Ich frage mich immer, ob Spieler welche "überraschende Flexibilität" aufbringen & diese auch toll finden, es eben so sehen wenn der SL sie ensetzt, also auch er sehr flexibel mit den Regeln umgeht.
Exemplarisch: Der Spieler hatte die tolle Idee die Säule umzuwerfen, der SL lässt daraufhin die ganze Halle einstürzen,... mit demensprechenden folgen,... Rest der Gruppe: 
Weil man einem Spiel nunmal Spaß haben will und in einer Geschichte die Dinge geschehen, die dem Storytelling zu Gute kommen bzw. die Story, die Charaktere uä. bereichern.
"Ihr sterbt nun alle und keiner eurer persönlichen und emotionalen Arcs wird zu Ende erzählt" ist für niemanden zufriedenstellend oder ein irgendwie sinnvoll verbrachter Nachmittag oder Abend. Normalerweise ist das auch nicht im Sinne eines DMs, weil er liebevoll eine Story und die Welt aufgebaut hat und möchte, dass diese weiter bespielt werden kann. Zumindest nicht jener, mit denen ich für gewöhnlich spiele.
@gunware
Warum eigentlich und warum wird danach gefragt? Ja, ich spiele schon länger, doch die Frage impliziert ja: wenn du Regel X kennen würdest, würdest du dich daran halten. Nicht "okay, manche Gruppen machen das bewusst anders", sondern als "du / ihr kennt die Regel schlicht nicht." zb. kann man den DC auch höher setzen, damit es nicht jedes Mal klappt oder der Gegner kann dagegenwürfeln.
Ich kenne es so, dass jedes Thinking Outside the Box belohnt wird. Was in den Regeln steht, ist dafür zweitrangig.
Wenn man den Kampf in einer Serie animieren würde, würde es stimmig wirken und nicht nach festem Regelwerk ablaufen, weshalb wir es auch oft so spielen. Vor allem wenn es dazu noch von der Persönlichkeit in character ist so zu handeln.
Aber sicher, dazu braucht man eine Runde, die an einem Strang zieht und dasselbe will bzw. man drauf vertrauen kann, dass es "sinnvoll" eingesetzt wird.