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D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?
Issi:
Ich spiele aktuell einen Druiden (Elf, weiblich) und in 90% der Fälle ist es für meine Figur einfach das Sinnvollste sich in einen großen Direwolf zu verwandeln, und den Gegnern in den Allerwertesten zu beißen.
Die Figur macht auch Spaß.
Ich weiß damit genau wo mein Platz in der Gruppe ist, und was ich damit zu tun habe.
Ich habe mein Steckenpferd, und das kann mir niemand wegnehmen.
Aber klar, je nach Spielvorliebe kann man das auch als Nachteil empfinden.
Figuren sind in D&D 5 eben keine " flexiblen Alleskönner" sondern eher" spezialisierte Teamplayer."
Das ist schlicht ne Geschmackssache, was man lieber mag. :)
Je nachdem worauf man den Schwerpunkt legt, hat das Naturgegebene Vor- und Nachteile.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: aikar am 21.06.2021 | 07:12 ---Falsch. Rein statistisch hat der Schurke den höchsten Schadensoutput aller Klassen, sagt sogar Wizards selbst.
--- Ende Zitat ---
Nicht wirklich jedenfalls nicht mehr sobald mit Feats, Multiclassing ect. gespielt wird oder man Zauber mit in die Gleichung schmeißt.
Aber selbst ohne groß Optimierte Chars ist das extrem Level Abhängig, gerade so ab Level 5 wird der Vorteil den ein Rogue durch Sneak Attack hat, durch das Fehglen von EXtra Attacke und Kampfstil weites gehend ausgeglichen.
Mal Als Beispiel für Level 5:
Schurke mit 2 Kurz Schwertern: 1W6+4+1W6 (Waffen)+3W6 (Sneak Attack) = 5W5+4= 21,5
Kämpfer mit 2 Kurz Schwertern: 3*(1W6+4) = 3W6+12 = 22,5
Kämpfer mit Zweihänder: 2*(2W6+4)=4W6+8= 22 (bzw. etwa 24,6 mit Kampfstil)
Warklock mkt Elderich Blast+ Antagonzinig Blast und Hex = 2*(1W10+4+1W6)=2W10+2W6+8= 26
Oder für Richtig viel Schaden:
Zealot Barabar in Rage mit Zweihänder: 2*(2W6+4+2)+(1W6+2) = 30,5
Berserker Barbar in Rage und Frenzy mit Zweihänder: 3*(2W6+4+2) = 39
Ja ich weiß der Rogue hat noch einen gewissen statistischen Vorteil dadurch, das er zwei Chancen hat seine Sneak Attack zu landen, aber massiv viel schaden als die Anderen macht er damit dann auch nicht. Zumal die Anderen halt auch oft noch mal einen Boost des Schadens über die Subklasse kriegen können.
Raven Nash:
Was soll eigentlich ein "Stereotyp" in diesem Kontext sein?
Dass ein Krieger mit Waffen umgehen kann? Dass ein Schurke weiß, wie man dreckig kämpft? Dass ein Barde Heldenepen rezitieren kann?
Ist ein wenig so, als würde man sich darüber aufregen, dass ein Elektroniker Ahnung von Mathematik hat...
Überlegen wir mal: Ein Betrüger in der durchschnittlichen Fantasy-Welt (also Mittelalter bis Frühe Neuzeit) mit ihren Diebesgilden - ganz ohne die Fähigkeit, dreckig zu kämpfen (und nichts anderes ist Sneak Attack - von hinten, Gegner abgelenkt, etc.) wäre er wohl kaum erwachsen geworden. Ob er das dann später noch braucht, hängt halt davon ab, wie's läuft.
Issi:
Ich würde aus "Stereotyp" einfach "Spezialist" machen.
Der Begriff "Stereotyp" bezieht sich ja auch auf die Persönlichkeit der Figur. (Die das System nicht festlegt) und ist außerdem für Viele noch negativ besetzt.
Edit.
Oder wenn es schon "Typen" sein müssen, würde ich zumindest das "Stereo" weglassen. :D
Arldwulf:
--- Zitat von: Raven Nash am 21.06.2021 | 08:14 ---Überlegen wir mal: Ein Betrüger in der durchschnittlichen Fantasy-Welt (also Mittelalter bis Frühe Neuzeit) mit ihren Diebesgilden - ganz ohne die Fähigkeit, dreckig zu kämpfen (und nichts anderes ist Sneak Attack - von hinten, Gegner abgelenkt, etc.) wäre er wohl kaum erwachsen geworden. Ob er das dann später noch braucht, hängt halt davon ab, wie's läuft.
--- Ende Zitat ---
Mhh, das erste was mir bei dieser Überlegung einfallen würde wäre: Es sollte viele Verschiedene Wege geben damit umzugehen, viele unterschiedliche Aktionen welche mein Schurke machen könnte.
Weil dies Rollenspiel und Individualisierung fördert, die Unterscheidbarkeit der Charaktere verbessert.
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