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D&D-Spieler - wie ertragt ihr die immer gleichen Stereotypen?

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Infernal Teddy:
Vielleicht wäre D&D4 mit seinen modularen at will, encounter und dailys eine alternative? Wähle eine klasse mit dessen basispowers, und gebe danach alle powers für alle klassen beliebig frei?

Tarendor:

--- Zitat von: nobody@home am 18.06.2021 | 14:57 ---Okay, wenn eine Klasse kein Archetyp sein und auch nichts in der Spielwelt entsprechen will, was ist sie dann eigentlich überhaupt noch und warum soll ausgerechnet sie den Charakter am tiefgreifendsten definieren dürfen? :think:

--- Ende Zitat ---

Was eine Klasse ist steht im PHB auf Seite 45.

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Weltengeist am 18.06.2021 | 13:57 ---Ich will gar nicht davon anfangen, dass sich bestimmte Charakterideen schlicht überhaupt nicht umsetzen lassen.

--- Ende Zitat ---
Hast du mal ein Beispiel dafuer? (Oder besser: mehrere)
Dabei sollte man aber beruecksichtigen, dass nicht jede Charakteridee schon auf Stufe 1 (von 20!) so umsetzbar ist wie man sich das wuenschen wuerde. Dafuer hat D&D ja die Aufstiegsregeln ;)

--- Zitat ---Aber was mich wirklich nervt ist, dass sich letztlich alle Charaktere einer bestimmten Klasse doch sehr ähnlich anfühlen. Jeder Rogue hat Sneak Attack und muss sich zwischen Thief, Assassin und Arcane Trickster entscheiden (auch wenn er eigentlich ein Spezialist für soziale Interaktion ist, was im PHB ausdrücklich vorgesehen ist), jeder Druide ist ein Shapeshifter, jeder Kleriker bekämpft Untote, jeder Barde muss einen Song of Rest erlernen, und so weiter, und so weiter.

--- Ende Zitat ---
Wenn es dich stoert, dass eine bestimmte Klasse ein ganz bestimmtes Class Feature hat dann zwingt dich niemand dieses Feature auch einzusetzen.
Evtl. kannst du mit deinem SL ja ein "alternatives Feature" aushandeln das du anstelle des Features hast.

Und wenn man mal vom PHB (das ja auch erstmal nur ein Anfang an Moeglichkeiten ist) weggeht und sich andere Varianten anschaut dann geht schon einiges mehr.
Der (Celestial) Warlock den ich in der Curse of Strahd-Kampagne gespielt habe wurde schon spaetestens ab der 2.-3. Session von der Gruppe nur als "der Priester" bezeichnet ;D

Weltengeist:
Okay, Zwischenstand:

Vielen Dank für die vielen Antworten. Wie es in der Natur der Sache liegt, konnte ich mit manchen mehr und mit anderen weniger anfangen. Das, was ich mir vorstelle, lässt sich wohl tatsächlich am besten mit Multiclassing und/oder dem Austauschen einzelner Elemente der Klassen (wie im DMG S. 287/288 beschrieben) lösen. Eventuell auch mit alternativen Klassen oder Subklassen aus anderen Quellenbüchern (gerade den Tipp mit Xanathar's und Tasha's finde ich interessant). Damit ist meine Frage eigentlich auch schon beantwortet.

Da hier aber schon diverse Nebendiskussionen losgebrochen sind, lasse ich den Thread einfach auf - macht damit, was ihr wollt ;).

Raven Nash:

--- Zitat von: nobody@home am 18.06.2021 | 14:43 ---Ist etwa der klassische "Waldläufer" jetzt tatsächlich mehr Aragorn (streng genommen primär der König im Exil), Robin Hood (grundsätzlich guter Kerl auf der falschen Seite des Gesetzes, der halt mit seiner Bande im Wald lebt), oder vielleicht doch eher Winnetou (ist von den dreien noch am deutlichsten der, der sich definitiv in der Wildnis so richtig mit Anschleichen, Spurenlesen usw. auskennt)?
--- Ende Zitat ---
Wo genau wären denn regeltechnisch der Unterschied zwischen den dreien?
Alle können Bögen verwenden (Winnetou halt auch Gewehr), alle können Spuren lesen, sich anschleichen und eine Nahkampfwaffe benutzen. Alles andere macht crunchtechnisch keinen Unterschied.
Bringst du da Werte und deren Interpretation ein wenig durcheinander?

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