Von der Welt ist halt nicht mehr viel übrig, wenn eine Ewige-Helden-Inkarnation mit ihr fertig ist. Das mag sie weniger für jahrzehntelanges Kampagnenplanen geeignet zu machen.
Ich bin ja großer Moorcock-Fan, aber motiviert in den Settings zu spielen war ich eigentlich noch nie. Dabei gibt es viele tolle Schauplätze. Aber wegen denen bin ich auch nicht Moorcock-Fan, sondern wegen der Charakter-Arcs.
Da ist es für mich naheliegender die in andere, bereits entwickelte Settings einzubauen als das alles nochmals am gleichen Kontinent nachzustellen.
Das Tolle für mich ist schon irgendwie das Zerstümmern. Und je heiliger und ausgebauter das Setting, desto monumentaler wird das.
Klingt vertraut.

Allerdings bin ich halt auch schon länger der Ansicht, daß ein Lizenzsetting um so bequemer bespielbar ist, je weniger das Quellmaterial radikale, welterschütternde
Veränderungen an ihm beschreibt, die eine dort spielende Kampagne dann schon regelrecht zwingen, sie mitzuberücksichtigen -- und ja, der Ewige Held ist praktisch schon per Definition ein ziemlicher Weltveränderer. Nenn ihn Elric, Corum, Hawkmoon oder was auch sonst immer, am Ende seiner Geschichte sieht das Setting, in das er hineinreinkarniert worden ist, meines Wissens eigentlich
immer radikal anders aus, als er es ursprünglich vorgefunden hat.