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bin ich der einzige oder machen viele D&D Maps keinen Sinn

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Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: tartex am  8.07.2021 | 13:42 ---Also wir waren auch keine  Architekt*en/Archäolog*en, als wir mit 10 feststellten, dass alle Klos fehlen.  ~;D

--- Ende Zitat ---
die gehören zu der Zeit auch nicht unbedingt ins Haus

nobody@home:
Über Klos ist ja leicht lästern. ~;D

Aber wenn in einem angeblich schon länger bewohnten Gebäude oder Dungeon nirgends etwas davon zu sehen ist, was die Bewohner eigentlich essen und trinken und womit sie sich sonst die besagte Zeit vertreiben sollen, dann ist das vielleicht doch ein bißchen kritischer. Vorratskammern für Futterage und bei organisierteren Gruppen auch diverse Gebrauchsgegenstände müssen ja nicht unbedingt riesig sein, aber brauchen wird sie jeder, der sich irgendwo zeitweise oder auf Dauer fest niederlassen will, nichtsdestoweniger recht schnell.

Raven Nash:
Das mit den Aborten ist so eine lokale Sache. In vielen Burgen gab es kleine Nischen, in denen man faktisch über die Außenmauer schiss.
In den Städten wiederum wurden die Nachttöpfe aus den Fenstern entleert - in London begleitet von "Mind the loo!"-Rufen. >;D

Ich finde es ja auch immer wieder interessant, dass offenbar ein Großteil der Fantasy-Städte über eine Kanalisation verfügt. Wenn man bedenkt, dass sowas in Paris erst im 18. Jhdt angegangen wurde... wtf?
"Pariser Luft" war nicht unbedingt ein Kompliment.

General Kong:
In London hat man sich Mitte des 19. jahrhunderts mal um eine ordentliche Kanalisation Gedanken gemacht, als wähend des "Great Stink" in einem Sommer, die Themse so nach Kacke stank, dass die Parlamentssitzungen abgebrochen werden mussten.

Niedrigwasser und große Hitze ließen das Wasser dampfen - also da, wo die Themse noch Wasser führte.

Ich würde aber andere Maßstäbe ansetzen an Dungeons wie Rappan Athuk und eher mundanen Gebäuden. Ein Dungeon braucht keine Klos - das ist eher ein Abenteuerspielplatz zum Durchtoben und in den seltensten Fällen realistisch (aber auch nicht notwendigerweise totaler Krampf).

Ich mag gerade bei den Kampfplänen zum Minisschubsen aber "realistische" Pläne, da skommt baer auch daher, dass ich meist in weniger magischen oder historischen Settings leite und da sind Extravagnazen fehl am Platze.

Aber ich kann auch dem zustimmen, wennman sagt: "Alles wurscht! Hauptsache macht Spaß und sieht kühl aus!" - Jeder wie er mag. Dürfen auch alle in der Eisdiele Gurkeneis mit Mostrich essen - bleibt mehr Schokobanane für mich!  ~;D

Huhn:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Auch Berlin hatte bis ins 19. Jahrhundert keine Stadtentwässerung. Erst nach einer Choleraepidemie 1866 mit 27.000 Toten kam man auf die tolle Idee, dass es nicht gesund ist, wenn eine Million Menschen ihr Abwasser einfach auf den Boden kippen, während sie direkt daneben ihr Brunnenwasser pumpen.

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