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Daggerheart
Edgar Allan Poe:
--- Zitat von: nobody@home am 15.04.2026 | 16:48 ---Wobei ich persönlich (okay, bisher ohne Praxis) mir vermutlich schon früher überlegen würde, meinen Charakter aufhören zu lassen. Beispielsweise kann er ja mit vier Narben sein Klassen-Hope-Feature oder die Tag-Team-Option schon nicht mehr einsetzen, weil er gar nicht mehr auf 3 Hope kommt...spätestens da, denke ich, merken die meisten Spieler den kumulativen Effekt dann doch.
--- Ende Zitat ---
100% Zustimmung.
Starocotes:
--- Zitat von: Radulf St. Germain am 14.04.2026 | 18:26 ---* Fiction First: Der Mann hat recht - wenn man sich seine Beispiele anschaut, dann ist das wirklich nicht der Fall bei Daggerheart. Mich stört das nicht aber wenn man ihm rechtgibt (bin ich mal gespannt, was der Tenor hier zu ist), dann läuft das dem Marketing entgegen
--- Ende Zitat ---
Das ist der Punkt auf den ich auch bei jeder Sitzung erneut rein falle.
Ja, wenn ich Daggerheart so spiele wie wir alle es seit Jahrzehnten gewohnt sind passiert exakt das was er sagt.
Ich will einen Fluss überqueren um die Spur meiner Beute auf der anderen Seite weiter zu verfolgen. Ich werfe auf Agilität, habe einen Bonus eventuell noch ne Erfahrung und dann klappt das oder nicht.
Genau das ist aber nicht das was im Buch steht. Es geht nicht drum ob es klappt oder nicht sondern wie die Geschichte weiter geht. Diese Änderung der Perspektive auf das was passiert ist unheimlich schwer umzusetzen und auch wenn man es sich ganz fest vor nimmt verfällt man immer wieder in andere Muster und gerade als SL wird es sehr schwer von der Idee weg zu kommen dann doch ein paar Dinge im Voraus geplant zu haben.
Wenn ich in Daggerheart würfle sollte ich drauf vorbereitet sein die Geschichte in eine vollkommen andere Richtung weiter zu verfolgen.
Fehlschlag: Ich lande im Fluss und werde abgetrieben in ein Dorf das von einem Ungeheuer geplagt wird das nichts mit meiner Beute zu tun hat.
Mit Furcht gewürfelt: Ich habe mein Rucksack mit all meiner Ausrüstung auf der Überquerung verloren und kann mich nun entscheiden ohne Rationen und Waffen mich weiter auf die Suche zu machen.
Zudem ist der "Ficton First" Teil in den Regeln immer damit verbunden das gesagt wird man soll die Regeln nicht zu ernst nehmen. Das er sich dann beschwert das die Regeln wenn man sie ernst nimmt gegen "Fiction First" arbeiten ist dann halt schon der falsche Ansatz.
nobody@home:
--- Zitat von: Starocotes am 16.04.2026 | 10:44 ---Das ist der Punkt auf den ich auch bei jeder Sitzung erneut rein falle.
Ja, wenn ich Daggerheart so spiele wie wir alle es seit Jahrzehnten gewohnt sind passiert exakt das was er sagt.
Ich will einen Fluss überqueren um die Spur meiner Beute auf der anderen Seite weiter zu verfolgen. Ich werfe auf Agilität, habe einen Bonus eventuell noch ne Erfahrung und dann klappt das oder nicht.
Genau das ist aber nicht das was im Buch steht. Es geht nicht drum ob es klappt oder nicht sondern wie die Geschichte weiter geht. Diese Änderung der Perspektive auf das was passiert ist unheimlich schwer umzusetzen und auch wenn man es sich ganz fest vor nimmt verfällt man immer wieder in andere Muster und gerade als SL wird es sehr schwer von der Idee weg zu kommen dann doch ein paar Dinge im Voraus geplant zu haben.
Wenn ich in Daggerheart würfle sollte ich drauf vorbereitet sein die Geschichte in eine vollkommen andere Richtung weiter zu verfolgen.
Fehlschlag: Ich lande im Fluss und werde abgetrieben in ein Dorf das von einem Ungeheuer geplagt wird das nichts mit meiner Beute zu tun hat.
Mit Furcht gewürfelt: Ich habe mein Rucksack mit all meiner Ausrüstung auf der Überquerung verloren und kann mich nun entscheiden ohne Rationen und Waffen mich weiter auf die Suche zu machen.
Zudem ist der "Ficton First" Teil in den Regeln immer damit verbunden das gesagt wird man soll die Regeln nicht zu ernst nehmen. Das er sich dann beschwert das die Regeln wenn man sie ernst nimmt gegen "Fiction First" arbeiten ist dann halt schon der falsche Ansatz.
--- Ende Zitat ---
Klingt für mich vertraut. Gerade, daß man nicht unnötig würfeln lassen soll, wenn ein Fehlschlag die Handlung eh nicht wirklich weiterbringen würde, ist ja mittlerweile generell ein einigermaßen alter Hut -- wozu wäre also ein Wurf für die Flußüberquerung (und dann am besten noch mindestens einer pro SC, um ganz sicher zu sein) überhaupt gut, wenn's eh nur um die Entscheidung zwischen "Okay, klappt wie geplant, ihr dürft weitermachen" und "Upps, das hat wohl nicht geklappt und...öh, was passiert eigentlich jetzt?" ginge?
Bombshell:
Eine Flussüberquerung wird in Daggerheart nat. in ein Encounter umgewandelt (siehe die Sablewood-Dokumente).
bobibob bobsen:
--- Zitat ---Klingt für mich vertraut. Gerade, daß man nicht unnötig würfeln lassen soll, wenn ein Fehlschlag die Handlung eh nicht wirklich weiterbringen würde, ist ja mittlerweile generell ein einigermaßen alter Hut -- wozu wäre also ein Wurf für die Flußüberquerung (und dann am besten noch mindestens einer pro SC, um ganz sicher zu sein) überhaupt gut, wenn's eh nur um die Entscheidung zwischen "Okay, klappt wie geplant, ihr dürft weitermachen" und "Upps, das hat wohl nicht geklappt und...öh, was passiert eigentlich jetzt?" ginge?
--- Ende Zitat ---
Das ist für mich die Krux. Wenn ich als SL aus dem Fehlschlag nichts gescheites mache kommt schnell Frust auf. Ich versuche dann immer auch die Möglichkeit einen Vorteil für die Mitspieler zu ermöglichen (gleichzeitig zusätzliche Gefahren aufzubauen). Im genannten Beispiel ist der Fluss vielleicht so unruhig weil sich ein Flußgeist über etwas wütend ist und die Spieler vielleicht abhilfe schaffen können. Ansonsten droht er sie zu ertränken. Auf der anderen Seite kennt er die genaue Route die die Beute genommen hat weil diese kleinere Flussläufe durchquert hat und er das merkt.
Man darf nur nicht zu viele Handlungsstränge aufbauen, das verwirrt nur.
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