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D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?

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aikar:

--- Zitat von: Weltengeist am 20.06.2021 | 12:45 ---Wie ich oben schon schrieb: Xanathar's und Tasha's hatte ich bisher tatsächlich nicht auf dem Schirm. Mein Problem - das hauptsächlich darin besteht, dass jeder SC einer bestimmten Klasse bestimmte Features und Proficiencies wählen MUSS, auch wenn sie null zum Figurenkonzept passen
--- Ende Zitat ---
Genau da kann auch Tashas helfen. Wenn du dir einen Eindruck verschaffen willst, kannst du in die Unearthed Arcana Class Feature Variants reinschauen. Das war praktisch die Beta zu den Klassenoptionen in Tashas.

Dazu gibt es in Tashas auch noch Feats, die dir Klassenfähigkeiten anderer Klassen geben können, ohne gleich komplett Multiclassen zu müssen.

Ein Dämon auf Abwegen:
Also abgesehen vom Moon Druid, ist Wildshape für Druiden keine Zentrales Klassenfeature, viele der späteren Druiden Subklassen haben auch alternative Anwedungen von Wildshape. Gleiches gilt auch für das vertreiben von Untoten.

Durch Sneak Attack wirst du nicht gleich zum Meuchler, das ist im Prinziep auch nur eine Form von Schadensbonus und ohne sind Rogues (leider) auf höheren Stufen ziemlich nutzlos im Kampf und Charactere die im Kampf nichts machen können passen nunmal nicht ins Konzept von DnD.

Und beim Barden gibt auch in den Zusatzbüchern Subklassen die ihre Inspiration Eingensüchtiger verwenden können (Whispers und Swords).

Allerdings ist DnD numal auch als Team Spiel konzipiert, bei dem die Chars zusammen arbeiten müssen um Schwierigkeiten zu überwinde und bei dem jeder Char bestimmte Aufgaben für die Gruppe übernimmt.

Es stimmt allerdings schon das die Subklassen im PhB vorallem die Klassischen Stereotypen abdecken, in den Zusatzbüchern wird es dann zum Teil doch etwas exotischer.

aikar:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 20.06.2021 | 14:16 ---Also abgesehen vom Moon Druid, ist Wildshape für Druiden keine Zentrales Klassenfeature, viele der späteren Druiden Subklassen haben auch alternative Anwedungen von Wildshape. Gleiches gilt auch für das vertreiben von Untoten.
--- Ende Zitat ---
Gutes Beispiel: Eine Option aus Tashas (Wild Companion) erlaubt es dir Wild Shape zu nutzen um "Vertrauten finden" zu wirken.

nobody@home:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 20.06.2021 | 14:16 ---Durch Sneak Attack wirst du nicht gleich zum Meuchler, das ist im Prinziep auch nur eine Form von Schadensbonus und ohne sind Rogues (leider) auf höheren Stufen ziemlich nutzlos im Kampf und Charactere die im Kampf nichts machen können passen nunmal nicht ins Konzept von DnD.
--- Ende Zitat ---

Es ist halt ein Schadensbonus, den andere Klassen so schlicht nicht bekommen (auch nicht der Kämpfer, der doch eigentlich der Experte darin sein sollte, Gegner vom Leben zum Tode zu befördern :think:) und dem sowohl aus uralter D&D-Tradition als auch aufgrund seiner Wirkungsweise ein gewisses Geschmäckle speziell vom Abstechen eines ahnungs- und/oder hilflosen Opfers vorzugsweise in den Rücken anhängt. Den Faden beißt auch keine Riesenratte ab.

Timrix:

--- Zitat von: nobody@home am 20.06.2021 | 14:29 ---Es ist halt ein Schadensbonus, den andere Klassen so schlicht nicht bekommen (auch nicht der Kämpfer, der doch eigentlich der Experte darin sein sollte, Gegner vom Leben zum Tode zu befördern :think:)

--- Ende Zitat ---

Insgesamt ist in D&D5 der Kämpfer dem Schurken haushoch überlegen, was den Kampf betrifft.
Der Schurke ist gut im (wie der Name schon sagt) hinterhältigen Angriff. Er benötigt zwingend den Kämpfer, der einen Gegner nach dem anderen fällt, um dann aus der Sicherheit heraus den todbringenden Angriff gegen einen Obermotz anzubringen.
Wenn es um das Austeilen von reinem Schaden geht, sind beide wiederum dem Barbaren unterlegen.

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