Für mich lebt das Rollenspiel sehr viel von coolen Aktionen und zwar im Kampf als auch außerhalb.
Wenn der Schwierigkeitsgrad immer so hoch ist, dass alles der Effektivität untergeordnet werden muss, dann leidet für mich auch der Spass.
Anderseits ohne den Reiz des Risikos macht kämpfen auch nur wenig Spass, d.h. auch das Anforderungslevel schon einigermaßen hoch sein muss.
Ich versuche also die Schwierigkeit und die Art der Kämpfen zu mischen, mache Kämpfe sind so ausgelegt, dass die Ritter, Thorwalerin nivesischer Jäger und auch der Magier sich matchen können, wer mehr Gegner erledigt. Manche können sie nur durch geschicktes Zusammenspiel ihrer Fähigkeiten bewältigen. Manchmal haben sie Zeit zum Planen und müssen es auch tun um erfolgreich zu sein, dann werden sie wieder mal überrascht und sie müssen um ihr nacktes Leben raufen oder gar müssen gar davon laufen (was sie allerdings meist erst tun, wenn es eigentlich zu spät ist, und sie dann auf meine Gnade angewiesen sind, und ich irgend eine Gegenbenheit aus dem Hut zauberere die es doch noch zu ihren Gunsten wendet.)
Manche Kämpfe kann man bei mir durch Schleichen, durch Einschüchtern oder Diplomatie umgehen.
Ich find es muss ein gute Mischung sein.
Als Spieler mag ich auch nicht, wenn ich von der ersten Runde an um das Leben meines Chars fürchten muss, und das Gefühl habe, zumindest ein Gruppenmitglied ist zu langsam ist, als das es davon laufen könnte. Davon Laufen ist für mich immer eine Option, aber ich muss das Gefühl haben, dass es auch funktionieren kann. Leider gibt es meist einen Zwerg oder einen anderen Char, der so langsam ist, dass er einfach keine Chance hat davon zukommen.