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Was sind deine top NuTrek-Serien?
Infernal Teddy:
Bisher nur Picard gesehen und von vorne bis hinten für großartig befunden
Alexandro:
Discovery
Anfangs sehr spannend, weil man bestimmte Sachen nur aus der "Außenperspektive" wahrnimmt, und nicht aus der Perspektive der "Entscheider" (Brückencrew). Deswegen ist es unklar, ob und wie bestimmte Sachen zu interpretieren sind, und wer wirklich auf welcher Seite steht.
In späteren Folgen kommt dann klassischeres ST-Feeling auf, mit einer eingespielten Crew. Zu diesem Zeitpunkt hatte man aber auch Gelegenheit weitere Charaktere kennenzulernen, die alle sehr sympathisch sind (Saru, Tilly, Detmer, Stamets, Culper und natürlich Reno - Tig Notaro geht immer). Die Bedrohungen waren auch gut dargestellt, ST hatte lange nicht mehr einen so guten Bösewicht, wie Osyraa.
Picard
Anfangs gut, die Frustration von Picard, über den Weg den die Sternenflotte eingeschlagen hat, wurde gut dargestellt. Dann ein Mysterium, welches zu einer episodischen Tour von verschiedenen Schauplätzen im Star Trek Universum führt. Eine kurze Verschnaufpause bei Troi und Riker, mit viel cozy-Atmosphäre, dann weiter zum Finale. Die Auflösung des Mysteriums war eher meh, dafür ein befriedigender Moment, als Picards Vertrauen in Starfleet wiederhergestellt wird.
Die zweite Staffel hatte ihre Momente (die Szene mit dem Punk im Bus), aber insgesamt war der ganze Zeitreiseplot (und der aufgesetzte Bezug zu Picards Vorfahren) dann doch etwas drüber. Schön fand ich allerdings den Abschied von Q (die Staffel wäre wesentlich besser gewesen, wenn Picard das die ganze Staffel über gewusst hätte, und sich der Plot darum gedreht hätte, seinem "altem Freind" bei der Bewältigung dieses Umstands zu helfen), da hatte ich tatsächlich Pipi in den Augen.
Staffel 3 war dann der Tiefpunkt. Gut fand ich die Interaktion zwischen Worf und Raffi, das war eine schöne Dynamik. Ich habe nichts gegen Fanservice an sich, das Problem war, wie es gemacht wurde: Picard und Crusher wurde eine Affäre und ein Balg angedichtet (was kein einziger ST-Fan wollte), Riker wurde zu einem "deadbeat dad" gemacht, der seine Familie nach der Geburt seines Sohnes im Stich lässt, Troi zu einer (mentalen) Vergewaltigerin, Datas Rückkehr war auch ziemlich lahm (und dafür dass sein bester Freund "von den Toten" zurückkehrt, hat Geordi kaum reagiert), usw. usf. Das wirkte alles wie ein Versuch sich beim Fandom anzubiedern, ohne wirklich zu verstehen, was man da schreibt. Und der Changeling/Borg-Plot war wahrscheinlich der größte Mist aller ST-Serien.
Lower Decks
Anfangs etwas nervig, aber spätestens mit Ende der ersten Staffel haben sich die Charaktere gefunden, und es entstehen richtig gute Geschichten. Bei Staffel 5 hatte ich den Eindruck, dass ein wenig die Luft raus war (vergleichbar mit Staffel 6+7 von TNG), war imo nicht verkehrt, die Serie zu beenden, bevor sie sich totläuft.
Strange New Worlds
Ganz OK, aber die Plots sind halt allesamt Aufgüsse von Sachen, die man schon in anderen Serien gesehen hat (besonders schlimm wird das in Finale von Season 1, wo eine komplette Episode von TOS wieder aufbereitet wird - und das auf die dümmstmögliche Weise).
Die Charaktere fallen in drei Kategorien:
1) Cool und interessant
Pike
Ortegas (auch wenn sie nur ein Abziehbild von Detmer ist - aber ich mochte Detmer)
Chapel
2) Prinzipiell cool (vom Konzept her), aber zu langweilig umgesetzt
Spock
Una
Dr. M'Benga
die Gebrüder Kirk
3) So langweilig, dass ich mir nichtmal ihre Namen gemerkt habe
die Khan-Nachfahrin
Uhura (da kenne ich den Namen, aber nur weil mich diese Darstellung so abgestoßen hat)
der Andorianer
Prodigy
--- Zitat von: Alexandro am 27.01.2026 | 01:17 ---Sehr charmante Charaktere, die sich (als durch widrige Umstände zusammengewürfelte Crew, mit einem Sternenflotten-Mentor) berappeln müssen, und nach und nach Respekt vor der Philosophie der Föderation lernen.
--- Ende Zitat ---
Außerdem (Spoiler für die Enthüllungen in Staffel 1)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)hat die Serie mal einen Zeitreiseplot, der (im Gegensatz zu den meisten Zeitreisegeschichten in ST) nicht komplett Panne ist.
Academy
Sieht OK aus. Ist aber nach so wenigen Episoden zu früh, um da etwas genaueres zu sagen.
Prisma:
Meine Wahl fällt auf SNW (Season 1 und 2) und Lower Decks. Prodigy ist vielversprechend, ich habe aber noch nicht viel davon gesehen.
SNW finde ich als moderne TOS-Version gut gelungen. Mir gefällt auch, dass sie in manchen Folgen experimentieren. Die Mischfolge von SNW und LD hat mir gut gefallen. Auch wenn es auch da ein, zwei Nitpickpunkte gibt.
LD ist ebenfalls toll. Man merkt, die Serie ist von Leuten gemacht, die Star Trek nicht nur respektieren, sondern auch lieben.
Doomprayer:
Strange New Worlds und Lower Decks, dann mit einigem Abstand Picard.
Strange New Worlds hat einiges TOS-Feeling, es ist modernisiert, aber nicht zu sehr, zumindest Anfangs. Und die haben eine Crew, bei der ich mir vorstellen kann, dass die halt auch gut und gerne zusammenarbeiten. (Wenn ich das mal so mit Discovery vergleich, da giften sich die sich entweder an oder weinen oder beides, ganz zu schweigen von den "Klingonen" und Sporenantrieb und ach nein, alles doof.) Und Pike ist einfach ein super sympathischer Captain und er hat die Haare schön. Leider fällt die dritte Staffel nach hinten etwas ab, finde ich. Das wurde mir am Ende zu superheldig.
Bei Lower Decks finde ich die Idee gut und die betreiben schön Fan-Service und binden alte Charaktere mit ein oder erzählen neues Geschichten über die. (Wer ist der wichtigste Sternenflottenoffizier?) Außerdem ist das mal wieder ein Star Trek Serie, die nicht in der Vergangenheit spielt. Allerdings finde ich die auf deutsch unerträglich, da sind die Stimmen noch nerviger als im Original. Ich fand es auch schade, als es zu Ende war, aber gut, dass es ein echtes Ende hat und nicht abgesetzt oder totgeritten wurde.
Und ein absolutes Highlight ist (Klicke zum Anzeigen/Verstecken) das Cross-Over SNW-LD bei SNW S2E7. Wat hebbt wi laacht. Genial.
Bei Picard mochte ich die erste Staffel ganz gerne, auch guter Fan-Service, mal die alten Leut wiedersehen und die Story war okay. Staffel zwei fand ich fürchterbar, Staffel drei war wieder besser. Besonders Missfallen hat mir, dass sie "Fakten" aus TNG bzw. dem Film Generations ignoriert haben. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Picards Bruder
In Prodigy hab ich reingeguckt, werde damit aber nicht warm und Discovery wie auch Section 31 find ich gar grässlich.
Zed:
@Feuersänger
Warum kann ich nicht für die wirklich beste NuTrek-Serie anstimmen: „The Orville“? 🤔😁
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