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D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?

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Ainor:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 21.06.2021 | 07:52 ---Mal Als Beispiel für Level 5:

--- Ende Zitat ---

Nicht nötig sich auf eine bestimmte Stufe festzulegen:

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,119462.0.html

Ich wusste doch dass so eine Frage wieder auftauchen wird  :)

Aber die genauen Zahlen sind nicht so wichtig. Der Punkt ist: wir reden hier von kleinen Unterscheiden, vielleicht 10 - 20%, und da kann ich mich nur dem anschließen was hier schon mehrfach gesagt wurde: sich nicht aussuchen zu können (und damit müssen) ob man einen kampfstarken Charakter macht oder nicht ist ein Feature von 5E, kein Bug.


flaschengeist:

--- Zitat von: Ainor am 21.06.2021 | 08:28 ---
Aber die genauen Zahlen sind nicht so wichtig. Der Punkt ist: wir reden hier von kleinen Unterscheiden, vielleicht 10 - 20%, und da kann ich mich nur dem anschließen was hier schon mehrfach gesagt wurde: sich nicht aussuchen zu können (und damit müssen) ob man einen kampfstarken Charakter macht oder nicht ist ein Feature von 5E, kein Bug.

--- Ende Zitat ---

Dem schließe ich mich auch an.

aikar:
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei der Stereotyp-Diskussion oft "Es geht nicht alles" (richtig, wenn man nicht die Balance brechen will) mit "Es geht fast gar nichts" (definitiv falsch) gleichgesetzt wird.

Ja, man kann nicht wie bei DSA jeden noch so unfähigen Charakter bauen.
Nein, man ist nicht auf eine Handvoll immer gleicher Charaktere beschränkt.

Spielerhandbuch+Xanathars+Taschas macht:
15 Volksvarianten (+16 in Volos + 19 weitere in Eberron)
102 (!) Subklassen
13 Hintergründe (+1 in Eberron und Hintergründe können problemlos selbst gebaut(angepasst werden)

Das allein macht 24.480  mögliche Kombinationen, 71.400 (!) wenn man Volos und Eberron noch dazu nimmt.
Dazu kommen dann variable Attribute, Fertigkeiten und Zauber, Talente, Multiclassing und seit Taschas auch noch austauschbare Klassen-Features. Damit geht die Anzahl möglicher Varianten in die Millionen.
Und dann kann man auf Wunsch noch weitere Produkte von Wizards (Wildemount, Theros, Ravnica) oder von Drittanbietern z.B. aus der DMs Guild dazu nehmen. Ein freundlicher Spielleiter lässt einen SC vielleicht auch noch coole Artefakte finden um seine Fähigkeiten zu ergänzen.

Wer da immer die gleichen Stereotypen spielt ist selbst schuld.

Und falls jetzt das Argument kommt "Ja aber das geht nur mit Zusatzbänden": Auch DSA und GURPS, die Vorzeige-Alles-geht-Systeme haben Zusatzbände. Und zwar deutlich mehr als D&D5.

flaschengeist:

--- Zitat von: aikar am 21.06.2021 | 08:51 ---Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei der Stereotyp-Diskussion oft "Es geht nicht alles" (richtig, wenn man nicht die Balance brechen will) mit "Es geht fast gar nichts" (definitiv falsch) gleichgesetzt wird.

Ja, man kann nicht wie bei DSA jeden noch so unfähigen Charakter bauen.
Nein, man ist nicht auf eine Handvoll immer gleicher Charaktere beschränkt.

Spielerhandbuch+Xanathars+Taschas macht:
15 Volksvarianten (+16 in Volos + 19 weitere in Eberron)
102 (!) Subklassen
13 Hintergründe (+1 in Eberron und Hintergründe können problemlos selbst gebaut(angepasst werden)

Das allein macht 24.480  mögliche Kombinationen, 71.400 (!) wenn man Volos und Eberron noch dazu nimmt.
Dazu kommen dann variable Attribute, Fertigkeiten und Zauber, Talente, Multiclassing und seit Taschas auch noch austauschbare Klassen-Features. Damit geht die Anzahl möglicher Varianten in die Millionen.
Und dann kann man auf Wunsch noch weitere Produkte von Wizards (Wildemount, Theros, Ravnica) oder von Drittanbietern z.B. aus der DMs Guild dazu nehmen. Ein freundlicher Spielleiter lässt einen SC vielleicht auch noch coole Artefakte finden um seine Fähigkeiten zu ergänzen.

Wer da immer die gleichen Stereotypen spielt ist selbst schuld.

Und falls jetzt das Argument kommt "Ja aber das geht nur mit Zusatzbänden": Auch DSA und GURPS, die Vorzeige-Alles-geht-Systeme haben Zusatzbände. Und zwar deutlich mehr als D&D5.

--- Ende Zitat ---

Schön zusammengefasst  :d. Und dass trotz  all dieser Optionen das balancing funktioniert, finde ich eine sehr beeindruckende Leistung.

Boba Fett:

--- Zitat von: aikar am 21.06.2021 | 08:51 ---Ja, man kann nicht wie bei DSA jeden noch so unfähigen Charakter bauen.
--- Ende Zitat ---

Ich nehme einen Menschen, Klasse Schurke (eigentlich egal), Hintergrund: Handwerker (Bäcker).
Schwubbeldidup, hab ich einen Zuckerbäcker gebaut, mit dem Unterschied, dass der für kommende Abenteuer gewappnet ist.
Je nach Attributsverteilung kann ich den auch hübsch unfähig bauen (also, wenn man es wirklich drauf ankommen lassen möchte, das DSA Feeling einzuholen).
Sagen wir mal als Schurke nehmen wir ST und KO als höchste Werte, weil ein Bäcker Mehlsäcke schleppen muss und durchs Teig rühren ordentlich was in den Armen hat.
Konsti weil er ja gut genährt ist. Als Kämpfer nehmen wir natürlich GE statt ST auf Max, weil ein Konditor ja filigrane Feinarbeit hat und In statt Ko, um die Rezepte im Kopf behalten zu können...
Würd ich nicht machen, aber wer es darauf ankommen lassen will...

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