Das SRD 3.5 fasst es so zusammen:
Languages work as follows.
You start at 1st level knowing one or two languages (based on your race), plus an additional number of languages equal to your starting Intelligence bonus.
You can purchase Speak Language just like any other skill, but instead of buying a rank in it, you choose a new language that you can speak.
You don’t make Speak Language checks. You either know a language or you don’t.
A literate character (anyone but a barbarian who has not spent skill points to become literate) can read and write any language she speaks. Each language has an alphabet, though sometimes several spoken languages share a single alphabet.
Also binär, eine Sprache kostet einen Skillpunkt, keine Deckelung.
Bei den wenigen Skillpunkten, die einem in 3.5 pro Stufe zur Verfügung stehen (Cleric: 2+Int-Modifier, also 1

) sind Sprachen eine ganz schön teure Angelegenheit. Es gibt zwar keine Obergrenze, aber es stehen doch eine Menge Sprachen zur Auswahl:
| Language | Typical Speakers | Alphabet |
| Abyssal | Demons, chaotic evil outsiders | Infernal |
| Aquan | Water-based creatures | Elven |
| Auran | Air-based creatures | Draconic |
| Celestial | Good outsiders | Celestial |
| Common | Humans, halflings, half-elves, half-orcs | Common |
| Draconic | Kobolds, troglodytes, lizardfolk, dragons | Draconic |
| Druidic | Druids (only) | Druidic |
| Dwarven | Dwarves | Dwarven |
| Elven | Elves | Elven |
| Giant | Ogres, giants | Dwarven |
| Gnome | Gnomes | Dwarven |
| Goblin | Goblins, hobgoblins, bugbears | Dwarven |
| Gnoll | Gnolls | Common |
| Halfling | Halflings | Common |
| Ignan | Fire-based creatures | Draconic |
| Infernal | Devils, lawful evil outsiders | Infernal |
| Orc | Orcs | Dwarven |
| Sylvan | Dryads, brownies, leprechauns | Elven |
| Terran | Xorns and other earth-based creatures | Dwarven |
| Undercommon | Drow | Elven |
Ist es elegant? Nein, aber auf maximal einfache Handhabbarkeit gezüchtet.
Für Across Time, bei dem es viele Skillpunkte gibt, hatte ich gesagt: Drei Skillpunkte pro Sprache. Dadurch lassen sich Sprachen einfach mit einem Skillpunkt sprechen und verstehen, sehr gut mit zwei Skillpunkten und auf Muttersprachenniveau mit drei Skillpunkten. Das mag eine interessanter Mechanismus sein, der mit wenig Regelung zugleich viel abbildet und auch gute Rollenspielansätze bietet - aber wenn ich auf meine so lange spielende Gruppe blicke, dann würden wir aus Vorgaben wie "Mit einem Skillpunkt kannst Du nur rudimentäres Hochelbisch" wohl doch nicht viel Spielfreude ziehen. Von "Tongue" als Universalübersetzungszauber mal abgesehen. (Wieder ein Fall davon, dass DnD-Magie leider viele Skillkonzepte überflüssig macht.)
Ich finde also binär auch in Ordnung. Sprachen als Skills machen für mich Sinn. Ich meine, Sprachen sollten insbesondere für Charaktere auf Wanderschaft leicht zu lernen sein. Ich finde, das Nebenkonzept eines "Sprachgenies" sollte möglich sein, und es sollte daher ausreichend Skillpunkte und auch keine Deckelung geben.
Wie man die Sprachen lernt, hängt vom Skillsystem des Spiels ab. In alten D100-Systemen gab es ja die Philosphie:
"Du wirst darin besser, was Du im Spiel anwendest.": Wenn man irgendeinen Skill im Abenteuer verhauen hat, hat man den Skill vorgemerkt, und bei der nächsten Aufstiegsgelegenheit musste man den vorgemerkten Skill überwürfeln, um ihn stark zu verbessern. Bei einem Fehlschlag dieser Lernprobe gab es immerhin noch +1% dazu. Oder man kaufte sich eine Lernzeit bei einem Meister.
Skillwissen unkompliziert über Skillpunkte zu erlangen, reicht mir als Regelung völlig.