Mit Alexa die Lampe am PC gesteuert zu haben ist sicher doch etwas drüber, aber insbesodnere wenn jemand die 0-Ki-Schiene fahren will, muss doch einmal festgelegt werden was da alles drunter fallen soll. Die Rechtschreibprüfung moderner textverarbeitung würde ich dann schon mit drunter fallen lassen.
Aber auch abseits dieser Extreme macht ein Label nur dann Sinn, wenn es ganz konkret aufführt, was denn nun erlaubt sein soll und was nicht, und wenn es irgendwo praxistauglich sein soll, muss es da eigentlich auch Stufen des Labels von geben, sonst ist plötzlich bei extremen Anforderungen bis auf ein paar wenige Vorkämpfer eh alles "rot" und der Kunde muss sich dann wenn er sich nicht auf dieses kleine Restfeld beschränken will eh wieder manuell durch das rote Angebot wühlen.
Bei meinem Prognoseversuch würde ich das nach Kundengruppen aufschließen wollen.
Ein wesentlicher Faktor wird sein, wo sich D&D hinbewegt. Ich würde vermuten sie werden ganz massiv in richtung virtualisierung gehen und den Tischbereich nur noch stiefmütterlich nebenbei bedienen mit bewußten Defiziten um Argumente zu haben die Leute dann auch noch ins virtuelle zu ziehen. Das wird quasi ein neues Hobby ohen großartige Überscheidungen mit dem Tischrollenspiel.
Das Zugpferd so weggebrochen wird sich dann um einen erst einmal leicht größere gewordenen Restkuchen (enttäuschte D%D& Tisch-Altspieler) gestritten, aber eben dann ohne Aussichten das Zugpferd zukünftig für Sekundärrekruting nutzen zu können. Die Restrollenspielszene wird mittelfristig auf eigenen Beinen stehen müssen.
Bei den (mittelfristig dann an Zahl sinkenden) Restkunden würde ich zwei Gruppen ausmachen:
Eine "Lifestyle"-Gruppe aus Fans und Sammlern, welche weiter bewußt und gezielt die alten bzw. exklusiven Produkte unterstützen werden und für Konkurrenz eh kaum offen sind aber umgekehrt bereit sind größere Mengen Geld auf den Tisch zu legen. Und was vorher hohe ästetische Produkqualität war legt nun den Fokus auf "manmade" - zu entsprechend steigenden preisen denke ich.
Der Einzelkämpfer wird hier kaum Chancen haben Anteil nehemn zu können.
Die Kundengruppe von Leuten, die primär auf den Spielwert vs. Preis schauen. Die werden (wie bei der D20 Schwemme) erst einmal vor einer Riesenmenge an potentiellem Material stehen. In wie weit da Verlage sich auf dieser Seite verorten werden, kann ich aktuell nicht abschätzen. Aber eine entsprechende Betonung nicht von KI-Freiheit sondern durch entsprechende Auswahl und Editoring und daraus Qualitätszusagen dürfte hier mittelfristig deutlich mehr bewirken als das KI-Frei Label.
Der Einzelkämpfer wird es hier schwer haben ausreichend Aufmerksamkeit ziehen zu können udn steht iregndwo da, wo Kleinstverlage vor Jahrzehnten standen. Sie müssen halt dann massiv auch in Kleinvertrieb über Cons oder eben persönliche Aktivitäten betreiben. Hart, aber bei einem guten Produkt mit ausreichend großer Zielgruppe ähnlich damals machbar denke ich - nur dann halt dank Ki höherer Schlagzahl und höherem optischen Niveau als früher.
Überhaupt denke ich, dass konkreter Spielnutzen angesichts nun sehr ähnlicher optischer Aufmachung deutlich an Gewicht gewinnen wird, was für mich eigentlich ein positiver Effekt wäre.
In wie weit die bestehenden Verlage diese Umwälzungen überstehen werden ist auch zweifelhaft. Ich denek mittelfristig wird sich die Nische ohne KI nicht als Verlag halten lassen sondern dann auch auf kleinerer , exklusiverer Ebene neu organisieren.
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Das wäre dann ganz klar KI. Deine Fotos stellen nur eine Idee dar. Ein Gerüst an dem sich die KI orientieren soll, die das Endprodukt erschafft. Du bist nur Auftraggeber.
Das Foto stellt - meiner Auffassung nach , insbesondere bei dem bewußten Arrangement - ein geschütztes Lichtbild da, die Ki-Modifikation ist eine Bearbeitung, welche daher nur der Fotograf so machen darf. Solange das Lichtbild als Basis klar erkennbar ist, greift der Schutz des Lichtbildes, die Art der Nachbearbeitung ist dann egal.
Liegt auch daran das viele nicht mehr bereit sind wirklich viel Geld für Qualität auszugeben. Und echte Qualität manchmal schwer zu finden ist, wenn es sie überhaupt nochn gibt. ...
Liegt vermutlich auf der einen Seite daran, dass viele nicht mehr so viel Geld frei verfügbar haben und - wie du ja auch erwähnst - teu(r)er oder (ehemals hochgeachtete) Marke heute noch lange nicht gute Qualität bedeuten muss. Und bei Rollenspiel ist Verlag und KI-frei so auch keinerlei Qualitätsaussage.