Autor Thema: Symbaroum - The Copper Crown  (Gelesen 1622 mal)

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Symbaroum - The Copper Crown
« am: 23.09.2025 | 20:47 »
Wir (5 Tanelornis) spielen schon seit einiger Zeit die Symbaroum Kurzkampagne "The Copper Crown". Im folgenden poste ich hier mal die Session Logs, die einer der Spieler freundlicherweise immer anlegt. Für diejenigen von euch, die das selbst noch spielen wollen, besteht also Spoilergefahr.

Die Hauptfiguren sind:

Eldamon, Barbarenhexer
Mostrich, Oger Schatzsucher aus dem Davokar
Tolimo, ambrischer Söldner
Vikomar, ambrischer Monsterjäger
« Letzte Änderung: 23.09.2025 | 22:26 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #1 am: 23.09.2025 | 20:52 »
Session 1: Neue Helden



Unsere Reise begann an einem Lagerfeuer im Süden der Titanen. Im Gespräch mit dem Kutscher Telk gab er uns einen Hinweis auf den Karawanenführer Argasto, der bereit war, noch vor Einbruch des Winters den Weg über die Berge gen Norden ins gelobte Land auf sich zu nehmen, um diesen kargen verfluchten Landen zu entfliehen.
Vor seinem Zelt war bereits eine lange Schlange. Als wir dran waren und ihm unsere Kampfkraft anboten, wollte er diese gleich auf die Probe stellen. Verunsichert, ob er wirklich wollte, dass wir seine Wachen verstümmeln oder töten – ab dieser an, dass möglichst kein Blut fließen solle. Er hat wohl noch nie einen Pfeil in den Leib bekommen.
Aber so stellten wir uns dem Kampf gegen seine fünf Wachen. Mostrich und Tolimo hätten diesen auch alleine für sich entscheiden können -
es war kein Kampf. Uns taten die Wächter leid, aber zumindest hatten sie tatsächlich nicht viel abbekommen. Zumindest war uns so der Platz in der Karawane sicher.



Bei Sonnenuntergang am ersten Rastplatz halfen wir, wie wir wohl am nützlichsten waren. Dabei hörten wir einen Schrei um Hilfe vom Bach. Dort war ein hilfloser unbekleideter Novize, der angab, dass ein Sonnenstein aus seinen Sachen gestohlen worden sei, während er sich wusch. Es fanden sich auch tatsächlich Spuren dort, denen Eldamon und Tolimo nach Westen folgten. Währenddessen rannten Mostrich und ich zurück ins Lager, um die Anwesenden zu zählen. Und tatsächlich fehlte der Freund des Kutschers. Nach nachdrücklichen Fragen des Mostrich gab dieser auch zu, dass Kela ein Dieb war und ein Versteck im Westen bereits ausgekundschaftet oder vorbereitet hatte. Eldamon und Tolimo rannten also vielleicht in einen Hinterhalt und waren in Gefahr. Wir rannten ihnen nach, ohne Telk dem Karawanenführer zu melden. Vorerst.


Im Westen fanden wir das Versteck in einer zerfallenen kleinen Mühle an einem Bach. Kela rief uns zu, dass wir verschwinden sollten sonst würde uns was passieren. Er hätte Mal Rogan auf seiner Seite. Unbeeindruckt von seinen Bolzenschüssen und Warnungen näherten wir uns der Mühle. Beim Eindringen durch die verbarrikadierte Tür hörten wir von oben ein Knistern und sahen ein merkwürdiges grünes Licht.
Es folgte ein Kampf, bei dem Mostrich sich die Seiten des Turms hinaufschwang, Tolimo und ich über eine Leiter nach oben kletterten und Eldamon die Tür sicherte. In einem kurzen Gerangel und Messerkampf unterlag Kela uns … aber es war zu spät. Vielleicht hätten wir seinen Warnungen Glauben schenken sollen. Noch bevor wir den Sonnenstein wieder an uns nehmen konnten, erschien vor der Mühle ein merkwürdiger Reiter mit großem Schwert und fahlem Antlitz. Und Mal Rogan war in Begleitung weiterer Reiter gekommen.
« Letzte Änderung: 23.09.2025 | 21:09 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #2 am: 23.09.2025 | 20:56 »
Session 2: Mal Rogan

Wir sitzen im Turm fest und der untote Mal Rogan kommt mit seinen räuberischen Gefährten zu uns und droht uns. Er verlangt seinen Besitz - den Sonnenstein - zurück. Nachdem wir kurz überlegen, ihn auszutricksen, lassen wir diese Gedanken fallen und stellen uns dem ehrlichen Kampf.
Mal Rogan trägt einen Knüppel mit eingeschlagenen Nägeln und ein altes, rostiges Kettenhemd. Wie als Trophäe trägt er die eigene abgeschlagene Hand um den Hals an einer rostigen Kette.



Wir versuchen den Banditen ein paar Bolzen zu verpassen, aber wir treffen nicht gut. Dazu kommt, dass Mal Rogans Blick Vikomars Herz mit Furcht und Kälte füllt und ihn an seinen Fähigkeiten zweifeln lässt. Mostrich wirft seinen Speer aber ebenso schlecht… also ändern wir die Taktik. Mostrich springt todesmutig von Vorsprung zu Vorsprung und bahnt sich seinen Weg nach unten, um einen der Banditen im Nahkampf zu zermalmen. Mal Rogan derweil begibt sich langsam auf die Brücke. Es kommt so weit, dass Eldoman seinen Pfeilen befiehlt in die Luft aufzusteigen und selbstständig ihr Ziel zu suchen. Blutig schlagen sie in die Körper der Feinde, die von Tolimo und Mostrich niedergemacht werden.



So zentriert sich der Kampf auf Mal Rogan während wir ihm alle näherkommen. Mostrich reißt ihm die Hand vom Hals und wird von dieser heimtückisch angegriffen. Dunkle Magie selbst scheint sie anzufüllen. Er kann sich nicht befreien und Eldamon greift von hinten zu und hilft, wo er nur kann.
Als sie endlich vom Hals von Mostrich losgerissen ist, dreht dieser sich um, und plant die Hand ins Feuer zu werfen, welches die Banditen selbst gelegt hatten, um uns auszuräuchern. Doch in diesem Moment streckt Tolimo Mal Rogan mit einem schweren Schlag nieder und dieser sinkt auf die Knie zwischen Mostrich, Eldamon und Tolimo … er weiß, dass sein Ende gekommen ist.
Vikomar, endlich nicht mehr von der eisigen Furcht übermannt - nimmt einen Pfeil aus seinem Köcher und beendet das verderbte Leben von Mal Rogan.



Die Leiche und die Hand werden verbrannt. Und so zieht unsere Gruppe zurück ins Lager, um den Sonnenstein seinem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben.
Wir müssen uns gut überlegen, wem wir von diesen Erlebnissen in vollster Wahrheit berichten. Auch Kela hat als weiterer Zeuge überlebt. Während des Kampfes haben wir in den Wald laufen sehen. Aber da er nicht Richtung Lager gezogen ist … lassen wir ihn laufen. Vielleicht hat er seine Lektion gelernt.
« Letzte Änderung: 23.09.2025 | 21:09 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #3 am: 23.09.2025 | 20:59 »
Session 3: Wölfe

Argasto ist aufgrund unserer Nachrichten besorgt. Er möchte schnell weiter. Aber wir berichteten von den Geschehnissen trotzdem vor dem Aufbruch der Priesterin Lestra. Sie war nicht unfreundlich, aber reserviert. Wir sind vorsichtig im Umgang mit ihr. Aber sie kannten den Namen Malrogan und ein Teil seiner Geschichte. Und ihn zu verbrennen war wohl eine gute Idee. Als es nach dem nächsten Stück der Reise ans Lageraufschlagen ging, waren wir froh, als zwei der Barbaren dazu eingeteilt wurden. Aber merkwürdigerweise meldete sich Lestra auch dazu freiwillig.



Und so kam es, dass wir Schreie und Hilferufe vernahmen und den dreien nachrannten. Sie wurden von einem Rudel Wölfe angegriffen, angeführt von einem riesigen Hungerwolf. Also stellten wir uns dem Kampf. Wir erledigten 2 der Jakaare – was für eine Delikatesse –, aber die anderen frohen. Der Hungerwolf selbst wurde von einem der Barbaren mit einem mächtigen Hieb erschlagen.



Nach dem Kampf verwandelte sich mit einem Mal der Hungerwolf in eine Elfe. Sie trug neben ihrer Kleidung einen merkwürdigen Armring aus Eisen um den Oberarm. Mostrich sprach davon, dass dies ein Zeichen des Eisenpaktes ist. Eine alte Gruppierung, die sich der Dunkelheit entgegenstellt. Wir waren verwirrt, wieso sollte er Mitglieder der Reisegruppe angreifen. Eldamon wurde misstrauisch.



Gerade als wir die Elfe begraben oder im Wald zurücklassen wollten. Verwandelte sich Belun in ein abscheuliches schwarzes Käfermonster. Und das nur, weil wir ihm ein paar Fragen gestellt hatten – und vielleicht, weil wir ihn bereits mit unseren Waffen bedrohten. Wir kämpfen. Ludo, der sicher etwas über die Dunkelheit in seinem Freund wusste – floh. Eldamon wurde von dem ekelhaften schwarzen Käfermonster mit zwei riesigen Klauen zerschnitten und ging augenblicklich zu Boden. Lestra rettet ihn, während wir den Kampf fortführten. Tolimo erschlug endlich das Monster und wir verbrannten seine Überreste … wie wir es bei Malrogan bereits getan hatten.

Die tote Elfe lassen wir im Wald dort zurück. Nur den Eisenring nehmen wir mit. Als Vikomar den verwundeten Eldamon zurück ins Lager bringt, entdecken sie dort Ludo. Eldamon wird überleben, aber wenn wir alle im Lager zurück sind, müssen wir mit Ludo reden.
« Letzte Änderung: 23.09.2025 | 21:10 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #4 am: 23.09.2025 | 21:04 »
Session 4: Distelfeste

Im Gespräch erzählte uns Ludo, dass sie aus einem Grab eine Krone genommen hatten. Etwas, was wohl die Verderbnis in ihre Seele gebracht hat. Er wollte vor uns fliehen und wir konnten nicht zulassen, dass er weitere Dunkelheit in die Welt trägt. Wir haben ihn getötet. Eldamon beendete das verdorbene Leben mit seinem Dolch durch einen langsamen Stoß in sein Herz. Wir errichteten einen Scheiterhaufen und gaben dem Rest seiner vielleicht bislang nicht verdorbenen Seele einen ruhigen Abschied aus dieser Welt.



Wir begaben uns auf die lange Reise nach Diestelfeste. Dort zahlten wir erst einmal Eintrittszoll für uns. Auf den ersten Erkundungsschritten in der Stadt stürzte ein rothaariges Mädchen auf uns zu. Sie wurde offensichtlich von Männern verfolgt. Sie gaben an, Hexenjäger eines gewissen Baumelo zu sein.
Also ermöglichten wir uns und ihr durch einen kleinen Streit mit den Jägern die Flucht vor der Stadtwache.
Und so nahmen wir Einkehr im Witch and Familiar. Dort wurden wir gut aufgenommen und fühlten uns sicher. Sie schienen sogar das rothaarige Kind zu kennen. Vielleicht sehen wir es ja wohlbehalten wieder. Die Eigentümerin erzählte uns, dass ein Schinder in den letzten Wochen Leichen gehäutet hätte und deswegen die Stadt in Aufruhr und Unruhe sei. Das erklärte zumindest, warum Baumelo in der Stadt mit seinen Männern ist. Aber ein rothaariges kleines Mädchen ist wohl kaum der Schinder.
Aber um mehr über den gefundenen Ring und den damit verbundenen Eisenpakt zu erfahren, machten wir uns auf zu Meister Wernam. Doch als wir dort ankamen, konnten wir keine gute Kunde finden. Nur eine Leiche.
« Letzte Änderung: 23.09.2025 | 21:10 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #5 am: 23.09.2025 | 21:08 »
Session 5: Auf blutiger Spur

Esbetha, Meister Wernams Angestellte, ließ uns herein. Wir entdeckten die gehäutete Leiche von Meister Wernam.

Seine Haut liegt unter ihm. Blut überall und ein offenes Fenster. Nackte, blutige Fußspuren führen zum Fenster und weiter über die Dächer nach Norden.
Esbeta, will nicht wieder diesem Anblick ausgesetzt zu sein, so widmen wir uns weiter den Spuren und Hinweisen, die der oder die Mörder für uns hinterlassen haben. Wir finden in seinem Arbeitszimmer einen blutigen Brief (Link) und einen Ring mit einer Inschrift auf der Innenseite. Die Inschrift ähnelt der Inschrift in dem Armring des Eisenpakts. Vielleicht sind sie sogar identisch. Sind dies Abzeichen von Mitgliedern des Eisenpakts? Wir wissen nicht, was hier vor sich geht.
Wir überprüfen die Leiche und seine Haut, aber die Haarfarbe ist eine andere als auf dem Gemälde des Meisters, welches an der Wand hängt. Meister Wernam hatte schwarzes Haar. Der Leiche wurden ebenso Organe fachlich entnommen. Ich kann nur an ein Ritual denken, von dem ich weiß. Das Blutschleier-Ritual. Damit übernimmt und wechselt jemand seine Erscheinung. Aber die andere Haarfarbe ist nicht das einzige. Der Träger der Haut hatte fünf Finger … und Elfenohren. Meister Werman hatte früher zwei seiner Finger verloren, als er bei den Hexen gelebt hat. Ebenso fehlt die Kleidung des Meisters aus seinem Schrank. Ist der Mörder zum Ordo Magica in seiner gestohlenen Gestalt? Was will er dort bekommen oder machen? Die Zeit drängt. Mostrich packt die Haut in eine Kiste … sodass sie nicht Angst und Schrecken auf der Straße auslöst.
Meister Wernam hatte kurz vor seiner Ermordung Besuch von einem Elfen. War er der Mörder, der kurz später durchs Fenster wiederkam? Wir folgten den Fußspuren zum Krötenplatz. Fanden aber dort nichts.



Also eilten wir zum Ordo Magica. Meister Wernam war vor einer Stunde dort – ist aber bereits wieder gegangen. Wir müssen also seinen Spuren im Inneren folgen. Was wollte er? Meisterin Eufrynda hilft uns, nachdem wir ins Ordenshaus gelassen wurden. Er war in der Ritualkammer. Es fehlt ein Foliant mit einem weiteren Ritual. Eines, mit dem man magische oder verfluchte Bande brechen oder aufheben kann. Wir haben etwas Vertrauen zu ihr gefasst, und da es zu viele Fakten und Hinweise gibt, die uns nichts sagen – zeigen wir ihr den blutigen Brief.

« Letzte Änderung: 23.09.2025 | 21:14 von HEXer »

Offline klatschi

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #6 am: 25.09.2025 | 11:48 »
Super cool, meine Copper Crown Runde startet in eineinhalb Wochen :-) (und eventuell danach sogar die ganze Kampagne, who knows?)
Ich lese hier gerne mit und lasse mich inspirieren!!

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #7 am: 10.10.2025 | 16:25 »
Session 6: Erste Ermittlungen

Wir begeben uns zum Bürgermeister Nachtschwarz, um nach dem Schädel zu fragen und weitere Dinge herauszufinden. Wir werden vorgelassen und treffen ihn in der Gesellschaft einer Hexe. Yagaba ist zurückhaltend und wohl eine Art Beraterin für den Bürgermeister. Wir erfahren mehr über Gorak und seine… Kupferkrone. Seine Expedition und seinen Schatten.



Wir werden von ihm beauftragt, weitere Untersuchungen für ihn anzustellen und die Schindermorde aufzuklären, falls dies möglich ist. Also stehen unsere nächsten Stationen fest: Stadtwache und die Königliche Gesandschaft. Dort wollen wir mehr über die ausgegebene Lizenz für Gorak und seine Expedition erfahren, besonders über die weiteren Mitglieder seiner Reise und wer noch darin verwickelt ist und wer noch am Leben sein sollte.
Im Anschluss geht es weiter in den Südösten zur Stadtwache. Dort erfahren wir von Cpt. Marvello ein wenig über die Details der Opfer:

Schinder-Morde
1. Gerek, Trapper. Es lag wie frische Schlachtabfälle da. (Aussage von Merkillo, Medikus) Vor 6 Tagen aufgefunden.
2. Lenn, Schatzjäger. Die Leiche hing wie ein geschlachtetes Tier. Ein Mann war dort, harter Kerl. Wie ein Jäger. Nach der Aussage von Theodin, Innkeeper. Vor 4 Tagen gefunden.
3. Schandar, Bedienung im Rosengarten. Ein Haufen Fleisch. Wie zerrissene Streifen aus Fleisch. Auf dem Weg rannte ich eine Frau über den Haufen … erzählte ein Delka, Gerberlehrling. Vor 2 Tagen gemeldet.
4. Theoman, Kaminkehrer. Es roch seltsam und das war komisch. Schlachthausgeruch aus einem Hühnerstall. Erfahren von Arbott, einem Gewürzhändler. Heute ermordet.
5. Vernam. Ebenfalls heute von uns aufgefunden.



Im Anschluss befragen wir den Leichenbestatter Illantro nach entnommenen Organen und dem Zustand der Leichen. Er trinkt gerne. Vielleicht nicht die schlimmste Angewohnheit bei dieser grausigen Arbeit. In Streifen wurde den Opfern die Haut abgezogen. Allen Opfern fehlten ebenso die Schilddrüse, Zirbeldrüse und Nebenniere. Daraufhin gaben wir Illantro einen aus. Und wir beschlossen, nach weiteren Elfen in der Stadt zu suchen. . Vielleicht helfen sie uns, Kontakt zum Eisenpakt zu bekommen. Oder können uns andersweitig unterstützen. Unsere beste Verbindung zu Elfen ist der Hühnerstall, in dem - so vermuten wir - das Opfer gewohnt oder sich zumindest versteckt hat.
Wie angenommen finden wir einen Schlafplatz im Stroh und einen Türschlüssel mit einem blauen, sichelförmigen Mond.
Als wir die Besitzerin des Stalls aufsuchen wollen (vielleicht gibt sie Elfen gelegentlich Unterschlupf), stellten wir fest, dass Tenid vermisst wird. Ja, genau das rothaarige kleine Mädchen, welches wir bei unserer Ankunft gerettet haben. Zufälle, wohin man nur blickt.

Auf dem Weg zurück ins Witch and Familiar gehen wir über den Krötenplatz, um dort Ausschau nach einem Türschild mit dem Mond zu halten. Ein Türsteher gibt uns Auskunft zu einer Handelsgesellschaft Blauer Mond. Vielleicht passt der Schlüssel dazu? So suchen wir kurzerhand nach einem alten, verlassenen Lagerhaus an der Stadtmauer in der Nähe des Leuchtturms, von dem er uns erzählte. Obwohl es inzwischen spät war und dunkel, fanden wir es nach einiger Zeit. Und der Schlüssel passt.
« Letzte Änderung: 10.10.2025 | 16:26 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #8 am: 1.11.2025 | 14:29 »
Session 7: Das Lagerhaus


Die Lagerhalle ist abgeschlossen. Aber wir haben zum Glück den Schlüssel.

Als wir das verlassene Lagerhaus betraten, nahmen wir sofort den Geruch von Rost, altem Holz und Verwesung wahr. Geräusche im Dunkeln warnten und, dass wir nicht alleine sind. Unsere Fackeln offenbarten einen hautlosen Leichnam. Bewaffnet mit einem Kuhfuß und einer Kette ging er auf uns los. Tolimo wurde im Kampf verletzt und Eldamon kümmerte sich sofort um seine Wunden. Weiter hinten im Lagerhaus fanden wir eine Lagerstätte – Fell, Decke und alles mit Blut besudelt. Zwei Bücher fanden wir ebenfalls dort. Eines mit vielen Blutspuren und eines mit dem Symbol des Ordo Magica.



Spuren führen zu einer verborgenen Falltür. Wir verschlossen das Lagerhaus hinter uns, damit uns niemand in den Rücken fallen kann, und gingen in den Keller. Dort, in einer Ecke, war eine nackte Frau mit zwei Kurzschwertern. Neben ihr an die Wand gekettet war der abscheuliche und verfluchte Gorak.



Die Frau schrie uns an: "Was ich tue, tue ich für Gorak. Ich muss ihn retten und den Fluch aufheben." und "Er hat durch diesen Schädel dort einen Fluch auf sich gezogen. Ich will ihn retten." In der Zwischenzeit jedoch bemerkt niemand, wie Mostrich auf den Schädel starrt und beginnt, im Kopf die Stimme des Schädels zu vernehmen, der ihm Macht und Reichtum verspricht. Oh das wird noch zum Problem werden. Doch mit einem Mal rummst es oben und die Tür zum Lagerhaus wird aufgetreten … Baumelo tritt mit seiner Gruppe in das Lagerhaus.



Währenddessen entstand im Keller Gerangel um den Schädel. Die nackte Alahara stürzte sich auf Vikomar und verwundete ihn schwer. Mostrich schlägt auf sie ein. Eldamon findet aber einen verborgenen Ausgang, der jedoch von Steinen versperrt ist.

Tolimo stürzt auf Gorak, der noch an die Wand gekettet ist, und will ihn töten, bevor dieser sich befreien kann. Aber er reißt sich von den Ketten an der Wand los. Alahara wird von Mostrich erschlagen, als sie sich auf Tolimo stürzen will. Baumelo findet oben auch die verborgene Falltür zum Keller. Wir stürzen durch den Geheimgang, und erreichen durch einen Schmugglertunnel den Rand des Davokar. Wir überlassen es Baumelo sich um Gorak zu kümmern, und fliehen ins Dunkel.

Tolimo geht zurück in die Stadt, während wir warten. Er holt Eufrynda und bittet sie darum, die Stimme aus Mastrichs Kopf zu holen. Um Zeit zu gewinnen, flüchtet Vikomar mit dem eingewickelten Schädel in den Wald. Nach einer düsteren Begegnung mit einem Baum in der Dunkelheit kehrt es ins Lager zurück. Mostrich wurde inzwischen von Tolimo und Eldamon heldenhaft gefesselt. So bleibt endlich die Sicherheit, um ihn mit dem Ritual von der Stimme zu befreien.

Später dann unsere Rückkehr in die Stadt und direkt zum Bürgermeister. Dort ist bereits Baumelo und eine Menge Leichen. Baumelo lässt sich als Held feiern, der den Häuter gefunden und besiegt hat. Zurückgezogen im Haus des Bürgermeisters erzählen wir die ganze Geschichte und erhalten Geld als Belohnung und die Gewissheit, dass wir von einigen wichtigen Personen in Diestelfeste nun als zuverlässige Personen angesehen werden.
« Letzte Änderung: 9.11.2025 | 14:58 von HEXer »

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #9 am: 14.05.2026 | 16:53 »
Session 8: Die vermisste Expedition

Ein paar Wochen sind inzwischen seit unserem letzten Abschnitt vergangen.

Wir gehen Kräuter und Gegengifte auf dem Markt in der Stadt einkaufen. Eldamon wollte sich eine neue Waffe beim Schmied kaufen. Jedoch war uns die Schlange viel zu lang, sodass wir dies auf später verschieben wollten. Vikomar besorgt sich einen neuen Dolch, Eldamon einen schönen Spitzhut und wir kaufen mehrere Wurfspeere für Mostrich. Tolimo wundert sich noch immer über das Konzept, seine Waffe während des Kampfes einfach wegzuwerfen. Aber so ist es nun mal mit Ogern.

Wir besuchen das rothaarige Mädchen bei ihrem Hühnerstall. Sie macht einen guten Eindruck und scheint nicht mehr einer Gefahr ausgesetzt zu sein.
Durch sie erfahren wir von dem Gerücht, dass der Ordo Magica eine neue Expedition veranstaltet hat. Direkt nachdem wir dem Bürgermeister unsere Krone überlassen haben. Das kann kein Zufall sein.
Wir bereiten ein Festessen im Witch and Familiar vor und ordern Essen. Aber dann direkt zum Ordo Magica. Dort treffen wir Eufrynda an, die uns aufklärt:

Die Expedition sucht »die Quelle«. Sie hat sich seit zwei Wochen nicht mehr gemeldet, und sie fragt, ob wir der vermissten Expedition nachforschen wollen. Vor fünf Wochen ist die Expedition aufgebrochen und jetzt eben seit zwei Wochen schicken sie keine Nachrichten mehr. Sie sind zu den Erdtürmen aufgebrochen. Wohl zu einer Insel im Malgomor.

Geleitet wurde die Expedition von Meisterin Senia mit Novizen und Helfern. Per Schiff. Insgesamt wohl ein Dutzend Personen. Wie der Ordo an die benötigten Informationen zum Zielort kam? Der Ordo Magica hat wohl den toten Schinder befragt und die Informationen erhalten, wo sich »die Quelle« befindet. Es gibt also wieder etwas für uns zu tun. Unsere neue Aufgabe: Aufklärung, was vorgefallen ist. Der Expedition helfen und versuchen, ihren Auftrag zu erfüllen. Der Ordo Magica zahlt unsere Lizenz und die Expedition.


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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #10 am: 14.05.2026 | 16:55 »
Session 9: In den Davokar

So begannen wir unsere Reise zu Fuß, bepackt mit Lebensmitteln und Ausrüstung, in den Davokar. Bereits am ersten Tag führte Vikomar die Gruppe an einem sonderbaren Ort vorbei. Abseits des gewählten Weges zwischen den Bäumen gab es eine winzige Lichtung, die dicht bewachsen war mit seltsamen Pflanzen und einer hellen Pilzart. Doch Vikomar verschwieg das dunkle Omen der Gruppe und versuchte, sie unauffällig daran vorbeizuführen, damit sich keine Unruhe ausbreitet.
Am zweiten Tag der Reise gen Norden durch den Wald vernahmen wir aus dem Osten Schreie, die aus den Süfen kamen und zu uns herüber drangen. Geisterhafte und wirkliche Schrei und sie näherten sich uns. Wir wollten Unterschlupf in einem alten Bootshaus nehmen, welches am Rand der Sümpfe lag und uns dort unauffällig vor den Schreien verbergen. Doch als Mostrich die alte verwitterte Tür öffnete erhob sich im Inneren ein riesiges Wildschwein.



Mostrich schlug die Tür zu, doch diese Biester leben in Gruppen, und so vernahmen wir sofort ein Rascheln aus den Büschen hinter uns. Wir mussten uns mitten in dem Sumpf dem Kampf stellen. Ein hartes Unterfangen, denn trotz der ersten Treffer unserer Klingen und Pfeile, verursachten wir kaum merklichen Schaden an diesen Ungetümen. Kurz nach einem guten Treffer riss Vikomars Bogensehne und er musste auf seine neu erworbene kurze Klinge und damit in den Nahkampf wechseln. Eldamon musste einige schwere Treffer hinnehmen, schlug sich aber tapfer und kämpfte verbissen.
Vikomar ging bald darauf zu Boden durch einen üblen Treffer und wurde gnadenlos durch das riesige Wildschwein auf dem Boden mit den Hauern zerschnitten und durchstoßen. Regungslos blieb sein Körper liegen und das Wildschwein widmete sich wieder Tolimo und Eldamon. Währenddessen kämpfte Mostrich ununterbrochen im Zweikampf mit dem zweiten Wildschwein in den zersplitterten Überresten des Türrahmens, die bei jedem Angriff des anderen Wildschweins und jedem Stoß Mostrichs mit seinen Speeren weiter zerstört wurden.
Ausweglos entschloss sich Mostrich, das Öl seiner Öllampe über das Ungetüm zu gießen und es zu entzünden, was ihm auch gelang. Das Vieh war vor Schmerzen panisch und rannte in den Sumpf, um die Flammen auf dem eigenen brennenden Leib zu löschen. Dies verschaffte Tolimo genug Raum, um das erste Wildschwein zu erledigen, als es sich von ihm wegdrehte, um Eldamon mit seinen Hauern anzugreifen. Dieser hatte mit seiner Waffe das Biest schwer getroffen und in Rage versetzt. Doch Tolimos’ Klinge bohrte sich in den wehrlosen Nacken des Monsters und streckte es zu Boden. Und nach wenigen Sekunden starb dann auch das von Flammen und Mostrichs Speeren verwundete Ungetier durch einen verheerenden Treffer durch den zornigen Eldamon. Eldamon stürzte zu Vikomars regungslosem Körper und nutzte die magischen Kräfte der Natur, um das letzte Fünkchen Leben, an das sich Vikomars Seele krallte, zu stärken und ihn zu retten.
Doch die Leiber der abscheulichen Wildschweine lösen sich in waberndem Nebel auf, der mit unerträglichem Gestank und Modergeruch in der Luft immer dünner wird. Als die Wanderer merken, dass sich auf einer Lichtung voller gelber Pilze erwachen und nur den fahlen Gestank des Vergangenen und dem drückenden Gefühl der Korruption ausgeliefert sind. Sie sind unverletzt. Ihre Waffen unversehrt.. doch ihre Seele muss sich erst an den Davorkar und seine seltsamen Kreaturen und Ereignisse gewöhnen.

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #11 am: 14.05.2026 | 16:56 »
Session 10: Das Lager

Unsere Reise führte uns weiter entlang des Ufers zu einer Halbinsel. Dort fanden wir den Außenposten. Ein Anleger… und eine hölzerne Palisade.

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Beim Nähern hörten wir Geräusche hinter dem Torhaus. Mehrere Mare Cats greifen uns an. Nachdem Tolimo und Eldamon zwei der Katzen getötet haben, wollen die verbleibenden fliehen. Tolimo schlägt nach einer der fliehenden Bestien und wird dabei von dieser schwer getroffen. Die Katze hinterlässt wütendes Gift in Tolimos Körper und flieht dann. Wir kümmern uns um seine schweren Wunden im Gesicht. Eldamon bitten die Ahnen im Gesang um Hilfe und die Wunden von Tolimo schließen sich allmählich.
Wieder etwas zu Atem gekommen, suchen wir nach Überlebenden. Und wir finden zwei verängstigte Novizen: Marla und Plendel. Sie haben seit Tagen nichts mehr aus dem Hauptlager gehört. Sie wollten dort das Mausoleum öffnen. Dort sei auch der magische Zirkel, mit dem Kontakt zum Ordo Magica gehalten werde. Also folgen wir erschöpft dem Pfad zum Hauptlager.



Doch der Weg ist seltsam entstellt. Nur einzelne Maiglöckchen stehen noch auf dem schwarzen, abgestorbenen, fauligen Weg. Er ist keine offensichtliche Gefahr, doch der Anblick lässt uns schaudern. Im Hauptlager finden wir einen Wehrturm. 4 Stockwerke hoch. Und die oberen beiden eingestürzt. Wir nähern uns der Palisade und merken, dass das Tor verschlossen ist. Vikomar klettert über das Tor und öffnet die Palisade für die anderen von innen. Da hören wir Goblinstimmen aus dem Turm. Die Tür schlägt zu und wir stehen verdutzt draußen.
Nach schwierigen Verhandlungen legen wir unsere Waffen ab und sie lassen uns rein.
Unser Goblinübersetzer heißt wohl Yeäll und er dient seinem Häuptling Gabba Großfuss. Sie haben vor sechs Tagen das Lager übernommen, nachdem die Menschen hier auf ihnen unerklärlicherweise totgemacht wurden. Nur Tonsel ist noch hier. Ein Gefangener. Aber wohl verrückt? Oder spielt er das nur, damit er nicht getötet wird?
Ein weiterer Auftrag: Wir finden für die Goblins heraus, was vorgefallen ist und ob sie sicher sind in ihrem neuen Palast. Dafür sprechen wir mit Tonsel. Er ist in einem kleinen Raum mit sieben aufgestapelten Leichen. Alle scheinen wie ausgetrocknet, aber nicht verfault – doch ohne Leben und Seele. Nur Tonsel, der Schriftführer der Expedition, sitzt in einem magischen Kreis mitten im Raum und wirkt wie von Sinnen.
Doch – noch bevor wir mit Tonsel sprechen können, seilt sich eine mehrwürde Spinne mit Sonne auf dem Rücken, ab und scheint Tolimo genau anzublicken.

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #12 am: 14.05.2026 | 16:58 »
Session 11: Spinnenkuss


Der Mann sitzt in einem Kreis aus Zeichen, die der Ordo für die Kommunikation geschaffen hat. Der Kreis ist defekt. So stehen wir vor Tonsel, der versucht zu pfeifen, ohne pfeifen zu können. Sein Verstand hat ihn alleine zurückgelassen. Er hat im Nacken einen großen Spinnenbiss. Ein merkwürdiges großes Zeichen. Wir reden mit ihm. Oder versuchen es und bekommen sein Tagebuch. Es gibt dort keine Übersetzung von den gefundenen Inschriften an der Grabtür. Aber eine Karte des umliegenden Waldes.
Vor unserem Aufbruch durchsuchen wir das Lagerhaus. Wenig Brauchbares ist da … aber ein paar Dinge nehmen wir mit.

Wir folgen den schwarzen Schneisen im Wald, die der grausige Nebel hinterlassen hat. Wir kommen zu einer Senke. Spinnenbeine im Nebel vor uns. Wir greifen zu den Waffen, um der Bedrohung entgegenzustehen. Visionen tun sich vor Eldamons innerem Auge auf und geben ihm Bilder aus dem Grab und aus dem Lager, welches wir gerade verlassen haben.
Dann bricht Eldamon schmerzerfüllt zusammen. Wir stürzen zu ihm.. die bedrohliche Riesenspinne direkt vor uns.
Doch nach Eldamons Worten, lege Vikomar seinen Bogen ab, wünscht der Gruppe alles Gute und hofft, dass Eldamon mit seiner Einschätzung Recht hat. Er nimmt die schweren Schritte zur Spinne auf sich und legt seinen Nacken frei. Die Spinne beißt ihm in den Nacken - doch er lebt.
Eldamon. Mostrich. Und schließlich Tolimo folgen diesem Beispiel. Mit Zweifeln im Herzen, doch mit genug Vertrauen in Eldamon. Hoffentlich liegt der Hexer richtig.
Der Weg durch den Wald endet vor einem Doppeltor. Wir erblicken eine Runeninschrift über der offenstehenden Tür. Schatten bewegen sich im Wald hinter uns… also gehen wir rein.


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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #13 am: 14.05.2026 | 16:59 »
Session 12: Grabeingang

Wir finden Fußspuren draußen vor dem Eingang. Aber sie enthüllen keine Dinge, die wir nicht vermutet haben. Mehrere Gruppen und Spuren in den Wald. Wir verstehen von der Inschrift über der Tür nur zwei Worte: Kröte und Spinne. Also machen wir uns auf in die Dunkelheit.



Drinnen finden wir zwei Leichen. Einer der Grabräuber ist seit Monaten tot. Und der andere ist ein Novize des Orden. Er wurde durch Schnitte mit kurzen Klingen getötet. In seinem Rucksack finden wir seine Aufzeichnungen. Bilder von zwei Mosaiken und Übersetzungen von Inschriften. Gibt es Verbindungen zu der Kröte Drott Arraka oder der Spinnengöttin Oroke? Noch nichts ergibt für uns Sinn. Die Übersetzung im Tagebuch lautet:

"Als am Tore des Königs der Treue
ein Gebet um Erlösung tat
und sein Knie in Andacht beugte,
da öffnet sich der erleuchtete Pfad
zu tränenreicher Lust und Freude."


Neben ihm liegt eine sehr alte Plattenrüstung. Ruß überall. Und eine Gravur.
Das Mosaik im Raum zeigt einen König und eine erschlagene Kröte. Rechts zeigt es eine große Spinne.
Ein grober Gang führt nach rechts und die Treppe links führt nach unten. Wir gehen nach rechts. Dort finden wir einen Abgrund. Ein Geruch nach Wald liegt in der Luft.
Der Riss durch das Grab ist tief und unten bewegt sich etwas.
Rechts liegt eine weitere Leiche – erschlagen von einem Balken. Links sehen wir in der Entfernung Statuen. Viele. Eine fehlt.
Und gegenüber von uns eine Statue mit Kröte vor uns.

Mostrich überquert den Abgrund … und wird von etwas am Arm gepackt. Es versucht, ihn nach unten zu ziehen. Entsetzen steht ihm ins Gesicht geschrieben.

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #14 am: 14.05.2026 | 17:02 »
Session 13: Abgrund

Mostrichs Arm wurde von tentakelartigen Ästen gegriffen und sie zogen ihn gen Abgrund. Ein Kampf entbrannte, bei dem wir versuchten auf der Brücke oder den Vorsprüngen zu bleiben, damit wir nicht in den Abgrund geworfen wurden.



Dort lauerte ein Untier, das eher einem großen Dornenbusch mit unzähligen Zweigen ähnelte. Mostrich klammerte sich an den Balken fest, über die er auf die nördliche Seite geklettert ist. Doch wir blieben so hilflos auf der anderen Seite zurück. Nachdem wir eine Fackel in den dunklen Abgrund geworfen hatten, erblickten wir dort das Monster.
Immer wieder schossen Tentakel aus der Tiefe auf uns und verletzten und zerquetschten uns, wenn wir nicht schnell genug ausweichen konnten. Es sah nicht gut für uns aus … Eine Flucht war wohl unser einziger Ausweg.

Doch Mostrich kletterte von den Balken und konnte sich nur an der glatten Felswand halten. Vikomar riss die Balken aus ihrer Position, damit das Wesen seinen halt verlor und zurückhinabstürzte, statt sich an unserer provisorischen Brücke hinauszuziehen. Die Balken fielen und mit ihnen das Wesen. Mostrich hielt sich an der gegenüberliegenden Kante fest … Wir warfen brennende und mit Lampenöl getränkte Lappen herab auf das Wesen, aber die Flammen konnten kaum etwas ausrichten. Wir versuchten Mostrich über das Seil zu retten und warfen ihm ein Seil zu. Er ergriff das Seil und baumelte in der Luft unter den Balken. Doch dann schossen erneut Tentakel auf uns und drohten, uns in die Tiefe zu ziehen.
Mostrichs letzte Kraft erlosch, eine Gestalt stürzte in die Tiefe und verschwand in der Schwärze unter uns.

In Stille wanden wir uns von dem Angrund ab und zogen uns zurück aus dem Grab. Trauer umgab uns.



Im Gedenken an

Mostrich, Oger-Schatzjäger

Offline klatschi

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #15 am: 14.05.2026 | 17:03 »
Session 11: Spinnenkuss


Der Mann sitzt in einem Kreis aus Zeichen, die der Ordo für die Kommunikation geschaffen hat. Der Kreis ist defekt. So stehen wir vor Tonsel, der versucht zu pfeifen, ohne pfeifen zu können. Sein Verstand hat ihn alleine zurückgelassen. Er hat im Nacken einen großen Spinnenbiss. Ein merkwürdiges großes Zeichen. Wir reden mit ihm. Oder versuchen es und bekommen sein Tagebuch. Es gibt dort keine Übersetzung von den gefundenen Inschriften an der Grabtür. Aber eine Karte des umliegenden Waldes.
Vor unserem Aufbruch durchsuchen wir das Lagerhaus. Wenig Brauchbares ist da … aber ein paar Dinge nehmen wir mit.

Wir folgen den schwarzen Schneisen im Wald, die der grausige Nebel hinterlassen hat. Wir kommen zu einer Senke. Spinnenbeine im Nebel vor uns. Wir greifen zu den Waffen, um der Bedrohung entgegenzustehen. Visionen tun sich vor Eldamons innerem Auge auf und geben ihm Bilder aus dem Grab und aus dem Lager, welches wir gerade verlassen haben.
Dann bricht Eldamon schmerzerfüllt zusammen. Wir stürzen zu ihm.. die bedrohliche Riesenspinne direkt vor uns.
Doch nach Eldamons Worten, lege Vikomar seinen Bogen ab, wünscht der Gruppe alles Gute und hofft, dass Eldamon mit seiner Einschätzung Recht hat. Er nimmt die schweren Schritte zur Spinne auf sich und legt seinen Nacken frei. Die Spinne beißt ihm in den Nacken - doch er lebt.
Eldamon. Mostrich. Und schließlich Tolimo folgen diesem Beispiel. Mit Zweifeln im Herzen, doch mit genug Vertrauen in Eldamon. Hoffentlich liegt der Hexer richtig.
Der Weg durch den Wald endet vor einem Doppeltor. Wir erblicken eine Runeninschrift über der offenstehenden Tür. Schatten bewegen sich im Wald hinter uns… also gehen wir rein.



Ich freue mich so auf die Begegnung mit meinen Spielern - das ist eine der coolsten NPCs in Symbaroum!

Danke dass du weiter berichtest :)

Offline HEXer

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Re: Symbaroum - The Copper Crown
« Antwort #16 am: 14.05.2026 | 17:05 »
Das war bislang auch eine der intensivsten Szenen - ich hatte den Eindruck, bei jedem Spieler (nicht SC!) zu merken, wie sehr sie zwiegespalten ob des Angebotes mit dem Spinnenkuss sind.