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Balancing von Zauberwirkern und Kämpfern - Optionen + Sinn und Zweck
Isegrim:
--- Zitat von: Aedin Madasohn am 26.12.2023 | 17:00 ---Magier können nicht per Magnet/Körperscaner "erkannt" werden
--- Ende Zitat ---
Das nicht, aber von jedem Zauberer oder Watcher, so sie nicht ihre Aura maskieren können, und das können wieder nur Initiierte.
--- Zitat von: Aedin Madasohn am 26.12.2023 | 17:00 ---Magierartillerie ist nicht so sperrig unter dem Hemd wie die Panther
--- Ende Zitat ---
Aber die Zauber, die wirklich "Artillerie" sind (also mit ner Panther mithalten können) haben wieder einen Entzug jenseits von Gut & Böse.
--- Zitat von: Aedin Madasohn am 26.12.2023 | 17:00 ---schon mal einen Magier bei dieser Quest (laut GRW gefährlich und kein Selbstläufer) "effektiv" scheitern lassen?!
--- Ende Zitat ---
Ja, ist mir passiert. Bin an nem Tangram-Puzzle gescheitert. Der SC konnte die Sache später, nach ein, zwei Runs wiederholen, war also keine völlige Katastrophe, aber hat Entzug gekostet, den man nicht einfach wegwürfeln konnte. Weiß aber nicht mehr, ob körperlich oder geistig.
--- Zitat von: Aedin Madasohn am 26.12.2023 | 17:00 ---aber der technische Überwachungsporno gegen mudanes bei SR bei gleichzeitiger "Konzernmagier sind sooooo selten" macht es zu einem Paradebeispiel für Magiersupremancy.
--- Ende Zitat ---
Hab nie erlebt, das Kon-Mages so selten sind; also, immer wenn der Konzern einen brauchte, war auch einer zur Hand... ;D
Für die alltägliche Sicherheit brauchts keine teuren Zauberer, da kann man mit Geistern & Watchern schon genug Steine herbei zaubern, um sie den Runnern in den Weg zu legen.
Ich will nicht sagen, dass Magie bei SR nicht wichtig und mächtig ist. Ist sie. Ich zitier (aus dem Kopf) das Grimiore der 1. oder 2. Ed.: "Heißt das nicht, das eine Gruppe ohne Zauberer ziemlich aufgeschmissen ist? Ja, genau das heißt es. Willkommen in der 6. Welt, wo Magie Macht ist!"
Aber das Spielbalancing zwischen Magiern und Kämpfern hat für mich eigentlich immer ziemlich gut gestimmt, muss ich sagen; von allen Seiten, als SL, Spieler von Magier- oder Norm-SCs. Gut, über Decker, Faces ua, die weder zaubern noch kämpfen können, kann ich mangels Erfahrung wenig sagen.
Arldwulf:
--- Zitat von: Trollkongen am 26.12.2023 | 21:58 ---Dass ich von einer bestimmten, schnell erschöpflichen Kraft zehren muss, um das Gefüge des Universums meinem Willen zu unterwerfen, kann ich eher akzeptieren als dass in den Roundhouse-Kick nur zweimal am Tag machen darf. ;)
Aber natürlich, das ist ein Kontinuum. Man kann Regeln auch so gestalten, dass das nicht mehr so auffällt oder akzeptierbar ist - wir wissen ja alle, dass es ein Spiel ist und daher mit einer gewissen Abstraktion einhergeht.
--- Ende Zitat ---
Letztlich ist Erschöpfung ja ohnehin nur eine von vielen Erklärungen, und schon die Setzung "xyz darf ich nur 1x machen" ist ja hinterfragbar. Meist ist es ja eher so, dass man es beliebig oft machen könnte, bloß halt nicht jederzeit damit die gleiche Wirkung erzielt.
--- Zitat von: Trollkongen am 26.12.2023 | 21:58 ---Was soll man denn überhaupt mit Magie, wenn mundane Fähigkeiten genauso gut sind? Meine Hypothese ist doch, dass Magie quasi an sich* besser, größer, weiter ist ... weil Magie halt. Wunder heißen ja so, weil die das Normale überschreiten.
--- Ende Zitat ---
Wenn wir über Balancing sprechen, dann gibt es "das Normale" schlichtweg nicht. Charaktere werden mächtiger. Balancing bedeutet erst einmal nur, dass sie so mächtig sind wie sie vom Spiel bezeichnet werden, also dass es egal ist ob dein Charakterkonzept ein Magier ist oder ein Krieger - Level 10 bedeutet Level 10.
Balancing hat also erst einmal nichts mit der Frage zu tun wie mächtig Magie werden kann. Versuch es anders zu formulieren: Sollte Magie schneller und einfacher zu lernen sein als mundane Fähigkeiten?
Denn das ist was schlechtes Balancing eigentlich bedeutet. Charakter A wird schneller mächtig als Charakter B.
nobody@home:
--- Zitat von: Arldwulf am 27.12.2023 | 12:42 ---Balancing hat also erst einmal nichts mit der Frage zu tun wie mächtig Magie werden kann. Versuch es anders zu formulieren: Sollte Magie schneller und einfacher zu lernen sein als mundane Fähigkeiten?
--- Ende Zitat ---
Und wenn sie es tatsächlich ist: warum sollte jemand einen "nichtmagischen" Charakter überhaupt noch spielen wollen? Was bringt so jemand mit, das auch eine ganze Gruppe aus Zauberern sonst nicht hätte?
Sicher, da lassen sich Dinge finden, und wenn man umgekehrt einfach zufrieden damit ist, immer nur zaubernde Spielercharaktere zu haben, ist daran seinerseits auch nichts falsch. Aber wenn ich so was wie eine "traditionelle" Fäntelalter-Abenteurergruppe fröhlich aus Muggeln und Magiern zusammengemischt sehen will, dann muß das Gleichgewicht zwischen denen schon einigermaßen stimmen. Ich meine, wo kämen wir auch hin, wenn es ihrerseits die Mundanen wären, die die "Magischen" zuverlässig hinter sich ließen? ;)
Arldwulf:
Definitiv, und darum ist Balancing auch so wichtig. Es fördert Charaktervielfalt. Zu wissen, dass es mehr Wege zum Ziel gibt die alle sinnvoll sein können sorgt einfach dafür, dass diese Wege häufiger genutzt werden.
Und umgedreht senkt schlechtes Balancing die Charaktervielfalt, lässt Charaktere gleichartiger werden.
Gunthar:
Mundane können durchaus mithalten, wenn das Fertigkeitssystem und das Kampfsystem in einem RPG etwas hergeben. Das ist etwas, woran zB D&D über die meisten Editionen ziemlich scheitert. Am nächsten kommt da die 4e noch hin.
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