten Regel: 50%?
Bei meiner Tabelle müssten dann aber vermutlich die Würfelwerte umgedreht werden, weil ich ja immer davon ausgehe hoch = gut und niedrig = schlecht.
Letztendlich ist es aber mEn immer eine Frage der Geldwerte, die in der jeweiligen Kampagne zirkulieren, wie verfügbar MI auf Märkten sind; egal wie diese Märkte dann konkret aussehen.
Vielleicht würfelt die SL auf dieser Tabelle - oder vergleichbaren - dann auch gar nicht, sondern entscheidet spontan aus der individuellen Situation (MI und Kontext) heraus wieviel das Ding jetzt wirklich kostet.
[gelöscht durch Administrator]
Ein Dämon auf Abwegen:
Also das einzige wirkliche Problem das ich beim freien kauf Magischer Items sehe ist, das durch die "bounded accuracy" bestimmte Item Kombinationen recht heftig werden können.
Wenn du z.B. eine Rüstung+x und einen Schild+x hast, kannst du eine Verdammt hohe AC kommen (und wenn dann noch ein Coat of Displacemant dazu kommt), auch sowas wie eine Waffe+X in Kombination mit einem Belt of Giant Strengh ist auch ziemlich heftig.
Tintenteufel:
Ja, in erster Linie sind es solche passiven MI die andauernde Boni vergeben, die mEn zum Problem werden können.
Solche die einfach nur eine weitere (keine zusätzliche!) Action (mit vergleichbarem) Power Level gewähren gefährden die robuste Balance der 5E weniger.
Runenstahl:
Es liegt ja stets beim SL bestimmte Gegenstände in der Kampagne einfach nicht vorkommen zu lassen. Der Fairness halber sollte sowas am besten vor Spielbeginn besprochen werden. Ich selbst bin z.B. überhaupt kein Fan von Gegenständen die Attribute auf einen bestimmten Wert setzen. Dann lieber Gegenstände die wie früher +X auf ein Attribut geben.
Sphinx:
Ich finde es auch völlig OK wenn Spieler dem Spielleiter sagen welchen Gegenstand sie gerne hätten für ihren Charakter. Das heißt ja noch lang nicht das sie diesen auf Level 1 finden oder das es je irgendwo einfach zu kaufen sein wird. Kann dann ein Plothook sein, das jemand Gerüchte von dem Gegenstand gehört hat und es eine Schatzjagdt wird diesen zu erbeuten......
Ich finde ja auch das ein magischer Laden keine große Auswahl oder überhaupt eine Auslage braucht. Das ist für mich ehr auf dem Niveau von sehr hochwertigen Antiquitäten in unserer Welt. Evtl. kauft ein Händler einen Gegenstand nur weil er schon einen Käufer im Auge hat oder hat diesen Gegenstand weil der Käufer doch abgesprungen ist zum normalen Verkauf. Klar hat er ein paar gewöhnliche magische Gegenstände auf Lager. Aber das gute Zeug ist sehr selten dort zu finden.
Was Tränke angeht, ich finde es immer etwas komisch diese in Dungeons nach 500 oder mehr Jahren noch voll Brauchbar zu finden. Da ein gewisses Verfallsdatum anzunehmen finde ich legitim.
Die gewöhnlichen Tränke werden evtl. in gewisser Menge hergestellt und auf Lager gehalten, weil sie Regelmäßig verlangt werden. Die hochwertigen, die teures Material erfordern werden aber nur auf Anfrage gefertigt.
Man kann da schon viel machen ohne das es zum Großkaufhaus verkommt.
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