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D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?
Timrix:
--- Zitat von: nobody@home am 20.06.2021 | 15:04 ---Und trotzdem ist der Schurke nach wie vor der designierte "Meuchler". Mir geht's hier (immer noch im Sinne des Fadens, denke ich) schlicht um das Klischee, nicht um die mathematische Kampfeffektivität.
--- Ende Zitat ---
Wenn es danach ginge könnte man alle Einträge im Regelbuch kurzerhand zum Klischee erklären.
nobody@home:
--- Zitat von: Timrix am 20.06.2021 | 15:12 ---Wenn es danach ginge könnte man alle Einträge im Regelbuch kurzerhand zum Klischee erklären.
--- Ende Zitat ---
Womit wir ja wieder beim Thema wären... 8]
aikar:
--- Zitat von: nobody@home am 20.06.2021 | 15:04 ---Und trotzdem ist der Schurke nach wie vor der designierte "Meuchler". Mir geht's hier (immer noch im Sinne des Fadens, denke ich) schlicht um das Klischee, nicht um die mathematische Kampfeffektivität.
--- Ende Zitat ---
Ein Kernpunkt von D&D(5) ist: Jeder Charakter kann im Kampf etwas reißen. Und ja, damit kommen so Sachen zusammen wie Schurke = Meuchler aus dem Hinterhalt. Weil es einfach das naheliegendste ist, um dem Charakter Kampfeinfluss zu geben.
Das ist dann auch die eine Grenze, die man beim D&D-Charakterbau nie überschreiten wird: (Kampf)unfähige Charaktere zu bauen.
Wenn einem diese Möglichkeit wichtig ist, ist D&D(5) das falsche System.
Ich persönlich finde es super, dass kein Charakter beim Kampf (der einen nicht unbeträchtlichen Teil der Spielzeit einnimmt) an der Seitenlinie steht, wie bei DSA so oft geschehen.
Und bis dato hatte noch jeder Schurkenspieler in meinem Gruppen einfach Spaß daran, die Voraussetzungen für einen Hinterhältigen Angriff herzustellen. Beschwert hat sich nie einer.
Womit ich nicht sagen will, dass das jedermann/frau Sache ist. Aber wenn sowas ein Problem ist, sollte man sich vielleicht wirklich eher bei DSA, FATE oder GURPS umschauen.
Timrix:
--- Zitat von: aikar am 20.06.2021 | 16:05 ---Womit ich nicht sagen will, dass das jedermann/frau Sache ist. Aber wenn sowas ein Problem ist, sollte man sich vielleicht wirklich eher bei DSA, FATE oder GURPS umschauen.
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung. Wer bei D&D überall Klischees entdeckt und keine Chance sieht, ihnen jemals zu entkommen; und wer sich daran stört, dass alle Charaktere im Kampf nützlich sind, der sollte vielleicht kein D&D spielen.
Man kann natürlich mit dem Spielleiterbuch D&D extremst umbauen und entfremden. Das wäre dann sicherlich im Sinne der oben genannten Personen. Es fragt sich dann jedoch, ob man bei potenziellen D&D-Mitspielern damit einen Blumentopf gewinnen kann.
Der normale D&D-Spieler erwartet schon das Spielerhandbuch-D&D, und wenn ihm der Spielleiter nun ein D&D ohne Kämpfe, ohne Fertigkeiten, dafür mit narrativen Regeln, die Persönlichkeitsmerkmale aufgreifen (siehe SL-Handbuch), krass umgebauten Grundklassen und weiteren tiefgreifenden Änderungen des Grundbuches daherkommt, weiß ich nicht, ob er dann doch lieber "richtiges" D&D bei einem anderen Spielleiter spielen will.
Ein Dämon auf Abwegen:
Ist es denn euer Erfahrung nach eigetlich so das bei freien Generirungs Systemen weniger Stereotype Charactere heraus kommen?
Und sowas wie ein Betrüger ohne Kampf und Magie, ist mEn auch in Systemen wo man sie Erstellen kann nicht unbedingt ein Char der gut funktioniert.
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