Ich hab mal mit 3 gestimmt. Grundsätzlich ist es aber gut, wenn irgend jemand die Regeln kennt, und auf den auch gehört wird. Und wenn die Spieler alle zumindest die Grundlagen und was sie für ihren Char brauchen verstanden haben ist das auch gut.
Letzten Endes sind Regeln halt gut und schön, können aber kein Ersatz für Vertrauen und Fairness sein. Man kann sich bei vielen Regelwerken bestens an alles halten und trotzdem unberechenbare Konsequenzen bringen oder gar die Spieler in die Pfanne hauen. Mir begegnen immer mal Leute, die halt strenge Regelbefolgung usw. wollen, weil sie angeben sich so vor Willkür und co zu schützen, aber ich denk halt: Spiel doch mit Leuten wo du nicht Angst hast, dass sie dir irgendwas tun. Und wenn du diese Angst bei allen Menschen hast: Lass dir helfen, arbeite an dir.
Ich hab tatsächlich schon ne Kampagne Co-Geleitet mit einem Hauptspielleiter der null Ahnung von Regeln hat. Der wird das auch nichtmehr lernen, da einfach keine Affinität da ist. Um Kämpfe usw. hab ich mich dann halt gekümmert, in Absprache. Hat ganz gut funktioniert denke ich.
Und ich hab auch schon gespielt nach dem Motto: Joa, beschreib halt deinen Char mit paar Stichworten, bissle Stärken und Schwächen, und dann machen wir das erzählerisch und ggf. wird ab un an auch mal gewürfelt, hoch ist gut. Auch das kann funktionieren. Ist also nicht so als wären größere Regelwerke irgendwie zwingend.